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Why Collaborate and Share?

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Armin hat in einem Kommentar auf meinen letzten Beitrag „Der Unterschied zwischen Foren, Blogs und Social Networks“ etwas ganz wichtiges geschrieben:
Wenn der Leidensdruck groß genug ist, (…) dann sind Blogs und Wikis keine Barriere mehr.
Schauen wir in die Vergangenheit zurück, dann waren es hauptsächlich zwei Gründe, die dazu geführt haben, dass sich etwas Neues durchsetzt: entweder der Leidensdruck oder der Wunsch, etwas zu besitzen, was alle anderen auch besitzen. Das heißt, es geht um Anreize, ansonsten lasse ich es bleiben. Armin bezeichnet in diesem Zusammenhang das Web 2.0 als „l`art pour l`art“. Stimmt, wenn die Technologie reiner Selbstzweck ist, dann wird sie sich nicht durchsetzen können. Aber ist die technologische Ebene überhaupt das Thema? Neu ist doch die Form der Zusammenarbeit, die daraus entstanden ist, wobei es in meinen Augen nicht wichtig ist, ob die Technologie unser Kommunikationsverhalten verändert hat oder umgekehrt. Entscheidend ist also, was wir kommunizieren, also die Inhalte, und welches Format dafür das richtige ist. So wie manche Dinge sich nur schlecht am Telefon besprechen lassen, ist ein Blog oder auch die Email nicht immer der beste Weg. Interessant ist in dieser Hinsicht ein Report des Aspen Instituts. „The Rise of Collective Intelligence“ ist er überschrieben. In ihm wird John Kunzweiler, Senior Partner bei Accenture mit folgenden Worten zitiert:
„I believe in voluntarism, but I also believe that everything needs to have an incentive structure.“
Es geht um Anreize, und die müssen, denke ich, vor allem auf der inhaltlichen Ebene liegen, oder? Ob das Ding Web 2.0 heißt oder anders, spielt eigentlich keine Rolle.

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  1. Pingback: Attracting the “Right” People « Das Kulturmanagement Blog

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