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Trailmeme: Zusammenhänge im Web sichtbar machen

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Vielleicht erinnern Sie sich noch an mein Blogpost Cloud Communication oder virtuelle Schnitzeljagd, in dem ich beschrieben habe, wie wir heute unsere Inhalte auf verschiedene Plattformen verteilen und dabei völlig unterschiedliche Formate verwenden können. Fotos, Videos, Texte und Grafiken, die irgendwo in der „Wolke“ abgelegt sind, beziehen sich aufeinander. Die Frage ist nur: wie erfahren die UserInnen davon? Während die Schnitzeljagd als Spiel ja durchaus ihren Reiz hatte, verzichten wir im beruflichen Kontext lieber auf diese Art von Zeitvertreib. Wie schaffen wir es aber, zwischen verschiedenen Inhalten und Formaten Verbindungen herzustellen?

Die wohl einfachste Möglichkeit ist die Verlinkung. Ich kann etwa Social Bookmarks verwenden und die Beziehungen mit Hilfe von Schlagworten sichtbar machen. Auf diese Weise werden logische Verbindungen sichtbar, aber eine chronologische Abfolge lässt sich so nicht darstellen.

Dank Frank Tentler bin ich auf Trailmeme gestoßen, ein in meinen Augen hochinteressantes Tool. „Trailmeme is a way to tell stories with Web content,“ heißt es da auf der Startseite und das folgende Video zeigt, auf welche Weise sich hier die verschiedensten Inhalte verknüpfen lassen.

Ähnlich wie bei den Social Bookmarking-Anbietern speichere ich verschiedene Seiten ab und versehe sie mit zusätzlichen Informationen. Im nächsten Schritt kann ich nun aber mit Hilfe von einfachen Pfeilen zwischen den Seiten Verbindungen herstellen. Rufe ich als UserIn einen dieser „Pfade“ durch das Web auf, gelange ich zu einer Startseite, von der aus ich diesen Pfad dann betrete. Abhängig davon, ob der Erbauer dieses Pfades Abzweigungen eingebaut hat, kann ich verschiedenen Wegen folgen.

Um das gleich in der Praxis zu testen, habe ich die gestern zu Ende gegangene NPO-Blogparade als Aufhänger genommen und aus allen eingegangenen Beiträgen den Pfad „Ueberzeugungsarbeit in Sachen Social Media“ erstellt. Die Seite, auf der Sie landen, sieht dann so aus:

Ich kann diesen Pfad nun abspeichern, ihn weiterempfehlen, einen Kommentar dazu verfassen und natürlich das wichtigste: ich kann diesen Pfad betreten, in dem ich den „Start Walking“ Button anklicke und so zur ersten Station auf diesem Pfad gelange:

Im oberen Teil befindet sich das Navigationsmenü, über das ich entscheiden kann, wie mein Weg verläuft. Sie bekommen über den „Next“-Button in diesem Fall fünf Vorschläge, wie Sie sich weiter bewegen können. Wenn Sie mit dem Mauszeiger über die einzelnen Alternativen fahren, erhalten Sie Kurzinfos, um sich orientieren zu können. Erweist sich eine Wegstrecke als Sackgasse, machen Sie sich entweder mit Hilfe des „Prev“-Buttons wieder auf den Rückweg oder Sie werfen einen Blick auf die Karte, auf der alle Verbindungen abgebildet sind.

Auch hier erfahren Sie über jede der hier verbundenen Websites mehr, wenn Sie mit dem Mauszeiger darüberfahren, ein Doppelklick und Sie landen auf der jeweiligen Seite inkl. des Navigationsmenüs. Ob es sich um Blogbeiträge, Videos, Fotos oder Präsentationen handelt, spielt keine Rolle, alle Seiten und Inhalte lassen sich auf diese Weise beliebig in Verbindung setzen.

Zurück zum Beispiel Blogparade. In diesem Beispiel habe ich mich an die Chronologie der Beiträge gehalten, d.h. die Blogposts wurden in der Reihenfolge ihrer Veröffentlichung verbunden. Es besteht natürlich die Möglichkeit, auch andere Verbindungslinien herzustellen. Hätten wir beispielsweise mehrere Beiträge aus der Sicht der Chefs gehabt, hätte es sich angeboten, zwei voneinander unabhängige „Erzählstränge“ zu bauen.

