All Posts Tagged ‘leitfaden

Post

Ein neuer Leitfaden für Museen: „Der digital erweiterte Erzählraum“

3 comments
Foto von Joanna Kosinska auf Unsplash Vor 6 Jahren beschäftigte sich das Forschungsprojekt „Audience+“ mit den Möglichkeiten, die das Social Web Museen bietet. Abgeschlossen wurde es mit der Herausgabe eines Leitfadens, der den Museen den Weg dorthin zeigen wollte (siehe dazu: „Der Leitfaden ‚Social Media für Museen‘ ist erschienen„). Diese Wege kennen wir mittlerweile, oft ist aber nicht klar, wie wir dort kommunizieren und was wir erzählen sollen. Um diese Fragen oder einfacher gesagt um das Thema Storytelling ging es im Nachfolgeprojekt „Audience+ STORY“, das wieder von der Hochschule Luzern initiiert wurde. Und auch hier gibt es am Ende wieder einen Leitfaden, in dem sich alles um den „digital erweiterte(n) Erzählraum“ dreht. Der von Axel Vogelsang, Bettina Minder und Barbara Kummler herausgebrachte Leitfaden möchte zeigen, wie sich Social Media und mobile Geräte als Erweiterung des musealen Erlebnis- und Erzählraumes nutzen lassen. Die AutorInnen erklären,
„wie man Museumsinhalte mediengerecht und medienübergreifend verwertet und erzählt, aber auch wie man das Geschehen vor Ort mit digitalen Aktivitäten verknüpft und wie man den Besucher mit einbindet“,
heißt es in der Ankündigung. Vor allem das zweite Kapitel klingt sehr vielversprechend, denn darin dürfen wir als LeserInnen Schritt für Schritt ein storytellingbasiertes Online-Offline-Projekt begleiten. Auf diese Weise erhalten Sie eine detaillierte Anleitung, um Ihren Erzählraum zu entwickeln. Begleitet werden die einzelnen Schritte von Checklisten, die einem dabei helfen, den nötigen Rahmen für die Umsetzung zu schaffen. Oft wissen Kultureinrichtungen nicht, warum sie sich in so ein Abenteuer stürzen, deshalb ist es ganz hilfreich, die Checkliste „Mögliche Projektziele, die Sie mit Online-Aktivitäten erreichen wollen“ durchzuarbeiten. Gleiches gilt für Fragen zum Thema Besuchergruppensegmentierung. Die Vorgehensweise orientiert sich an einem Verfahren, das die von mir sehr geschätzten Rebecca Hagelmoser und Jelena Löckner für ihr eigenes Unternehmen NarraTool entwickelt haben. Gut gefällt mir, dass hier sehr klar beschrieben wird, dass es nicht um eine linear erzählte Geschichte, sondern um die Entwicklung einer Erzählwelt geht, in der es natürlich sehr viele – große und kleine – Geschichten geben kann. 20170105_cover_leitfaden_museen Wenn Ihr Interesse nun geweckt ist und Sie diesen Leitfaden durcharbeiten oder einfach nur lesen möchten, haben Sie drei Möglichkeiten. Entweder Sie nutzen das kostenlose PDF, bezahlen 9,90 Euro für das eBook auf Amazon oder Sie lassen sich das Buch zuschicken, das Sie für 20 Euro (zuzüglich Versandkosten) erwerben können. Alle Infos dazu finden Sie im Ankündigungstext auf den Seiten der Hochschule Luzern.
Post

Kulturtourismus: Ein Leitfaden gibt ländlichen Tourismusregionen Tipps für den Einstieg in Social Media

2 comments
In den meisten Städten und Metropolen ist Social Media für die Tourismusbranche schon lange ein Thema. In den ländlichen Regionen sieht es oft noch ganz anders aus. Zwar haben viele Regionen ihre Facebookseite und die Tourismusbetriebe ihre Website. Aber das Thema Kulturtourismus fällt dabei oft unter den Tisch, vielleicht auch deshalb, weil es dabei um Vernetzung geht und wir oft noch nicht erkennen, dass es miteinander vielleicht etwas leichter fällt, die gesteckten Ziele zu erreichen. Dass das Social Web nicht nur die Entstehung von Netzwerken unterstützt und auch die Kommunikation zu denen erleichtert, die man mit seinen Angeboten erreichen möchte, ist den meisten vermutlich klar. Aber wie anfangen? Im Netzwerk „KIRA – Kulturtourismus in der Region Heilbronn-Franken“ ist ein kleiner Leitfaden entstanden, der den verschiedenen Playern im Bereich Kulturtourismus den Einstieg in das Thema erleichtern soll. Ein paar Informationen zu dessen Entstehung finden sich im Blog, ansonsten steht der Leitfaden noch bis 31. Januar auf dieser Seite zum kostenlosen Download zur Verfügung. Ab Februar wird der Download kostenpflichtig, bei ausreichendem Interesse wird eine gedruckte Fassung in Erwägung gezogen.
Post

