All Posts Tagged ‘treffpunkt kulturmanagement

Post

Videoeinsatz im Social Web: welche rechtlichen Gefahren drohen? (Treffpunkt KulturManagement)

Leave a reply

Dass Videos sich hervorragend für den Marketingeinsatz eignen, ist nicht wirklich neu. Die von Thomas Urban, Professor für Wirtschaftsinformatik an der FH Schmalkalden, vor knapp zwei Jahren durchgeführte Studie „Videomarketing, eine empirische Studie zur Nutzung und Akzeptanz von
Videomarketing aus Unternehmenssicht“ zeigt, dass vor allem die Auffindbarkeit in den Suchmaschinen und die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten im Social Web das Video so attraktiv machen. Wer sich die ARD/ZDF-Onlinestudie 2011 anschaut, versteht, warum das so ist. Knapp ein Drittel der deutschen Onlinenutzer ab 14 Jahren nutzt regelmäßig Videoportale wie YouTube oder Vimeo, Tendenz steigend.

Auch Kultureinrichtungen haben erkannt, dass sich Videos viel leichter verbreiten lassen als ein Text. Ein eigener YouTube-Kanal gehört heute schon zum guten Ton, immer häufiger werden Ausstellungen, Theaterinszenierungen, aber auch Bücher per Video angekündigt. Interessant dabei: ein aufwendig produziertes Video ist dabei nicht immer erfolgreich. Häufig sind es Schnappschüsse oder „lustige“ Amateurvideos, die zum großen Renner werden und sich viral verbreiten. Was so einfach klingt, hat aber einen Haken: ein Video ist zwar leicht und billig zu produzieren, aber die rechtlichen Rahmenbedingungen bleiben kompliziert.

Beim nächsten Treffpunkt KulturManagement, der am 18. April um 9 Uhr stattfindet, informiert Rechtsanwalt Bernhard Kelz über die möglichen Gefahren, die beim Videoeinsatz im Social Web drohen. Er wird sich dabei vor allem den beiden folgenden Fragen widmen:

  1. Welche juristischen Weichen muss man stellen, um eine legale Verbreitung des eigenen Videomaterials zu ermöglichen?
  2. Welche Lizenzmodelle eignen sich um fremdes Videomaterial für die eigenen Marketingaktivitäten zu nutzen?

Am Beispiel YouTube und Creative Commons Lizenzen zeigt Bernhard Kelz, welche Grenzen aktuell Lizenzmodelle haben und worauf es bei der Lizenzierung eigenen Materials als auch beim „Einkauf“ fremden Materials ankommt. Kelz ist Rechtsanwalt bei der Anwaltskanzlei Arnold (Dresden – Berlin) und leitet dort das Referat IT- & Medienrecht. In diesem Bereich berät er Unternehmen unter anderem zu den rechtlichen Herausforderungen des Online- und insbesondere des Social Media Marketing. Wenn Sie wissen wollen, worauf es beim Einsatz von Videos auf Facebook, Twitter & Co. ankommt, dann sind Sie wie immer herzlich eingeladen.

Der Treffpunkt KulturManagement ist ein gemeinsames Onlineformat von Projektkompetenz.eu, Kulturmanagement Network und der stARTconference. Die Teilnahme ist kostenlos, die Installation einer Software nicht notwendig. Es ist zwar kein Nachteil, wenn Sie über eine Webcam und ein Headset verfügen, aber da die Adobe Connect-Plattform, die wir für diese Veranstaltung nutzen, über einen gut funktionierenden Chat verfügt, reicht es, am Mittwoch, den 18. April, einfach diesen Link anzuklicken und dabei zu sein.

Wenn Sie sich über die bisherigen Veranstaltungen informieren wollen, können Sie das in unserem Treffpunkt KulturManagement-Wiki tun, dort finden Sie die Aufzeichnungen der bisherigen Online-Veranstaltungen. Der Treffpunkt KulturManagement ist darüber hinaus auch auf Facebook vertreten und wenn Sie schon vorab wissen wollen, wer alles dabei sein wird, dann können Sie im bereits angelegten Event nachsehen und sich auch gleich selbst dort registrieren.

Hier noch einmal die wichtigsten Infos:

Treffpunkt KulturManagement
Termin: 18.04.2012 von 9:00 bis 10:00
Thema: Videoeinsatz im Social Web: welche rechtlichen Gefahren drohen?
Impulsvortrag: Bernhard Kelz

Zugang: http://proj.emea.acrobat.com/treffpunktkulturmanagement

Post

Treffpunkt KulturManagement: Vertriebsmanagement und Ticketing für Kultureinrichtungen

1 comment

Wer im Kunst- und Kulturbereich an Publikum interessiert ist, landet irgendwann einmal beim Thema Ticketverkauf. Um die eigenen Tickets unter die Leute zu bringen, gibt es unterschiedliche Wege. Ich kann sie im Vorverkauf entweder nur bei mir oder darüber hinaus an verschiedenen Vorverkaufsstellen anbieten, die restlichen Karten verkaufe ich an der Abendkasse.