Apropos Erzählstränge: ich denke, Frank Tentler hat Recht, wenn er schreibt, dass 2011 das Jahr der Geschichtenerzähler werden wird. Trailmeme bietet mir die Möglichkeit, Geschichten im Web zu entwickeln und die UserInnen auf viele verschiedene und hoffentlich spannende Wege zu schicken. Ob Trailmeme sich dabei als brauchbar erweist, wird sich zeigen. Den ersten Test hat es auf alle Fälle bestanden, wobei ich schnell gemerkt habe, dass es gar nicht so sehr die Technik ist, die einen fordert. Die Herausforderung besteht wohl eher darin, die richtigen Geschichten zu entwickeln und die verschiedenen Formate geschickt miteinander zu verbinden. Die NPO-Blogparade war da erst der Anfang.

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Mit dem PDF-Format arbeiten

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Eigentlich lese ich ja sehr gerne Texte online. Eine Herausforderung ist es aber, zumindest für mich, wenn ich ein PDF vor mir habe und mir bestimmte Stellen markieren bzw. den Text mit Anmerkungen versehen möchte. Während das in jedem normalen Textverarbeitungsprogramm kein Problem ist und sich dank Diigo auch Webseiten bearbeiten lassen, hatte ich bis jetzt mit dem PDF-Format so meine Probleme. Herauskopieren und dann in einem anderen Format weiterarbeiten, ist, denke ich, auch nicht wirklich die Lösung.

Eine Lösung verspricht aber Marqed zu sein, eine kleine Webapplikation, die das Bearbeiten von PDF-Dateien ermöglicht. Nach der Registrierung lädt man die gewünschte PDF-Datei auf den Marqed-Server und findet den Text unter <My Documents>. Nachdem man ihn geöffnet hat, lassen sich einerseits Textstellen markieren, andererseits auch Anmerkungen und Lesezeichen an den Seitenrändern anbringen. In der Praxis sieht das dann so aus:

Neben der kostenlosen Basisversion gibt es auch eine Premiumvariante, bei der man beliebig viele und beliebig große Dateien hochladen kann. Bis jetzt habe ich aber noch nicht herausgefunden, wo da genau die Grenze liegt. Was ich aber weiß, ist der Preis für die Premiumversion, der bei 50USD pro Jahr liegt. Was mir noch fehlt, ist die Möglichkeit, gemeinsam an Dokumenten zu arbeiten. Aber vielleicht habe ich das auch nur übersehen. Oder dieses Feature kommt noch.

Wenn Sie sich einen Überblick über die Möglichkeiten dieses Tools verschaffen wollen, hier ist die Zusammenfassung im Video:

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Ein Tool hilft bei der Analyse der Facebook-Fans

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Viele Follower auf Twitter bzw. viele Fans auf Facebook zu haben, ist wahrscheinlich das Ziel der meisten Kulturbetriebe und KünstlerInnen. Welche Rückschlüsse lassen sich aber ziehen, wenn Ihnen auf Twitter 2.000 Follower folgen? Werden Sie die demnächst bei sich als zahlende Kunden begrüßen dürfen, ist das die Konkurrenz oder sind das die Follower-/Fansammler?

Um etwas mehr über Ihre Fans auf Facebook zu erfahren, gibt es jetzt ein ganz interessantes und wie ich finde hilfreiches Analysetool, auf das ich bei Jim Richardson im Museum Marketing Blog gestoßen bin. Das Analysetool (Update: das Tool existiert lieder nicht mehr) steht online zur Verfügung und Sie müssen lediglich den Namen der Fanseite eingeben, um zu erfahren, ob die Fans in ihrem Fanverhalten (=Zugehörigkeit zu anderen Fanseiten) dem Facebook-Durchschnitt entsprechen, wo sie sonst noch Fans sind und wo sie herkommen.

Außerdem haben Sie natülich die Möglichkeit, die Fans Ihrer Konkurrenten zu analysieren, um herauszufinden, inwieweit es hier Übereinstimmungen gibt. Vielleicht weisen Ihre Fans ja ein ganz anderes Verhalten auf?