Der Leitfaden „Social Media für Museen“ ist erschienen

1 comment
Eines der Ergebnisse unserer Zusammenarbeit mit der Hochschule Luzern im Rahmen des Forschungsprojektes Audience+ ist der von Axel Vogelsang, Bettina Minder und Seraina Mohr erstellte Leitfaden „Social Media für Museen“.
„Unser Ziel war ein leicht verständlicher Leitfaden, welcher die Grundlagen der Arbeit mit sozialen Medien erklärt und was es dabei zu beachten gilt,“
schreibt Axel Vogelsang im Projektblog. Der Leitfaden ist als Arbeitsbuch konzipiert, das die LeserInnen mit ganz konkreten Aufgaben konfrontiert. Kultureinrichtungen, die gerade dabei sind, sich mit der Materie vertraut zu machen, finden hier eine Anleitung, worauf beim Einstieg in das Social Web zu achten ist. Der Leitfaden enthält nicht nur eine Vielzahl von Informationen, sondern liest sich auch sehr angenehm und ist sehr schön gestaltet worden. Wer schön gemachte Bücher mag, sollte sich ein Printexemplar (Affiliate Link) sichern. Alle anderen können sich den Leitfaden hier kostenlos als PDF herunterladen.
Post

Kultur- und Kreativwirtschaft: auch in Deutschland gibt es einen Leitfaden für GründerInnen und Selbständige

4 comments
Am Wochenende hatte ich in einem Beitrag auf den in Österreich veröffentlichten Leitfaden „„Die Gesellschaft der Kreativen – Wertschöpfung im Zeitalter der Kooperation“ aufmerksam gemacht. Eine ähnliche Broschüre gibt es in Deutschland auch. Auf der Website der Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft der Bundesregierung findet sich der Hinweis auf die Publikation „Alles, nur kein Unternehmer?„, die als PDF kostenlos zum Download angeboten wird. Darin gibt es „Tipps für Gründerinnen, Gründer und Selbständige in der Kultur- und Kreativwirtschaft“, wie es im Untertitel heißt. Themen sind unter anderem der Businessplan, Förderungen , die Frage der Rechtsform und der Umgang mit dem Finanzamt.
Post

Leitfaden: „Die Gesellschaft der Kreativen – Wertschöpfung im Zeitalter der Kooperation“

10 comments
„Zwei von drei der 36.000 österreichischen Kreativunternehmen arbeiten als Solo-Selbstständige ohne eigene MitarbeiterInnen“,
wird Gertraud Leimüller, Vorsitzende der creativ wirtschaft austria (cwa) in der Ankündigung des Leitfadens „Die Gesellschaft der Kreativen – Wertschöpfung im Zeitalter der Kooperation“ zitiert. Die Zusammenarbeit in Partnerschaften oder Kooperationen, das Arbeiten in Netzwerken sind oftmals die Voraussetzung für das wirtschaftliche Überleben. Worauf man dabei achten muss, zum Beispiel auch in rechtlicher Hinsicht, das versucht dieser Lietfaden zu vermitteln, den man entweder hier kostenlos als Broschüre bestellen oder sich auch als PDF downloaden kann. Die beiden Autorinnen Nina Popp und Marie-Theres Zirm erklären unter anderem, warum Netzwerke so wichtig sind, ein Serviceteil listet dann gleich die für Österreichs Kreative relevanten Netzwerke auf. Hat man jemanden gefunden, mit dem man zusammenarbeiten möchte, stellt sich die Frage, wie man die Kooperation vertraglich absichert und welchen rechtlichen Rahmen (bezieht sich ebenfalls auf Österreich) man ihr gibt? Sehr wertvoll ist vermutlich für viele die Adress- und Linkliste am Ende der Broschüre, die so umfangreich ist, dass ich sie mir in der Printausgabe bestellt habe. Insgesamt ein hilfreiches Serviceangebot, dessen einziges Manko ein zu knapp ausgefallenes Inhaltsverzeichnis ist.
Post