Ich kann aber natürlich meine Tickets auch online verkaufen und dafür einen eigenen Ticketshop einrichten oder aber auf diverse Plattformen zurückgreifen. Für die stARTconference haben wir beispielsweise mit der Plattform Amiando gute Erfahrungen gemacht, aber auch der Verkauf über ein selbst erstelltes Formular, das die Dateneingabe ermöglicht, hat wunderbar funktioniert. Allerdings muss man fairerweise dazu sagen, dass wir nur einmal im Jahr eine Veranstaltung haben und jeweils nur ein paar hundert Tickets verkaufen. Da hält sich der Aufwand in Grenzen.

Wer aber regelmäßig Tickets verkauft, kommt um die Frage, welches Ticketsystem das beste ist, nicht herum, denn es für viele Kultureinrichtungen ist es wohl das zentrale Instrument für Verkauf und Marketing. Und da sollte man sich schon ein paar Gedanken dazu machen. Der nächste Treffpunkt KulturManagement ist da vielleicht der richtige Einstieg in das Thema, denn am 21. März wird Rainer Glaap, Produktmanager bei CTS Eventim, unser Gast sein.

Welche Komponenten sind bei Ticketingsystemen wichtig? Wie funktioniert der Verkauf über diverse Vertriebskanäle? Wie können die Kundendaten von Abonnenten, Webkäufern und auch Barkäufern nutzbar gemacht werden? Mit diesen Fragen beschäftigt sich Rainer Glaap in seinem Impulsvortrag, um zu zeigen, dass die Kundendaten einen bis jetzt ungehobenen Schatz darstellen, der bei geschickter Nutzung für Segmentierungen und Kampagnenmanagement genutzt werden kann.

Mit Glaap haben wir einen Experten gewinnen können, der zum Thema Vertriebsmanagement und Marketing für Kultureinrichtungen lehr und schreibt und sich dabei vor allem auf Theater, Opern- und Konzerthäuser konzentriert. Er hat Lehraufträge an der Freien Universität Berlin, am Lehrstuhl für Kulturmanagement der PH Ludwigsburg, an der Theaterakademie in Shanghai und wird am 21. März Ihre Fragen beantworten, vorausgesetzt, Sie sind beim nächsten Treffpunkt KulturManagement dabei. Die Teilnahme an diesem Onlineformat ist wie immer kostenlos, Sie sind herzlich eingeladen.

Der Treffpunkt KulturManagement ist ein gemeinsames Onlineformat von Projektkompetenz.eu, Kulturmanagement Network und der stARTconference. Die Teilnahme ist kostenlos, die Installation einer Software nicht notwendig. Es ist zwar kein Nachteil, wenn Sie über eine Webcam und ein Headset verfügen, aber da die Adobe Connect-Plattform, die wir für diese Veranstaltung nutzen, über einen gut funktionierenden Chat verfügt, reicht es, am Mittwoch, den 21. März, einfach diesen Link anzuklicken und dabei zu sein.

Wenn Sie sich über die bisherigen Veranstaltungen informieren wollen, können Sie das in unserem Treffpunkt KulturManagement-Wiki tun, dort finden Sie die Aufzeichnungen der bisherigen Online-Veranstaltungen. Der Treffpunkt KulturManagement ist darüber hinaus auch auf Facebook vertreten und wenn Sie schon vorab wissen wollen, wer alles dabei sein wird, dann können Sie im bereits angelegten Event nachsehen und sich auch gleich selbst dort registrieren.

Hier noch einmal die wichtigsten Infos:

Treffpunkt KulturManagement
Termin: 21.03.2012 von 9:00 bis 10:00
Thema: Vertriebsmanagement und Ticketing für Kultureinrichtungen
Impulsvortrag: Rainer Glaap

Zugang: http://proj.emea.acrobat.com/treffpunktkulturmanagement

Post

Im nächsten Treffpunkt KulturManagement am 15. Februar stellen wir Pinterest vor

3 comments

Pinterest ist das derzeit wohl liebste Spielzeug der Webcommunity. Die Zahlen belegen eindrucksvoll, welcher Hype da derzeit stattfindet. Wer schöne Fotos liebt oder im realen Leben gerne in Katalogen blättert, kommt auf dieser Online-Pinwand voll auf seine Kosten. Das Prinzip ist schnell erklärt: wer irgendwo ein Bild im Web entdeckt, das ihm gefällt, pinnt es auf seine Pinwand, in die man mit Hilfe von Boards eine Struktur reinbringt. Den Umgang mit einem Pin zeigt die folgende Grafik:

Source: agbeat.com via Christian Henner-Fehr on Pinterest

Diese Grafik habe ich über eines meiner Pinboards hier eingebettet, mit ein paar Klicks ist so (fast) jedes beliebige Bild in die eigene Website integriert.

So einfach das technisch alles gelöst ist, so schwierig wird die Sache, wenn es um die rechtlichen Fragen geht. Natürlich ist es verboten, sich ohne Erlaubnis der Urheber fremder Werke zu bedienen, was den Spaß, tolle Bilder anderer auf die eigene Pinwand zu „heften“ etwas schmälert bzw. ihn verhindert. Auch auf Pinterest gilt: ohne das Einverständnis der Urheber darf ich nicht pinnen.