Ich denke, mit diesen Informationen lässt sich einiges anfangen, etwa in den Bereichen Marketing und Sponsoring. So sind beispielsweise die Fans von Paulo Coelho auch große Starbucks-Fans. Und Nutella scheinen sie auch zu mögen. Finden Sie doch mal heraus, wen und was Ihre Facebook-Fans mögen. ;-)

Update: Pete Warden, der das Tool entwickelt hat, hat auf meine Anfrage reagiert und mir in einer Mail geschrieben:

„I’m afraid you’re right about the limitations of the analysis; it only works with fan pages that have more than a few hundred fans, because of the way I’m sampling users. I’m working on getting more comprehensive coverage, but until that’s in place I’m afraid the more niche pages won’t work that well.“

Das heißt, wer viele Fans hat, kann das Tool schon fehlerfrei nutzen. Bei kleineren Gruppen wird es noch etwas dauern…

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Google Wave: erste Erfahrungen

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Angekündigt wurde Google Wave als Revolution in der Online-Kommunikation. Als ich dann vor ein paar Monaten eine Einladung erhielt, war ich natürlich neugierig, ob das Tool hält, was es verspricht. Die ersten Wochen waren ziemlich enttäuschend, was daran lag, dass die Zahl der mir bekannten UserInnen anfangs sehr niedrig war. Wenn man dann noch nicht so recht weiß, wie das Tool funktioniert und was man damit machen kann, dann bedeutet das: man nutzt es einfach nicht.

Nachdem Google aber großzügig Einladungen verteilte, änderte sich das schnell. Nun galt es herauszufinden, was man mit Google Wave eigentlich anfangen kann? Eines kann ich schon heute sagen: die Email wird es nicht ersetzen. Aber wozu ist Google Wave dann gut?

Chis Brogan hat in seinem Beitrag „Living in Google Wave“ eine sehr interessante Einordnung verschiedener Social Media-Tools vorgenommen. Sein Online-Ökosystem sieht so aus:

  • „Facebook: connect with friends and family.
  • LinkedIn: share professional networks.
  • Twitter: communicate in real time, and find the new good stuff.
  • Google Wave: work on the future.
  • Blog: think and muse and share and publish.“

Mal abgesehen von der Tatsache, dass ich Facebook auch beruflich nutze, entspricht die Zusammenstellung auch meinem Kommunikationsverhalten. „Working on the future“, das trifft es recht gut, ich verwende Google Wave vor allem dafür, um zusammen mit anderen an Ideen, Konzepten oder in Projekten zu arbeiten. Auch Txte kann man gemeinsam erstellen. Auch ein Interview habe ich auf diesem Weg schon gegeben. Das heißt: ähnlich wie Chris Brogan verwende ich Google Wave vor allem für den Dialog, all die Plugins bleiben ungenutzt.

Großartig bewährt hat sich Google Wave bei der Protokollierung von Sitzungen oder Konferenzen. Wenn erst einmal jeder einen eigenen Google Wave-Account hat, wird das wohl das Ende von Twitter als Konferenztool bedeuten. Während es auf Twitter schwer bis unmöglich ist, den Überblick zu bewahren, was auch daran liegt, dass die Tweets häufig nur Momentaufnahmen darstellen, eignet sich Google Wave perfekt für die Erstellung einer Art gemeinsames Protokoll. Damit nicht genug, denn aus diesem „Dokument“ heraus lassen sich Ideen weiterentwickeln. In dieser Hinsicht ist Google Wave eine Mischung aus Email, Chat und Online-Dokument.

Ähnlich wie Chris Brogan habe ich die Erfahrung gemacht, dass man auf Google Wave nicht „plaudert“, d.h. es ist in meinen Augen ein Arbeitstool. Ein paar Dinge sind aber noch störend: die Kontaktliste ist sehr unübersichtlich geraten, was es nicht gerade leicht macht, die eigenen Kontakte zu überblicken. In Sachen Export bzw. Druck sieht es noch ziemlich traurig aus, in den Foren kursieren Anleitungen, wie man dieses Problem mit Hilfe des iPhone lösen kann. Wird eine Wave zu groß, dauert es ewig, bis sie geladen ist und man in ihr manövrieren kann. Und, und, und, aber wir befinden uns ja noch in der Testphase und nachdem das Tool eine Neuentwicklung darstellt, habe ich dafür Verständnis.

Abgesehen von den Kinderkrankheiten hat Google Wave aber schon das Zeug, zu einem unverzichtbaren Arbeitstool im Social Web zu werden. Was mich aber interessieren würde: wofür nutzen Sie Google Wave?

PS: ich habe wieder ein paar Einladungen. Falls Sie Google Wave ausprobieren wollen, schicken Sie mir bitte eine Mail oder schreiben Sie einfach einen Kommentar und teilen mir Ihre Googlemail-Adresse mit (bitte wirklich eine Googlemail- oder Gmail-Adresse, Sie brauchen dann eh eine, um Google Wave nutzen zu können).

