Monat: Februar 2009

  • Theater in den USA: die Finanzkrise zwingt zum Sparen

    Nachdem die amerikanischen Theater sehr viel weniger von staatlicher Unterstützung leben als es bei uns der Fall ist, überrascht es nicht, dass sich dort die Wirtschafts- und Finanzkrise sehr viel stärker bemerkbar macht. Eine aktuelle Umfrage der Theatre Communications Group zeigt, wie die Theater die weitere Entwicklung einschätzen und wie sie ihr Überleben sichern wollen. […]

  • Kulturmanagement: welche Ausbildung ist die richtige?

    Ich bin gestern gefragt worden, ob es, wenn man als KulturmanagerIn in größeren Strukturen arbeiten möchte, sinnvoller ist, einen ganz normalen MBA zu machen oder sich für ein Kulturmanagement-Studium zu entscheiden? ich muss gestehen, eine Antwort darauf ist gar nicht so einfach. Fakt ist, vor allem die größeren Kulturbetriebe legen Wert auf eine entsprechende Ausbildung […]

  • Die finanzielle Planung von Projekten (Teil II)

    © Kurt Bouda; Pixelio Im ersten Beitrag über die finanzielle Planung von Projekten hatte ich geschrieben, dass eine einfache Kalkulation nicht ausreicht, um ein Projekt kaufmännisch zu steuern bzw. dessen finanziellen Erfolg zu bewerten. In diesem Fall ist die Projektkostenrechnung das richtige Instrument. Keine Angst, es folgt jetzt an dieser Stelle keine Einführung in die […]

  • Kunst und Kultur im „trisektoralen Koordinatensystem von Staat, Markt und Gesellschaft“

    Am 54. Kulturpolitisches Kolloquium „Kultur in Deutschland“, das vom 20. bis 22. Februar 2009 stattfand, hat Norbert Sievers eine ganz interessante Rede gehalten, auf die  der Newsletter der Kulturpolitischen Gesellschaft aufmerksam macht und die freundlicherweise online verfügbar ist. Darin fordert Sievers die Kulturpolitik dazu auf, „ihre wohl meinenden Legitimationsformeln zu überprüfen und sich um mehr […]

  • Die Kulturflatrate in zehn Minuten erklärt

    © Grace Winter; Pixelio Der Musikindustrie bzw. denen, die jahrelang das große Geschäft gemacht haben, geht es schlecht, keine Frage. Das Internet hat deren Geschäftsmodell obsolet gemacht, die Produktion von CDs lohnt sich immer weniger, die Verkaufszahlen sinken dramatisch. Schuld daran sind die zahlreichen Filesharing-Angebote, die es den UserInnen leicht machen, an jeden gewünschten Titel […]

  • Workshops für die Kreativwirtschaft: Zutritt für KünstlerInnen verboten

    Die Idee von aws und departure, die auf Bundes- bzw. Wiener Landesebene für die Förderung der Kreativwirtschaft zuständig sind, ein gemeinsames Ausbildungsprogramm für Gründer und Jungunternehmer anzubieten, ist gut. Das Programmangebot, das man auf der dazugehörigen Website findet, ist auch gut. An den Vortragenden ist auch nichts auszusetzen und selbst die Kosten sind so angesetzt, […]

  • Die finanzielle Planung von Projekten (Teil I)

    © Kurt Bouda; Pixelio Die Idee für ein künstlerisches Projekt zu entwickeln, egal ob Ausstellung, Lesung, Konzert, etc. ist in der Regel mit viel Freude verbunden. Wir sind mitten drin in der kreativen Phase und lassen uns zu diesem Zeitpunkt (noch) nicht von möglichen Einschränkungen einbremsen. Wenn es dann im nächsten Schritt darum geht, die […]

  • Das Publikum in die Entwicklung einer Ausstellung miteinbeziehen

    In der Regel werden Ausstellungen von den entsprechenden ExpertInnen entwickelt und das Publikum bekommt dann das fertige Ergebnis zu sehen. Einen ganz anderen Weg geht jetzt das Australian Museum. Dort bezieht man das Publikum bereits in die Entwicklungsphase mit ein und bietet ein Blog sowie eine Facebook-Gruppe an. Bliss Jensen und Lynda Kelly, die das […]

  • Oscar-Verleihung: and the winner is…

    Offiziell werden wir erst am frühen Montagmorgen erfahren, wer die diesjährigen Oscars gewonnen hat. Seit gestern Abend geistert aber diese Nachricht durch das Internet: Jetzt bleibt nur eine Frage offen: Fake oder nicht Fake? Dafür, dass es sich um eine Fälschung handelt, spricht der Preis für den besten Schauspieler. Mickey Rourke? Das kann doch nicht […]

  • Wer twittert im Kunst- und Kulturbereich?

    Wenn man mich fragt, was mir an Twitter gefällt, dann ist es wohl vor allem die Vorgabe, sich mit maximal 140 Zeichen ausdrücken zu müssen. Das heißt, ich kann nicht lange herumreden, sondern muss die Dinge auf den Punkt bringen. Die Dinge auf den Punkt bringen, das klingt so gar nicht nach „zwitschern“, der deutschen […]