Was bedeutet das nun für Kultureinrichtungen? Sollen sie von Pinterest die Finger lassen, weil dort Urheberrechtsverletzungen quasi vorprogammiert sind oder handelt es sich dabei um ein social network, das ihnen neue Möglichkeiten bietet, Sichtbarkeit zu erlangen oder das eigene Angebot zu vermarkten? Wenn ja, was müssen Museen tun, um sich dort erfolgreich zu positionieren und von den Möglichkeiten dieser Plattform zu profitieren?

Mit Jennifer Fuchs Madine haben wir für den 21. Treffpunkt KulturManagement eine Expertin eingeladen, die sich in der letzten Zeit intensiv mit dem Thema Pinterest im Museumsbereich beschäftigt und zu diesem Thema bereits zwei Blogposts veröffentlicht hat. Sie ist Museologin und lebt seit August 2011 in Berlin. Davor hat sie fast 8 Jahre lang in Edinburgh bei den National Museums Scotland in den Bereichen Besucherforschung und Social Media gearbeitet. Sie sitzt im Vorstand von ICOM CECA, und betreibt die Website Museum140, die sich zum Ziel macht, Social Media Projekte im Museums- und Kulturbereich auszurichten.

Wenn Sie wissen wollen, wie Pinterest funktioniert, in welcher Form Museen es nutzen können und worauf man dabei achten muss, dann sind Sie ganz herzlich zum nächsten Treffpunkt KulturManagement eingeladen, der am 15. Februar von 9 bis 10 Uhr stattfindet.

Der Treffpunkt KulturManagement ist ein gemeinsames Onlineformat von Projektkompetenz.eu, Kulturmanagement Network und der stARTconference. Die Teilnahme ist kostenlos, die Installation einer Software nicht notwendig. Es ist zwar kein Nachteil, wenn Sie über eine Webcam und ein Headset verfügen, aber da die Adobe Connect-Plattform, die wir für diese Veranstaltung nutzen, über einen gut funktionierenden Chat verfügt, reicht es, am Mittwoch einfach diesen Link anzuklicken und dabei zu sein.

Wenn Sie sich über die bisherigen Veranstaltungen informieren wollen, können Sie das in unserem Treffpunkt KulturManagement-Wiki tun, dort finden Sie die Aufzeichnungen der bisherigen Online-Veranstaltungen. Der Treffpunkt KulturManagement ist darüber hinaus auch auf Facebook vertreten und wenn Sie schon vorab wissen wollen, wer alles dabei sein wird, dann können Sie im bereits angelegten Event nachsehen und sich auch gleich selbst dort registrieren.

Hier noch einmal die wichtigsten Infos:

Treffpunkt KulturManagement
Termin: 15.02.2012 von 9:00 bis 10:00
Thema: Pinterest: ein Netzwerk auch für den Museumsbereich?
Impulsvortrag: Jennifer Fuchs Madine

Zugang: http://proj.emea.acrobat.com/treffpunktkulturmanagement

Post

Im 20. Treffpunkt KulturManagement geht es um Social-Media-Marketing: Welches Netzwerk für welche Zwecke?

7 comments

Was müssen Kultureinrichtungen tun, um auf Facebook oder den anderen sozialen Netzwerken erfolgreich zu sein? Diese Frage lässt sich nur dann beantworten, wenn klar ist, was wir als Erfolg betrachten. Wer nach den Zielen der Social-Media-Aktivitäten fragt, bekommt häufig zu hören, dass es darum geht neue Zielgruppen zu erreichen, die Auslastung zu erhöhen oder mit dem Publikum bzw. den Kunden ins Gespräch zu kommen.

In meinen Augen sind das alles sinnvolle Ziele und ich glaube auch, dass sie sich durchaus mit Hilfe von Social Media erreichen lassen. Allerdings funktioniert das nicht, indem ich auf Facebook den Hinweis auf meine nächste Veranstaltung poste und sich dann meine Fans gesammelt in Bewegung setzen. Müssen die Ziele, die ich im Social Web verfolge, wesentlich differenzierter betrachtet werden? Community-Building ist eine feine Sache und macht auch im Kunst- und Kulturbereich sehr viel Sinn. Aber ist es wirklich hilfreich, wenn eine kleine, noch unbekannte Kultureinrichtung ihre ersten Schritt im Social Web unternimmt und sich sofort den Aufbau einer Community auf die Fahnen heftet? Ist der Aufwand nicht enorm, unter Umständen zu groß, um hierin erfolgreich zu sein? Da tut sich ein Kulturbetrieb, der über die entsprechende Reputation verfügt und schon länger eine eigene FB-Fanseite betreibt eventuell wesentlich leichter, oder? Also ist es für die kleine, unbekannte Kultureinrichtung wesentlich sinnvoller, erst einmal die Marke bekannt zu machen.

Das schaffe ich zum Beispiel recht gut über eine Facebookseite. Und was ist mit den anderen Netzwerken? Mit Google+, Xing oder LinkedIn? Wo haben die ihre Stärken? Oder sind sie für Marketingzwecke nicht zu gebrauchen? Ich denke schon und genau darum soll es beim nächsten Treffpunkt KulturManagement am 25. Januar gehen. Welche sozialen Netzwerke sind für Kultureinrichtungen interessant und wofür lassen sie sich nutzen, um diese Fragen soll es am nächsten Mittwoch in meiner kurzen Präsentation und der sich anschließenden Diskussion gehen, zu der ich Sie ganz herzlich einladen möchte.

