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Kulturmanagement in fünf Minuten

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Ich Trottel schreibe hier Beitrag um Beitrag, dabei geht das viel einfacher. ;-) An der American University in Washington gibt es seit vierzig Jahren die Möglichkeit Kulturmanagement zu studieren. Zum Jubiläum wurde dieses Video produziert. Viel Spaß!

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„Hollywood & Vines“ (Kurzfilm)

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Was soll man schon großartiges mit einer App anstellen, die einen nur 6 Sekunden lange Videos produzieren lässt? An dieser Herausforderung sind schon viele gescheitert. Zwar gibt es mittlerweile etliche meist witzige Vine-Videos und einige gute Ansätze, aber die Idee von Airbnb gefällt mir bis jetzt am besten. „Hollywood & Vines“ ist ein echtes Crowdsourcing-Projekt, die Regieanweisungen zu diesem Kurzfilm kamen via Twitter, mitmachen konnte jede/r.

„For four days, people around the world worked with the director to share in the creation of a single story about travel, adventure and finding your place in the world.

Entstanden ist mit „Hollywood & Vines“ der erste Kurzfilm, der aus weltweit produzierten Vine-Videos besteht. Viel Spaß…

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„Malaria“ (Kurzfilm)

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Diesen „Western“ von Edson Oda habe ich auf Vimeo entdeckt:

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„Katachi“, ein sehenswertes Stop Motion-Video

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"Katachi"

In meinen RSS-Feeds habe ich gerade den Hinweis auf ein toll gemachtes Musikvideo entdeckt. Es ist mit Hilfe der Stop Motion-Technik entstanden, „bei der eine Illusion von Bewegung erzeugt wird, indem einzelne Bilder von unbewegten Motiven aufgenommen werden“, wie Wikipedia das Verfahren erklärt.

Für das Video des japanischen Songwriters Shugo Tokumaru kam dieses sehr aufwendige Verfahren zur Anwendung.

„The talented Polish animation team of Katarzyna Kijek and Przemyslaw Adamski utilized approximately 2,000 silhouettes extracted from PVCC plates using a computer-controlled cutter,“

schreibt Stacey Kole in ihrem Blogbeitrag über das Video. Anschauen und genießen…

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„Julie-o“ (Musikvideo)

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Kevin K.O. Olusola ist ein Meister darin, Cello und Beatboxing zu verbinden. Über den 23-jährigen Musiker, bekannt als der „Beatbox Cellist“, habe ich wenig gefunden, lediglich ein Interview mit ihm ist mir untergekommen. Ansonsten ist er auf Facebook, Twitter und YouTube zu entdecken.

Am besten gefällt mir seine Version von „Julie-o„, das Original stammt von Mark Summer.

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Nachdem die Gefahr besteht, dass das Video in Deutschland nicht zu sehen ist, gibt es hier die Möglichkeit, sich das Stück einfach nur anzuhören. Aber neben „Julie-o“ existieren noch weitere schöne Aufnahmen, zum Beispiel „Stranded“ mit Antoniette Costa und Tara Kamangar. Der Vorteil: das Video ist auf Vimeo zu finden. ;-)

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Ein gemeinsames Projekt von Google und Tate Modern: „This Exquisite Forest“

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This Exquisite Forest“ ist eine nette Spielerei, die zeigt, welches Potenzial im Kunst- und Kulturbereich steckt.

„This Exquisite Forest is an online collaborative art experiment presented by Google and Tate Modern. The project lets users create short animations that build off one another as they explore a specific theme. It can be accessed via the website exquisiteforest.com and through a physical installation at Tate Modern from July 23, 2012″,

heißt es in der Beschreibung zum Video auf YouTube. Schöne Idee, die vielleicht zu ähnlichen Projekten anregt.

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Jede Menge sehenswerte Videos beim Vimeo Award 2012

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Gute Videos gibt es mittlerweile unendlich viele, die Herausforderung besteht allerdings darin, sie auch zu finden. Ich mache mich immer wieder auf den verschiedenen Plattformen auf die Suche und werde dabei meist fündig. Natürlich setzen YouTube, Vimeo & Co immer wieder Anreize, um gute Qualität anzulocken, zum Beispiel in Form von Wettbewerben. Dazu gehört auch der Vimeo Award, der nach 2010 nun dieses Jahr wieder stattfindet.

Vimeo kürt aber nicht einfach nur in verschiedenen Kategorien das beste Video, sondern organisiert dazu gleich auch Festival, das neben der Preisverleihung jede Menge Vorträge und Workshops beinhaltet.