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Tipp: Kontakte verwalten in GMail

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Es gibt Programme und Applikationen, die benutzt man, weil sie in einer Hinsicht so praktisch sind, dass man dafür auch kleine Nachteile in Kauf nimmt. Als ich früher noch meine Emails in Outlook schrieb, war es für mich ein großer Vorteil, dass das Mailprogramm und die Kontaktliste ineinander verschränkt waren. Nur überwogen die Nachteile irgendwann einmal und so landete ich auf der Suche nach Alternativen bei Google Mail bzw. GMail.

Als Mailprogramm ist Google Mail eine wirkliche Hilfe, beim Verwalten von Kontakten sieht es aber eher schlecht aus. Im Blog von Thomas Knapp bin ich jetzt auf ein interessantes Tool gestoßen. In einem Beitrag weist er auf Mailbrowser hin, ein Plugin für die Mailkontakte und darüber hinaus auch für Mailanhänge. Das von einem indischen Softwareunternehmen aus Bangalore entwickelte Tool ist äußerst praktisch und erleichtert den Umgang mit den eigenen Kontakten.

Über die Verwaltung der Attachments kann ich nicht viel sagen, diese Funktion habe ich bis jetzt noch nicht gebraucht, aber das folgende Video zeigt, dass Mailbrowser auch in dieser Hinsicht nützlich sein kann:

Das Tool steht übrigens auch für den Mac zur Verfügung und lässt sich im Firefox- und im IE-Browser installieren.

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Kostenloses Softwarepaket für UnternehmensgründerInnen

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Vor mehr als einem Jahr habe ich das letzte Mal auf das Softwarepaket für UnternehmensgründerInnen hingewiesen, das vom deutschen Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie kostenlos zur Verfügung gestellt wird.

Mittlerweile ist eine neue Version erschienen und die Angebotspalette ist noch einmal erweitert worden. Sie können mit Hilfe dieses Programms nicht nur Ihre Unternehmensgründung vorbereiten, sondern auch einen Businessplan erstellen und ihr dann gegründetes Unternehmen führen. Das heißt, eigentlich offeriert das Programm viel mehr als die Unterstützung für UnternehmensgründerInnen.

In meinen Augen bietet dieses Programm die bestmögliche Unterstützung für diejenigen, die ein Unternehmen planen oder es bereits gegründet haben. Zwar ist das Programm für Deutschland konzipiert, trotzdem lässt es sich aber auch wunderbar hier in Österreich verwenden. Beim Thema Geldüberweisungen und Steuern schaue ich halt weg. ;-)

Informationen zum Programm und zum Thema Unternehmensgründung finden Sie auf einer extra eingerichteten Seite, zum Download geht es hier.

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Gantter: ein kostenloses PM-Tool

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Online-Tools für den Bereich Projektmanagement gibt es mittlerweile wie Sand am Meer. Und abhängig von den eigenen Erwartungen und Ansprüchen sind sie mal mehr, mal weniger für die eigene Arbeit geeignet.

Gantter gehört zu den Angeboten, die vor allem für den Einstieg geeignet sind. Das Tool ist leicht zu bedienen und man findet sich rasch zurecht. Eine Anmeldung oder Registrierung ist nicht erforderlich. Wenn Sie auf die Startseite gehen, können Sie dort sofort mit der Planung beginnen.

Am Ende können Sie sich Ihren Projektplan abspeichern oder auch als PDF runterladen.Eine Online-Zusammenarbeit ist allerdings nicht möglich, was in meinen Augen ein Nachteil ist. Aber um ohne großen Aufwand schnell einen Projektplan zu erstellen (inkl. Zeit- und Ressourcenplan), ist dieses kostenlose Tool bestens geeignet.

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Online-Texte später offline lesen

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Wahrscheinlich geht es mir wie vielen anderen auch. Tagtäglich werde ich auf neue Tools und Applikationen aufmerksam gemacht, über Blogs, Twitter oder auch per Mail. Im Endeffekt kommt es aber höchst selten vor, dass sich dann eines bewährt und von mir wirklich genutzt wird.

Zu den wenigen Tools, die mich wirklich überzeugt haben, gehört das Firefox Add-on Read It Later. Das kleine Programm gibt mir die Möglichkeit, interessante Websites aufzulisten, die ich nicht gleich lesen will oder kann.

Eigentlich ist das eine gefährliche Sache, denn wer viel online liest und einen gut gefüllten Feed-Reader hat, kann sich leicht ausmalen, wie schnell die Liste lang und länger wird. So gesehen ist dieses Tool keine wirklich Hilfe, auch wenn man die Möglichkeit hat, die einzelnen Beiträge parallel auf Delicious abzuspeichern.