Der Treffpunkt KulturManagement ist ein gemeinsames Onlineformat von Projektkompetenz.eu, Kulturmanagement Network und der stARTconference. Die Teilnahme ist kostenlos, die Installation einer Software nicht notwendig. Es ist zwar kein Nachteil, wenn Sie über eine Webcam und ein Headset verfügen, aber da die Adobe Connect-Plattform, die wir für diese Veranstaltung nutzen, über einen gut funktionierenden Chat verfügt, reicht es, am Mittwoch einfach diesen Link anzuklicken und dabei zu sein.

Wenn Sie sich über die bisherigen Veranstaltungen informieren wollen, können Sie das in unserem Treffpunkt KulturManagement-Wiki tun, dort finden Sie die Aufzeichnungen der bisherigen Online-Veranstaltungen. Der Treffpunkt KulturManagement ist darüber hinaus auch auf Facebook vertreten und wenn Sie schon vorab wissen wollen, wer alles dabei sein wird, dann können Sie im bereits angelegten Event nachsehen und sich auch gleich selbst dort registrieren.

Hier noch einmal die wichtigsten Infos:

Treffpunkt KulturManagement
Termin: 25.01.2012 von 9:00 bis 10:00
Thema: Social Media Marketing: welches Netzwerk für welchen Zweck?
Impulsvortrag: Christian Henner-Fehr

Zugang: http://proj.emea.acrobat.com/treffpunktkulturmanagement

Post

Der nächste Treffpunkt KulturManagement im Spannungsverhältnis von Kunst, Kultur und Wirtschaft

1 comment

Wenn wir auf das Miteinander von Wirtschaftsbetrieben und Kultureinrichtungen zu sprechen kommen, landen wir recht häufig beim Thema Sponsoring. Dabei kommt es zum Austausch von Leistung und Gegenleistung, wie es in den Lehrbüchern immer dezidiert heißt. Aber ist es nicht auffällig, dass wir den Austausch von Leistungen an dieser Stelle so betonen? Warum müssen wir darauf hinweisen, dass hier keine Geschenke verteilt werden?

Ich vermute, es hängt damit zusammen, dass eben doch oftmals Geschenke verteilt werden und das Prinzip Leistung – Gegenleistung nur unter Mühen aufrechterhalten werden kann. Und seien wir ehrlich, oftmals handelt es sich nicht um Sponsoring, sondern eher um Mäzenatentum. Das ist eigentlich nichts Schlechtes, denn warum soll jemand, dem etwas gefällt, dies nicht unterstützen.  Funktioniert nicht auch Crowdfunding großteils nach diesem Prinzip, was uns als Unterstützer von Projekten zu kleinen Mäzenen macht?

Der Nachteil: Kunst- und Kultureinrichtungen treten oftmals als Bittsteller auf. Sie sind es, die etwas brauchen, nämlich die Unterstützung durch die Wirtschaft. Zum Ausdruck kommt das, wenn ein Unternehmen berichtet, dass es hunderte von Sponsoringanfragen aus dem Kunst- und Kulturbereich bekommt. Andersherum ist das anscheinend nicht so, zumindest habe ich davon noch nie gehört.

Was aber muss getan werden, damit sich Kunst, Kultur und Wirtschaft auf Augenhöhe begegnen? Was muss sich ändern, damit auch Unternehmen die Leistungen von Kultureinrichtungen nachfragen? Der nächste Treffpunkt KulturManagement beschäftigt sich genau mit dieser Frage und hat mit Ingrid Weydemann und Elisabeth von Helldorff zwei Expertinnen eingeladen, die sich mit partizipativen Ansätzen zum Wohle beider Seiten beschäftigen.

Weydemann ist Leiterin des Museums Fronfeste Neumarkt am Wallersee und  begleitet als Ausstellungs- und Kulturmanagerin Kultur- und Nachhaltigkeitsprojekte. Sie ist zugleich Initiatorin der „Modellinitiative für Wirtschaft und Kultur“, die als EuRegio Projekt grenzüberschreitende  Partnerschaften zwischen Salzburg und Bayern, aber eben auch zwischen Wirtschaft und Kultur unterstützt. Ziel des Projektes ist es, über einen partizipativen Prozess  innovative Kooperationen zu schaffen, die synergetisch nachhaltige Projekte und Partnerschaften entstehen lassen. Auf diese Weise sollen die Wirtschaftsbetriebe nicht bloß als willkommene Förderer eines Projekts fungieren, sondern längerfristig auch selbst von den Kulturbetrieben profitieren.

Während im Rahmen der Modellinitiative vor allem die Frage im Vordergrund steht, wie sich Unternehmen zum eigenen Nutzen in Kunst und Kultur einbringen können, verfolgt Elisabeth von Helldorff einen etwas anderen Ansatz, der durch künstlerisches Denken unternehmerische Prozesse innovieren will. Von Helldorff, die 2009 das in Leipzig ansässige Büro für Kulturprojekte „Schwarz+Weiss“ gegründet und seitdem die Geschäftsleitung innehat, studierte in Hildesheim erfolgreich Kukturwissenschaften und ästhetische Praxis. Seit Oktober 2011 ist sie nun Studentin der School of Design Thinking am Hasso-Plattner-Institut der Universität Potsdam.