Evaluieren im Kulturbereich: ein Leitfaden erklärt, wie es geht

Leave a reply
In vielen Bereichen spiele die Evaluation eine wichtige Rolle, heißt es in einem von Pro Helvetia und Migros Kulturprozent herausgebrachten Leitfaden. Mit ihm wolle man zur Entwicklung einer Evaluationskultur im Kulturbereich beitragen. Hanspeter Gautschin, bei dem ich den Hinweis auf den Leitfaden gefunden habe (dankeschön!!), ist davon überzeugt, dass regelmässige Evaluationen bei der Weiterentwicklung der eigenen Projekte helfen und Räume für neue Vorhaben öffnen. Seine Meinung zu diesem Leitfaden:
„Der gemeinsam verfasste Leitfaden ‚Evaluieren in der Kultur: Warum, was, wann und wie?‘ vermittelt anhand von praktischen Beispielen das notwendige Wissen für die Durchführung einer Evaluation. Er richtet sich an Kulturvermittler, Veranstalterinnen, Sponsoren sowie Kulturförderer.“
Auf der Website von Pro Helvetia erfährt man, dass der Leitfaden, der 98 Seiten dick ist, in deutscher und französischer Sprache erschienen ist. Dort kann man ihn auch entweder als Publikation kostenlos bestellen oder als PDF downloaden.  Ein wie ich finde, tolles Serviceangebot! Ich habe den Leitfaden noch nicht im Detail durchgesehen, aber ich bin überzeugt davon, dass er für KulturmanagerInnen jede Menge hilfreicher Informationen und Anregungen enthält. Bestellen oder Downloaden lohnt sich also sicher. ;-)
Post

Impressumspflicht im Internet: Informationen für Deutschland und Österreich

4 comments
Es ist ja mittlerweile gar nicht mehr so leicht, den Überblick darüber zu bewahren, welche Informationen die eigene Website enthalten muss. Das deutsche Justizministerium hat einen Leitfaden veröffentlicht, in dem die wichtigsten Punkte enthalten sind. Hier steht er als PDF zur Verfügung. Informationen über die Situation in Österreich finden Sie auf den Seiten der Wirtschaftskammer Österreich. Informationspflichten können nach dem eCommerce-Gesetz, der Gewerbeordnung und dem Unternehmensgesetzbuch bestehen. Wenn Sie sich darüber informieren wollen, ist diese Seite ein ganz guter Ausgangspunkt.
Post

Zwei Leitfäden zum Thema Kulturtourismus

Leave a reply
Vor einiger Zeit war das Thema mal ziemlich en vogue, mittlerweile ist es darum etwas ruhiger geworden. Wohl auch deshalb, weil der Kulturtourismus wohl nicht dazu taugt, aus einer grauen Maus einen schillernden Pfau zu machen. Kleine aber feine Projekte lassen sich in diesem Bereich aber sehr wohl umsetzen und das recht erfolgreich. Im Rahmen von „arTour – Neue Wege im Kulturtourismus“ wurde eine Plattform ins Leben gerufen, die Kultur- und Tourismusorganisationen die Möglichkeit geben möchte, gemeinsame Konzepte und Projekte zu erarbeiten. „arTour“ ist ein von der EU im Rahmen des „Leader+“ Programms gefördertes Projekt und basiert auf der Zusammenarbeit von Partnern aus dem Burgenland und der Uckermark. Ergebnis dieser Kooperation sind unter anderem zwei Leitfäden für kulturtouristische Projekte in den beiden Regionen. Wer einen Blick hineinwerfen möchte, kann dies hier (Burgenland) und hier (Uckermark) tun. Gefunden habe ich den Hinweis im Newsletter der Kreativwirtschaft Burgenland.
Post

Projektmanagement: Ein Praxisleitfaden des BMI

Leave a reply
Auch in den öffentlichen Stellen wird immer häufiger in Projektstrukturen gedacht und gearbeitet. Das Bundesministerium des Innern hat für seine MitarbeiterInnen einen Praxisleitfaden (Update: leider nicht mehr online) zusammengestellt, der sehr übersichtlich und gut verständlich die Grundzüge des Projektmanagements beschreibt. Eine tolle Initiative, die nicht nur den MitarbeiterInnen des Ministeriums zugute kommt.