Nein, der Vorteil dieses Tools liegt woanders. Ich habe nämlich die Möglichkeit, die Seiten bzw. Beiträge, die mich interessieren, nicht nur zu markieren, sondern ich kann sie auch offline abspeichern. Und habe dadurch die Möglichkeit, mich mit Lesestoff für einen Flug oder eine Bahnfahrt einzudecken, ohne von einer Online-Verbindung abhängig zu sein.

Natürlich konnte ich einzelne Seiten schon immer auf meiner Festplatte abspeichern. Aber Read It Later erleichtert einem die Arbeit.

Einmal installiert muss ich nur jeweils das Häkchen rechts in der Adresszeile anklicken und habe die Seite damit markiert. Da ich das Tool nur für solche Zwecke verwende, werden die einzelnen Seiten bei mir immer gleich automatisch offline abgespeichert (via Optionen). Und dann kann die Reise beginnen und das ohne Angst, die Internetverbindung könnte schlecht sein.

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Creative Commons und FairShare: eine hilfreiche Kombination

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Für mein Blog nutze ich schon länger die Creative Commons Lizenz. Bis gestern Abend durfte man die Inhalte nur für nichtkommerzielle Zwecke verwenden, nun habe ich beschlossen, dass die Inhalte auch kommerziell genutzt werden dürfen. Unter welchen Bedingungen, erfahren Sie, wenn Sie den Button anklicken, der die rechte Spalte neben dem Text hier abschließt (oder auch hier).

Ich bin davon überzeugt, dass das Prinzip des Teilens uns weiter bringt als die Dinge unter Verschluss zu halten. Damit verbunden ist aber nicht die Aufforderung, sich einfach der Inhalte anderer zu bemächtigen und für Geschäftsmodelle einzusetzen, in denen das Wort teilen dann nicht mehr vorkommt. Deshalb heißt es auch in der Lizenz, dass die Inhalte nur unter den gleichen Lizenzbedingungen verwendet werden dürfen. Hier Inhalte aus dem Blog zu kopieren und sie dann als Content in ein kostenpflichtiges Portal zu stellen, widerspricht meinem Verständnis.

Die Grundidee beschreibt dieses Video sehr schön, das ich auf den Seiten von „Technology in the Arts“ entdeckt habe.

Im gleichen Artikel habe ich auch den Hinweis auf FairShare entdeckt, ein Tool, das sehr hilfreich ist, um herauszufinden, ob die eigenen Inhalte auch wirklich den Lizenzbedingungen entsprechend verwendet werden. Ich könnte jetzt statt herausfinden auch kontrollieren schreiben, denn letzten Endes geht es genau um diesen Punkt. Würden wir uns aufeinander verlassen können, wären solche Instrumente eigentlich unnötig. Aber zurück zur Realität:

„FairShare is a free online application that allows you to track the usage of your creative commons licensed intellectual property, making it possible for people all around the world to reuse content while still attributing it back to the original creator“,

heißt es auf „Technology for the Arts“. Verwenden kann man FairShare derzeit für Textinhalte, die per RSS abonnierbar sind. Fotos und Videos sollen folgen.

Ich habe mich dort im ersten Schritt angemeldet, dann die Feed-Adresse meines Blogs eingegeben und im dritten Schritt die CC-Lizenz ausgewählt. Nun erhält man eine Feed-Adresse, die man in seinen RSS-Reader eingibt und wird dann auf diesem Weg verständigt, wenn jemand die eigenen Inhalte nutzt. Das sieht dann ungefähr so aus (mit einem eigenen Beispiel kann ich noch nicht aufwarten):

Den Nutzen fasst der Blogbeitrag auf „Technology for the Arts“ so zusammen:

„that (tool) will allow anyone who is concerned about how their intellectual property is being used to track and influence how that content is being shared.“

Jetzt bin ich gepannt, ob sich das Tool bewährt. Und ob und in welcher Form meine Inhalte verwendet werden.

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Tools, mit denen sich online Texte erstellen lassen

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Klar wissen die meisten, dass man ein Blog dazu benutzen kann, um Texte online zu erstellen und zu publizieren. Die Anbieter wie WordPress oder Blogger sind bekannt. Google Docs als interessante Alternative zu Microsoft ist auch nicht ganz unbekannt, vor allem wenn mehrere an einem Text arbeiten.

Darüber hinaus gibt es aber noch jede Menge weiterer Angebote, die einem meist dann, wenn man sie braucht, gerade nicht einfallen. Da ist die auf Mashable veröffentlichte Liste mit den 35 besten Tools für das Online-Verfassen von Texten doch genau das richtige.