Sie geht der Frage nach, in wieweit künstlerische Praxis das Wissensmanagement von Unternehmen befruchten kann. Von Helldorff bezieht sich dabei auf Frederick Taylor, der vor etwa 100 Jahren Arbeit erstmals als ein Aufeinanderfolgen von Prozessen beschrieb. Aus seinem Ansatz, diese Prozesse optimieren zu können, entwickelte sich eine Disziplin, die heute unter dem Wissensmanagement bekannt ist. Peter Drucker prägte später den Begriff des Wissensarbeiters und rief den mündigen Arbeiter aus, der selbst auf Ideen und Verbesserungen kommt. Heute geht man von einer Zwischenlösung aus, denn das Wissen und die Kompetenzen von Mitarbeitern können zwar durch Schulungen gefördert werden, ein Unternehmen muss aber vor allem Rahmenbedingungen schaffen, die den Mitarbeiter motivieren, sein Können auch anzuwenden. Es geht also um Vernetzung der Mitarbeiter untereinander, um anwendungsbezogene Schulungsmaßnahmen, um partizipative Innovationsprozesse und um ein gutes Kommunikationsklima. Für viele Unternehmen bedeutet diese Transformation zum „social business“ eine Umstrukturierung der hierarchischen und organisatorischen Gegebenheiten, für die Instrumente entwickelt werden müssen.

Kunst kann in diesem Prozess eine interessante Rolle spielen. Denn anders als im Fall des traditionellen Sponsorings ist Ziel der Aktivitäten die Optimierung interner Prozesse. Ein Künstler kann in beratender Funktion diese Prozesse beobachten und mit seinem Blick neu ordnen. Er kann aber auch tiefer einsteigen und künstlerische Praxis als Mittel verwenden. Er kann sein Wissen und seine Arbeitsweise weitergeben, mit den Mitarbeitern praktizieren und somit im Personal selbst neues Denken implementieren.

Daraus ergeben sich zwei Fragen, die im nächsten Treffpunkt KulturManagement diskutiert werden sollen:

  • Wozu braucht ein Unternehmen gerade Kunst, wenn es um Wissensmanagement geht?
  • Wie kann sich ein Unternehmen absichern, dass sich die Investition auch „lohnt“?

Der Treffpunkt KulturManagement ist ein gemeinsames Onlineformat von Projektkompetenz.eu, Kulturmanagement Network und der stARTconference. Die Teilnahme ist kostenlos, die Installation einer Software nicht notwendig. Es ist zwar kein Nachteil, wenn Sie über eine Webcam und ein Headset verfügen, aber da die Adobe Connect-Plattform, die wir für diese Veranstaltung nutzen, über einen gut funktionierenden Chat verfügt, reicht es, am Mittwoch einfach diesen Link anzuklicken und dabei zu sein.

Wenn Sie sich über die bisherigen Veranstaltungen informieren wollen, können Sie das in unserem Treffpunkt KulturManagement-Wiki tun, dort finden Sie die Aufzeichnungen der bisherigen Online-Veranstaltungen. Der Treffpunkt KulturManagement ist darüber hinaus auch auf Facebook vertreten und wenn Sie schon vorab wissen wollen, wer alles dabei sein wird, dann können Sie im bereits angelegten Event nachsehen und sich auch gleich selbst dort registrieren.

Hier noch einmal die wichtigsten Infos:

Treffpunkt KulturManagement
Termin: 14.12.2011 von 9:30(!) bis 10:30
Thema: Kunst & Wirtschaft: auf der Suche nach neuen Allianzen
Impulsvortrag: Ingrid Weydemann & Elisabeth von Helldorff

Zugang: http://proj.emea.acrobat.com/treffpunktkulturmanagement

Post

Treffpunkt KulturManagement: Kulturpolitik in Österreich oder „die Macht der Beharrungskräfte“.

Leave a reply

Wenn Österreich sich gerne als Kulturnation präsentiert und bei jeder sich bietenden Gelegenheit auf die künstlerischen und kulturellen Glanzlichter der Vergangenheit verweist, dann bietet es sich an, sich am österreichischen Nationalfeiertag mit der österreichischen Kulturpolitik zu beschäftigen. Wir freuen uns, mit Michael Wimmer, dem Geschäftsführer von Educult, einem „unabhängigen Institut für für Forschung, Beratung und Management in Kultur und Bildung“, beim nächsten Treffpunkt KulturManagement am 26. Oktober von 9 bis 10 Uhr einen ausgewiesenen Experten der österreichischen Kulturpolitik begrüßen zu dürfen.

Der Musikerzieher und Politikwissenschaftler hat erst vor wenigen Wochen mit „Kultur und Demokratie“ ein Werk vorgelegt, das sich eingehend mit der österreichischen Kulturpolitik beschäftigt (siehe dazu meine Rezension) und sehr präzise deren Defizite herausarbeitet. In einer Zusammenfassung seiner Buches konstatiert Wimmer,

„dass die wesentlichen kulturpolitischen Inhalte bis heute ihre Referenz in einer kulturellen Norm finden, die sich als Ausdruck imperialer Herrschaft in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts herausgebildet hat.“

Wimmer beschreibt in seinem Buch ein kulturpolitisches System, das die Veränderungen des politischen Systems unbeschadet überstanden hat. Daraus resultiert der Titel unseres 17. Treffpunkt KulturManagement „Kultur und nationale Identitätsbildung in Österreich: oder warum sich der österreichische Kulturbetrieb so schwer tut, in der Demokratie anzukommen“, zu dem ich Sie ganz herzlich einladen möchte. Wir wollen die Diskussion über die Herausforderungen einer zukünftigen Kulturpolitik nicht ganz auf Österreich beschränken und richten diese Einladung deshalb auch an alle diejenigen, die nicht aus Österreich kommen, sich aber für Kulturpolitik interessieren.