New York ist leider recht weit weg, aber mir bleibt zumindest eine Shortlist, auf der es in den verschiedenen Kategorien jede Menge guter Videos zu entdecken gibt. Das hier ist einer meiner Favoriten:

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Dieses Video läuft in der Kategorie Werbung und weist darauf hin, dass jede Woche 330 Farmer in den USA ihr Land aufgeben. Das Ziel war es,

„to raise awareness about the economic hardship family farmers face in the increasingly industrialized American agriculture system“

und im Rahmen einer Fundraisingkampagne eine Million USD einzusammeln. Klasse gemacht…

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Das Internet verändert uns

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Gut, die Zahl derer, die das, was da im Internet (und um das Internet herum) passiert, als Modeerscheinung abtun, ist mittlerweile gering geworden. Aber was geschieht da eigentlich und in welcher Form betrifft es auch uns? Natürlich können wir über Facebook reden oder noch besser, darüber schimpfen. Was genau geht da aber vor sich?

Bei den letzten Wahlen im Iran wurde immer wieder die Bedeutung von Twitter für die Berichterstattung betont. Wir haben 2011 den sogenannten arabischen Frühling erlebt und wir stellen fest, dass sich zum Beispiel auf Facebook mehr als eine halbe Million UserInnen zusammengeschlossen hat, um ihrer Forderung „Wir wollen Guttenberg zurück“ Nachdruck zu verleihen.

Seine Gegner sind in dieser Hinsicht weit weniger erfolgreich und haben es nur auf etwas mehr als 50.000 Fans gebracht. Die BefürworterInnen waren also auf Facebook wesentlich „erfolgreicher“ als seine GegnerInnen. Und wenn wir uns die Auseinandersetzungen um den deutschen Bundespräsidenten ansehen, dann stellen wir fest, dass sich da auf Facebook im Vergleich zum Ex-Minister recht wenig tut.

Warum ist das so bzw. was passiert da eigentlich? Antworten auf diese Fragen liefert Peter Kruse, Unternehmensberater und Honorarprofessor für Allgemeine und Organisationspsychologie an der Universität Bremen. In seinem (dreieinhalbminütigen) Vortrag im Rahmen einer Sitzung der Enquete Kommission Internet und digitale Gesellschaft gelingt es ihm, in wenigen Minuten das zu skizzieren, was da derzeit um uns herum passiert.

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Wir haben erstens, so Kruse, die Vernetzungsdichte in der Welt stark erhöht und mit dem Aufkommen des Web 2.0 dafür gesorgt, dass zweitens Spontanaktivitäten in bisher unerreichtem Ausmaß möglich sind. Durch die Möglichkeit des Teilens und Weiterleitens (z.B. durch das RT auf Twitter) können „kreisende Erregungen im Netzwerk“ entstehen, was letzten Endes dazu führen kann, dass Systeme sich selbst aufschaukeln und dadurch eine bisher ungeahnte Macht entfalten.

Weil die Menschen das gemerkt haben, schließen sie sich zu Bewegungen zusammen in der Hoffnung, genau diese Macht zu erlangen. Nicht mehr die, die oben stehen, üben in einem solchen Prozess die Macht aus, sondern die, die unten stehen, die UserInnen oder mit den Worten Kruses, die NachfragerInnen. Da sich solche Entwicklungen nicht vorhersagen lassen, verlieren die Wulffs und die Guttenbergs die Kontrolle über das, was da in den Netzwerken passiert. Laut Kruse gibt es zwar keine Möglichkeit vorherzusagen, was passiert, aber wer emphatisch ist, verfügt zumindest über ein „Gefühl für die Resonanzmuster der Gesellschaft“. Diesem empathischen Einfühlungsvermögen steht – zumindest in der Politik – meist der Narzissmus derer im Weg, die hier auf eine erfolgreiche Karriere hoffen (was wohl mit ein Grund ist für das Versagen der PolitikerInnen im Social Web ist).

