Schlagwort: kulturfinanzierung
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Deutschland: Kulturpolitik ohne Visionen
“Sasquatch main stage and the gorge“; By Jess Sloss (CC-Lizenz) Jimi Hendrix, Ray Charles und auch Kurt Cobain wurden in Seattle geboren, der Stadt, die am Pazifik liegt und sich selbst als Musikstadt bezeichnet. Die Bezeichnung ist berechtigt, denn die Musikindustrie spielt mit einem Umsatz von 1,2 Mrd USD und 20.000 durch sie entstandenen Arbeitsplätzen…
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Crowdfunding, ein demokratiepolitisch bedenkliches Finanzierungsinstrument?
Dass Crowdfunding derzeit boomt, darüber brauchen wir nicht zu diskutieren. Die in den letzten Monaten entstandenen Plattformen lassen eine Art Goldgräberstimmung entstehen, die viele auf die Idee bringt, das für die Realisierung des eigenen Vorhabens fehlende Geld auf diese Weise zu beschaffen. Die im letzten Jahr auf Kickstarter eingesammelten 100 Mio. $, in den Medien…
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Crowdfunding: geht es 2012 weiter aufwärts?
© Gerd Altmann / Pixelio Zu den Trendthemen des vergangenen Jahres gehört sicher das Crowdfunding. Viele Branchen interessieren sich mittlerweile für diese Finanzierungsform, die leeren Kassen der öffentlichen Hand haben auch das Interesse von Kunst und Kultur geweckt. Obwohl es ja eigentlich die Aufgabe des Staates ist, diesen Bereich zu finanzieren, wie häufig betont wird.…
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Crowdfunding: macht Kleinvieh wirklich genügend Mist?
© Klaus Rupp / Pixelio Die Grundidee des Crowdfunding ist es, dass möglichst viele Menschen mit relativ kleinen Beträgen ein Vorhaben unterstützen und so die Finanzierung sicherstellen. Hohe Transaktionskosten und komplizierte Abläufe machten diesen Ansatz früher unmöglich, heute sieht das allerdings anders aus. Die zahlreichen Crowdfunding-Plattformen machen deutlich, dass hier ein Entwicklungsschritt stattgefunden hat, der…
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Zerbrochene Vergangenheit
© Corinna Dumat ; Pixelio “Der letzte Vorhang droht” ist ein Interview überschrieben, in dem Alfred Wendel, der Intendant der Duisburger Philharmoniker, ein düsteres Zukunftsszenario für sein Orchester zeichnet. Statt 11,1 Mio. Euro will die Stadt nur noch 8,6 Mio. für die Rheinoper ausgeben, was einschneidende Änderungen für den Opernbetrieb bedeuten würde. Vermutlich werden die…
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Elisabeth von Helldorff: Kulturförderung vs. Kulturforderung (Gastbeitrag)
© plumbe ; Pixelio Über die Verantwortung, neue Chancen zu ergreifen Ein Kommentar über Möglichkeiten, die sich in Umbruchsituationen eröffnen und gerade jetzt von Kulturschaffenden wahrgenommen werden sollten. Genau dann, wenn man glaubt, es geht bergab, ergeben sich oft beste Vorraussetzungen, um Neues zu entdecken und zu schaffen – in unserer momentanen Situation nicht nur…
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Brüssel fördert 2013 Kunst- und Kulturprojekte mit Partnern aus Australien und Kanada
© Gerd Altmann ; Pixelio Im Rahmen des EU-Kulturförderprogramms gibt es neben der allseits bekannten Möglichkeit, Projekte mit Partnern aus dem europäischen Raum gefördert zu bekommen auch den Aktionsbereich 1.3.5, das dazu dient, Vorhaben mit sogenannten Drittländern zu fördern. Das sind, vereinfacht gesagt, Länder, die etwas weiter entfernt sind, bei der diesjährigen Ausschreibung war das…
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Kultur für alle: ist Crowdfunding die Lösung?
© tokamuwi ; Pixelio Wer sein Projekt mit Hilfe von Crowdfunding zu finanzieren beabsichtigt, tut das sehr häufig, weil es für das Vorhaben keine oder zu wenig öffentliche Mittel gibt. Das Geld gibt es nicht, weil zu wenig da ist, was bedeutet: Crowdfunding ist für die Politik eine feine Sache, denn wer vom kleiner werdenden…
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EU-Kulturförderprogramm: der CCP Austria bietet einen kostenlosen Workshop in Wien an
© Stephanie Hofschlaeger ; Pixelio An Kultureinrichtungen, die ihren Sitz in Österreich haben und im Sommer einen Antrag im Rahmen des EU-Kulturförderprogramms stellen wollen, richtet sich der Workshop des Cultural Contact Point (CCP) Austria, der am 6. Juli von 10 bis 14 Uhr in Wien stattfindet. “Zum Workshops sind alle jene herzlich eingeladen, die an…
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Meine neue Facebookseite: Plattform Kulturfinanzierung
Eigentlich fühle ich mich mit meinem Facebookprofil ganz wohl. Aber streng genommen dürfte ich es für meine berufliche Tätigkeit gar nicht verwenden, denn dafür gibt es mittlerweile die Facebook-Seite. So sinnvoll diese Unterscheidung bei “richtigen” Unternehmen sein mag, für mich als Einzelunternehmer macht es wenig Sinn, zumal ich Facebook nicht privat nutze. Aber mich den…