Der Treffpunkt KulturManagement ist ein gemeinsames Onlineformat von Projektkompetenz.eu, Kulturmanagement Network und der stARTconference. Die Teilnahme ist kostenlos, die Installation einer Software nicht notwendig. Es ist zwar kein Nachteil, wenn Sie über eine Webcam und ein Headset verfügen, aber da die Adobe Connect-Plattform, die wir für diese Veranstaltung nutzen, über einen gut funktionierenden Chat verfügt, reicht es, am Mittwoch einfach diesen Link anzuklicken und dabei zu sein.

Wenn Sie sich über die bisherigen Veranstaltungen informieren wollen, können Sie das in unserem Treffpunkt KulturManagement-Wiki tun, dort finden Sie die Aufzeichnungen der bisherigen Online-Veranstaltungen. Der Treffpunkt KulturManagement ist darüber hinaus auch auf Facebook vertreten und wenn Sie schon vorab wissen wollen, wer alles dabei sein wird, dann können Sie im bereits angelegten Event nachsehen und sich auch gleich selbst dort registrieren.

Hier noch einmal die wichtigsten Infos:

Treffpunkt KulturManagement
Termin: 26.10.2011 von 9:00 bis 10:00
Thema: „Kultur und nationale Identitätsbildung in Österreich: oder warum sich der österreichische Kulturbetrieb so schwer tut, in der Demokratie anzukommen“
Impulsvortrag: Dr. Michael Wimmer

Zugang: http://proj.emea.acrobat.com/treffpunktkulturmanagement

Update: Auf Kulturmanagement Network ist ein Nachbericht zu dieser Veranstaltung erschienen, die Aufzeichnung ist hier zu finden.

Post

Treffpunkt KulturManagement: über Kunst, Kultur und transmediale Welten

4 comments

Mit kaum einem Thema habe ich mich in der letzten Zeit mehr beschäftigt als mit Transmedia Storytelling. Dachte ich anfangs, dass es „nur“ darum geht, eine Geschichte mit Hilfe verschiedener Medien zu erzählen, so habe ich in den letzten Monaten gelernt, dass wesentlich mehr hinter diesem Begriff steckt als die Idee, eine Geschichte multimedial zu erzählen (siehe dazu mein Blogpost Transmedia Storytelling – Die Kunst des digitalen Erzählens), deshalb spreche ich auch lieber von transmedialen Welten.

Viele von Ihnen werden jetzt den Kopf schütteln und einwerfen, dass die transmediale Entwicklung von Geschichten eher was für die kommerziellen Kunstsparten sei und nichts für Theater, Museen oder Orchester. Natürlich gibt es aufwendig gestaltete Projekte, aber es gibt auf der anderen Seite auch kleine, feine Projekte. Tauchen Sie auf Inanimate Alice ein in die Welt eines zehnjährigen Mädchens oder lesen Sie, was es mit dem Projekt „The Bigger Idea“ auf sich hat, einer transmedialen Story, die auf Twitter, Facebook und YouTube spielt. Auf der stART11 werden wir Ihnen ein Projekt vorstellen, das nicht nur in den digitalen Medien spielt, sondern bis in den Bereich des Musiktheaters hineinreicht.

Einer derer, die in den letzten Monaten dafür gesorgt haben, dass man auf Transmedia Stoytelling aufmerksam wird, ist Frank Tentler, mit dem ich die diesjährige stARTconference organisiere. Er wird am kommenden Mittwoch, den 21. September von 9 bis 10 Uhr beim mittlerweile 16. Treffpunkt KulturManagement dabei sein und für den fachlichen Input zum Thema „Kunst, Kultur und transmediale Welten“ sorgen. Frank Tentler, der sich in den letzten Monaten auf transmediale Projekte spezialisiert hat, wird einerseits von seinen Vorhaben erzählen, andererseits aber auch erklären, worauf man bei der Entwicklung und Durchführung transmedialer Projekte achten sollte. Wenn Sie das Thema interessiert, sind Sie wie bei jedem Treffpunkt KulturManagement herzlich eingeladen.

Der Treffpunkt KulturManagement ist ein gemeinsames Onlineformat von Projektkompetenz.eu, Kulturmanagement Network und der stARTconference. Die Teilnahme ist kostenlos, die Installation einer Software nicht notwendig. Es ist zwar kein Nachteil, wenn Sie über eine Webcam und ein Headset verfügen, aber da die Adobe Connect-Plattform, die wir für diese Veranstaltung nutzen, über einen gut funktionierenden Chat verfügt, reicht es, am Mittwoch einfach diesen Link anzuklicken und dabei zu sein.