Das Wissen um diese revolutionäre Entwicklung hat natürlich auch Auswirkungen auf uns, die wir das Social Web nicht nutzen, um unseren Narzissmus ausleben zu können (oder vielleicht doch?), sondern die wir Social Media für Kunst und Kultur erfolgreich einsetzen wollen. Im Idealfall lösen wir genau die von Kruse angesprochenen Aufschaukelungsprozesse aus (nicht immer muss es um Revolutionen gehen), nur lassen sie sich leider nicht vorhersagen. das heißt nun nicht, dass wir alles dem Zufall überlassen müssen, klar ist aber: ohne Empathie und die Fähigkeit, Resonanzmuster zu erkennen, haben Konzepte und Strategien  nur begrenzten Wert. Aus diesem Grund ist es so wichtig, dass Kultureinrichtungen diejenigen entdecken, die über empathische Fähigkeiten verfügen. Zusammen mit ihnen lassen sich dann Ideen erarbeiten und Konzepte entwickeln.

Wie das funktionieren kann, hat das Maxim Gorki Theater gestern Abend eindrucksvoll gezeigt. Auf der Maxim Gorki Theater Online-Bühne wurde das Stück Effie Briest 2.0 aufgeführt. Innerhalb kürzester Zeit hatte diese Facebook-Gruppe über 1.000 Mitglieder, aktuell sind es mehr als 1.300. Die Idee war klasse, das „Publikum“ begeistert. Auch in diesem Fall hat ein Aufschaukelungsprozess stattgefunden, der natürlich erhofft wurde, aber sich keineswegs vorhersagen ließ. So hat eine Vielzahl von Menschen die Geschichte der Effie Briest gelesen oder vorgeführt bekommen. Da trifft es sich gut, dass in ein paar Tagen, am 14. Januar, die Effie Briest Premiere auf der Bühne dieses Theaters feiert.

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Empathie, Strategien und das Wissen, dass die Sache auch schiefgehen kann, das ist das Erfolgsrezept nicht nur im Social Web, sondern auch im realen Leben, denn die Grenzen zwischen der Offline- und der Online-Welt existieren eigentlich schon gar nicht mehr. Insofern ist das, was Peter Kruse in seinem Video sagt, für uns alle von großer Bedeutung, egal, ob wir uns mit dem Web 2.0 oder unserem täglichen Leben beschäftigen.

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„Say Something Nice“

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Man muss ja nur die richtige Idee haben. ;-)

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Wie bewerbe ich Kunst? Die Oper in Sydney macht es vor.

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Wenn irgendwo die Rede davon ist, dass wieder mal der Etat einer Kultureinrichtung gekürzt wird oder das Haus vielleicht ganz geschlossen wird, folgen meist recht schnell die Hinweise auf die Bedeutung von Kunst und Kultur. Jasper Visser hält von diesem „Reflex“, dem wir wohl fast alle wieder und wieder erliegen, recht wenig. In seinem Beitrag „Promoting culture“ auf „The Museum of the Future“ schreibt er:

„When a couple of months ago it became apparent that culture in the Netherlands would be severely cut, the response was a countrywide scream for culture. Like, people really screaming for culture… I believe that’s about the worst thing you can do to promote culture.“

Stattdessen schlägt er einen ganz anderen Weg vor und bringt dafür gleich ein Beispiel: das Sydney Opera House mit „The Ship Song Project„, hinter dem sich ein wunderbares Promotionvideo versteckt, das ein Remake von Nick Caves „The Ship Song“ ist. Anschauen, anhören und genießen:

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Mich erinnert das an meinen Beitrag über Crowdfunding und die Frage, was man eigentlich tun muss, um die Menschen dazu zu bringen, das eigene Projekt zu unterstützen? Visser liefert die Antwort darauf:

„Rather than screaming, this video focuses on the intrinsic strengths of culture, the arts. It sells what culture has to offer: passion, emotion, inspiration, the dumbfounding feeling of witnessing something truly unique. This is what culture is all about. This is why culture is important!“

Ich denke auch, dass es besser (und vermutlich einfacher) ist, die Kunst für sich selbst sprechen zu lassen. Oder wie formuliert es Visser so schön:

„I like to say there’s nothing easier to promote than culture, the arts. Unlike fastfood or cheap airline tickets, culture is a high-value product meaningful to nearly everybody. We only have to show it in its full strength.“

Nun sollen wir nicht nur einfach ergriffen  vor dem PC sitzen und das Video genießen, sondern das ganze dient ja der Bewerbung des Opernhauses. Deshalb wurde auf YouTube eine eigene Projektwebsite eingerichtet, die nicht nur jede Menge zusätzliches (Video)-Material zur Verfügung stellt, sondern natürlich auch Social Media für die Verbreitung der Botschaft nutzt.

Solche Kampagnen wünsche ich mir bei uns auch. ;-)