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Ein eBook zum Thema Personal Branding

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Personal Branding im Internet, darum geht es im neuen (kostenlosen) eBook von Chris Brogan. Auf knappen 15 Seiten zeigt er stichpunktartig auf, welche Möglichkeiten es gibt, um sich eine Personal Brand aufzubauen. Warum wir das tun sollen?
„The easiest answer is that you might want to be memorable“,
schreibt Brogan und fügt ergänzend hinzu:
„A personal brand gives you the ability to stand out in a sea of similar products.“
Bleibt nur noch die Frage, was wir darunter verstehen sollen? Auf der Suche nach einer Definition bin ich auf den Seiten von Brandflight, einer Agentur für Corporate und Personal Branding, fündig geworden:
„Eine Personal Brand ist der öffentliche Charakter von Jemandem oder das Image welches man bewusst von sich selber hat“,
heißt es in der lesenswerten Rubrik „A & O des Personal Branding„. Eine der wichtigsten Voraussetzungen für eine Personal Brand ist die Leidenschaft, schreibt Brogan in seinem eBook. Und aus der Leidenschaft heraus können auch Fehler passieren. Sie gehören dazu und geben uns die Möglichkeit zur Weiterentwicklung.
„Make mistakes. Apologize. Repeat. And grow from your passion.“
Für mich eine der wichtigsten Aussagen des eBooks, das Sie hier downloaden können.

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  1. Zu dieser Personal Branding-Geschichte habe ich mal eine recht einleuchtende Kritik gelesen, die sinngemäß etwa besagte: Warum soll man sich als Mensch zu einer Marke machen, wenn es bei Marken darum geht, einem Produkt eine »Persönlichkeit« zu verpassen? Da dreht man sich im Kreis und erklärt eigentlich gar nichts. Und ist Leidenschaft nicht die Voraussetzung zu so ziemlich allem, das gut werden soll, egal ob man ein Instrument lernt, schreibt, kocht, Sport macht, Vorträge hält, Laubsägearbeiten macht, wasauchimmer?

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  2. Es ist ja nicht falsch, ein Profil zu entwickeln und mit Leidenschaft bei der Sache zu sein. Im Gegenteil: Man hat einfach immer Recht damit. :-) Aber man kann es doch auch einfach Profil nennen und muss nicht so tun, als hätte man ein brandneues Konzept entwickelt. Bzw. Brogan scheint genau das zu meinen: eine Fassade aufbauen, die Originalität vermittelt. Die Substanz dahinter ist so allgemein, dass man auch alle möglichen anderen Fassaden daranklatschen könnte: Websitemarketing, Autoverkauf, Staubsaugerleasing, wasauchimmer. Oder ist das jetzt zu niederträchtig von mir?

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  3. mmh, keine Ahnung, wie niederträchtig Du Dich jetzt fühlst? :-)

    Klar kannst Du es auch Profil nennen. Auf der Website von Brandflight heißt es „öffentlicher Charakter“. Und ob es neu ist? Keine Ahnung. Fakt ist doch aber, dass immer mehr Menschen darauf kommen, dass es gar nicht so einfach ist, im Internet öffentlich zu kommunizieren und so ein öffentlich wahrnehmbarer Bild der eigenen Person entstehen zu lassen. Dieses Bild sollte einem nicht einfach so passieren, sondern man kann sich ja darüber Gedanken machen und dann nicht planlos agieren. So wie Du Dir ja auch Gedanken darüber gemacht hast oder immer noch machst, was in Deinem Xing-Profil steht, was Du im Blog schreibst oder welche Art von Infos Du per Twitter kommunizierst.

    Wenn Du dabei glaubwürdig sein möchtest, dann wird die Art, wie Du Dich online gibst, in irgendeiner Form mit Deinem wirklichen „Wesen“ übereinstimmen müssen, wenn Du glaubwürdig wirken möchtest. Auf privater oder beruflicher Ebene, egal.

    Wenn Du nur eine Fassade aufbaust, dann klappt das mit der Glaubwürdigkeit wahrscheinlich nicht, denn es ist eben nur eine Fassade. Aber glaubst Du nicht auch, dass es bestimmte Regeln oder Muster gibt, an denen man sich orientieren kann, wenn es um diesen „öffentlichen Charakter“ geht?

    Natürlich muss man die für seine Zwecke anpassen, aber Du kannst zum Beispiel ein Weblog betreiben, egal ob Du Staubsauger verleast oder Kulturmanager bist. Das heißt dann nicht, dass die Muster komplett übereinstimmen. Wahrscheinlich wird das bei Dir anders aussehen als beim Staubsaugervertreter. Aber dass Du jetzt die Liste von Chris Brogan abarbeitest, egal wer Du bist, das steht ja auch nirgends.

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