Wenn Sie sich über die bisherigen Veranstaltungen informieren wollen, können Sie das in unserem Treffpunkt KulturManagement-Wiki tun, dort finden Sie die Aufzeichnungen der bisherigen Online-Veranstaltungen. Der Treffpunkt KulturManagement ist darüber hinaus auch auf Facebook vertreten und wenn Sie schon vorab wissen wollen, wer alles dabei sein wird, dann können Sie im bereits angelegten Event nachsehen und sich auch gleich selbst dort registrieren.

Hier noch einmal die wichtigsten Infos:

Treffpunkt KulturManagement
Termin: 21.09.2011 von 9:00 bis 10:00
Thema: Kunst, Kultur und transmediale Welten
Impulsvortrag: Frank Tentler

Zugang: http://proj.emea.acrobat.com/treffpunktkulturmanagement

Post

Treffpunkt KulturManagement am 17. August: Social-Media-Monitoring für Kulturbetriebe

3 comments

Es ist schon spannend zu verfolgen, wie die Zahl der Kultureinrichtungen, die im Social Web aktiv sind, von Tag zu Tag zunimmt. Was mich besonders freut, dass es immer mehr bloggende Kultureinrichtungen gibt. Nachdem ein solches Blog aber ziemlich aufwendig ist, stellt sich hier ganz besonders die Frage: was bringt uns das eigentlich?

Ist es am Anfang vor allem die Neugierde und der Spaß am Experiment, so muss sich, wer das Social Web im geschäftlichen Kontext nutzt, irgendwann einmal die Frage stellen, welche Ziele damit erreicht werden sollen? Um den Erfolg im Hinblick auf diese Ziele messen zu können, bedarf es entsprechender Erfolgskriterien und da sind natürlich Kennzahlen am besten geeignet. Leider funktioniert das mit den Kennzahlen nicht immer und schon verlässt man sicheres Terrain. D.h. man steht dann vor der Frage, ob solche Kennzahlen in der jeweiligen Situation Sinn machen und wenn ja, welche es seien könnten?

Genau um solche Fragen wird sich der nächste Treffpunkt KulturManagement drehen, der am 17. August um 9 Uhr zum bereits 15. Mal stattfindet. Nachdem dieses Thema  bei unserer Umfrage kurz vor dem Sommer auf dem zweiten Platz gelandet ist, haben wir versucht, es schnell in unser Programm aufzunehmen. Als Experten für den Impulsvortrag haben wir Christoph Deeg eingeladen, der sich schon lange mit diesem Thema beschäftigt und als Berater Kultureinrichtungen in Sachen Social Media begleitet.

Christoph Deeg ist studierter Jazzschlagzeuger und vielen entweder von verschiedenen Konferenzen her oder über sein Blog Kulturbeutel bekannt. Außerdem hat er den Verein Zukunftswerkstatt begründet und ist dort unter anderem für die „Gaming Roadshow“ zuständig, womit wir bei seinem zweiten Spezialthema wären, den Spielen. In einer Mail hat er mir geschrieben, dass für ihn das Internet und die Welt der Computerspiele weniger Technologien als vielmehr neue Kulturformen seien. Sein Anliegen sei es, die daraus entstehenden Denk- und Arbeitsweisen Institutionen und Unternehmen nahezubringen und sie dabei zu unterstützen, diese neue Kulturform in den täglichen Arbeitsablauf zu integrieren.

Im Treffpunkt KulturManagement wird sich Christoph Deeg mit der Frage beschäftigen, wie man den Erfolg der Onlineaktivitäten messen kann und was Erfolg in diesem Zusammenhang für Kultureinrichtungen überhaupt bedeutet? Daraus ergeben sich weitere Fragen wie: wo macht Monitoring Sinn und wo nicht? Welche Fehler werden sehr oft gemacht? Brauchen Kulturinstitutionen überhaupt Social-Media Measurement? Und warum muss man Social-Media-Measurement managen?

Die Auflösung bzw. Antworten auf diese Fragen gibt es, wie gesagt, am 17. August ab 9 Uhr. Der Treffpunkt KulturManagement ist ein gemeinsames Onlineformat von Projektkompetenz.eu, Kulturmanagement Network und der stARTconference. Die Teilnahme ist kostenlos, die Installation einer Software nicht notwendig. Es ist zwar kein Nachteil, wenn Sie über eine Webcam und ein Headset verfügen, aber da die Adobe Connect-Plattform, die wir für diese Veranstaltung nutzen, über einen gut funktionierenden Chat verfügt, reicht es, am Mittwoch einfach diesen Link anzuklicken und dabei zu sein.

Der Treffpunkt KulturManagement ist auch auf Facebook vertreten und wenn Sie schon vorab wissen wollen, wer alles dabei sein wird, dann können Sie im bereits angelegten Event nachsehen und sich auch gleich selbst dort registrieren.

Hier noch einmal die wichtigsten Infos:

Treffpunkt KulturManagement
Termin: 17.08.2011 von 9:00 bis 10:00
Thema: Social-Media-Monitoring für Kulturbetriebe
Impulsvortrag: Christoph Deeg

Zugang: http://proj.emea.acrobat.com/treffpunktkulturmanagement

Post

Treffpunkt KulturManagement: jetzt sind Sie dran

6 comments

Seit Mai 2010 haben wir Monat für Monat versucht, im Treffpunkt KulturManagement  die richtigen Themen für Sie zu finden. Manche kamen besser, andere schlechter an. Insgesamt freuen wir uns aber über das ständig größer werdende Interesse an diesem Online-Format, an dem man ohne großen Aufwand vor dem eigenen PC teilnehmen kann. Wenn Sie noch einmal die Themen der insgesamt 13 Veranstaltungen Revue passieren lassen wollen, können Sie das  hier im Wiki. Dort finden Sie auch die Links aller bisherigen Aufzeichnungen.

Jetzt aber zur Zukunft. Natürlich könnten wir uns weiterhin Themen überlegen und für Sie interessante ExpertInnen einladen. Letzteres werden wir natürlich weiterhin machen, aber die Auswahl wollen wir gerne Ihnen überlassen. Natürlich bietet es sich an, für eine solche Crowdsourcing-Aktion auch gleich eine entsprechende Plattform auszuprobieren.

Wir haben uns für Tricider entschieden, weil diese Plattform erstens kostenlos genutzt werden kann, man sich zweitens nicht mal registrieren muss und sie drittens kinderleicht zu bedienen ist.  Wenn Sie diesen Link hier anklicken, landen Sie bei „unserer“ Frage.

Wir bitten Sie, dort die Themen aufzulisten, über die Sie gerne etwas im Rahmen des Treffpunkt KulturManagement hören wollen. Und wenn Sie auch wissen, wen Sie zu „Ihrem“ Thema hören wollen, schreiben Sie das doch bitte gleich dazu. Außerdem können Sie dort auch über die übrigen Vorschläge abstimmen, denn wir suchen die Top 3, um die es dann in den Monaten Juli, August und September gehen soll. Damit sich das alles auch zeitlich ausgeht,  bitten wir Sie, Ihre Vorschläge bis zum 4. Juli auf Tricider zu deponieren. Wir freuen uns auf Ihre Vorschläge.

Post

Treffpunkt KulturManagement am 22. Juni: „Controlling im Kulturbetrieb“

2 comments

Controller, das sind – nicht nur in Kultureinrichtungen – meist die „Bösen“, denn sie sitzen, so eine weitverbreitete Ansicht, auf dem Geld und rücken es nur unter bestimmten Bedingungen oder im schlimmsten Fall gar nicht heraus. Damit wird man dieser Funktion aber in keinster Weise gerecht. Hinter dem Controlling verbirgt sich ein „umfassendes Steuerungs- und Koordinationskonzept zur Unterstützung der Geschäftsführung und der führungsverantwortlichen Stellen bei der zielgerichteten Beeinflussung bestehender betrieblicher Prozesse“, wie es auf Wikipedia heißt.

Dass das negative Image des Controllers so gar nicht zutreffend ist, darauf weist Andreas Preißner in seinem Buch „Projekte budgetieren und planen“ (Affiliate-Link) hin. Er stellt fest, dass die wirtschaftlichen Anforderungen je nach Position recht unterschiedlich sein können. Während die Geschäftsführung (oder Direktion) sich vor allem für die Rentabilität und damit den Blick auf das „große Ganze“ interessiert, benötigt die Projektleitung Zwischenergebnisse, um den aktuellen Status Quo einschätzen zu können.

„Das Controlling geht weiter ins Detail und möchte auch wissen, ob z.B. die Mitarbeiter effizient eingesetzt werden. Er analysiert, ob und warum ein Projekt für sich effizient ist und gibt gegebenenfalls Hilfestellung auf dem Weg dahin,“ (S.10)

beschreibt Preißner die Aufgaben des Controllers. Wie ein entsprechendes Steuerungskonzept bei einem so großen Haus wie dem Kunsthistorischen Museum (KHM) Wien aussieht und welche Kriterien beziehungsweise Kennzahlen dabei im Vordergrund stehen, erzählt Markus Roboch beim nächsten Treffpunkt KulturManagment, der am kommenden Mittwoch, den 22. Juni um 9 Uhr stattfindet.

Roboch leitet dort die Abteilung Controlling und wird nicht nur erklären, worauf es (ihm) beim Controlling ankommt, sondern auch ein paar interessante (Vergleichs)-Zahlen präsentieren.

Der Treffpunkt KulturManagement ist ein gemeinsames Onlineformat von Projektkompetenz.eu, Kulturmanagement Network und der stARTconference. Die Teilnahme ist kostenlos, die Installation einer Software nicht notwendig. Es ist zwar kein Nachteil, wenn Sie über eine Webcam und ein Headset verfügen, aber da die Adobe Connect-Plattform, die wir für diese Veranstaltung nutzen, über einen gut funktionierenden Chat verfügt, reicht es, am Mittwoch einfach diesen Link anzuklicken und dabei zu sein.

Hier noch einmal die wichtigsten Infos:

Treffpunkt KulturManagement
Termin: 22.06.2011 von 9:00 bis 10:00
Thema: Controlling im Kulturbetrieb
Impulsvortrag: Markus Roboch (Kunsthistorisches Museum Wien)

Zugang: http://proj.emea.acrobat.com/treffpunktkulturmanagement/

PS: den Treffpunkt KulturManagement gibt es auch auf Facebook.