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Treffpunkt KulturManagement: SEO für Kulturbetriebe

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Wenn ich mich beim morgigen Treffpunkt KulturManagement mit Martin Mißfeldt über das Thema Suchmaschinenoptimierung (SEO) unterhalten darf, dann sprechen wir über etwas, was lange Zeit als anrüchig galt. Was heißt anrüchig, manchen unterstellte man gleich kriminelle Machenschaften, um die eigene Website möglichst sichtbar zu machen, was übersetzt bedeutet: In den Rankings der Suchmaschinen ganz oben zu stehen, nämlich da, wo die UserInnen suchen und dann hoffentlich fündig werden.

Ganz so schlimm ist es wohl nicht gewesen, aber wer die Suchmaschinen nutzte, merkte recht rasch, dass ein gutes Suchmaschinenranking und gute Qualität nicht unbedingt einher gehen müssen. Mit „Panda“ versuchte Google diesem Problem zu Leibe zu rücken und statt künstlich gepushter Inhalte gute Qualität als Suchergebnis anzubieten. Heinz Wittenbrink weist in seinem Blogpost „Content-Strategie statt SEO: Die Folgen von ‚Panda‘“ darauf hin, dass seit diesem Update vor allem gute Content-Strategien gefragt sind. Gianluca Fiorelli hat in seinem sehr ausführlichen Beitrag „Content Curation Guide for SEO – What, How, Why“ sehr schön gezeigt, wie so eine Strategie aussehen kann bzw. muss.

Schon immer war es schwierig, gute Inhalte im Netz zu finden, mit dem Aufkommen von Social Media habe sich das Problem aber verschärft, so Fiorelli. Aber so ganz neu ist das alles nicht, denn schon seit ewigen Zeiten sammelt die Menschheit Dinge, die ihr am besten gelungen und am wichtigsten zu sein scheinen. Es sind die Kuratoren, die, mit dem entsprechenden Wissen ausgestattet, die besten Quellen kennen und uns die wichtigen Dinge und Inhalte zugänglich machen. Nicht anders sieht die Sache im Internet aus:

„Content Curation is the online expression of something, which is in the same nature of human beings: the need to collect and catalogue only the most interesting things about a subject so to share it for the common benefit,“

schreibt Fiorelli und legt dann dar, warum Content Curation so wichtig für die Suchmaschinenoptimierung ist. Sein Beitrag ist lesenswert, weil er dabei sehr in die Tiefe geht und auch die verschiedenen Tools beschreibt, die uns dafür mittlerweile zur Verfügung stehen.

Vor diesem Hintergrund freue ich mich, morgen mit Martin Mißfeldt über das Thema SEO sprechen zu können. Nachdem Martin Mißfeldt nicht nur SEO-Experte, sondern auch Künstler ist, war es klar, dass er der richtige für das Thema „SEO für Kulturbetriebe“ ist. ;-) Wie funktioniert Suchmaschinenoptimierung, was verbirgt sich hinter „Panda“, das sind Fragen, die wir gerne im Treffpunkt KulturManagement beantworten möchten. Außerdem wird auch die neue Google-Bildersuche ein Thema sein. Vor einiger Zeit habe ich Martin Mißfeldt schon zu diesem Thema interviewt, morgen früh haben Sie die Möglichkeit, ihm Ihre Fragen zu stellen, denn wer im Kunst- und Kulturbereich arbeitet, weiß um die Bedeutung von Bildern. Ich freue mich, wenn Sie dabei sind und lade Sie daher recht herzlich zu Ausgabe 33 des Treffpunkt KulturManagement ein.

Über den Treffpunkt KulturManagement

Der Treffpunkt KulturManagement ist ein gemeinsames Onlineformat von Projektkompetenz.eu, Kulturmanagement Network und der stARTconference. Die Teilnahme ist kostenlos, die Installation einer Software nicht notwendig. Es ist zwar kein Nachteil, wenn Sie über eine Webcam und ein Headset verfügen, aber da die Adobe Connect-Plattform, die wir für diese Veranstaltung nutzen, über einen gut funktionierenden Chat verfügt, reicht es, am Mittwoch, den 20. März, um 09 Uhr einfach diesen Link anzuklicken und dabei zu sein.

Wenn Sie sich über die bisherigen Veranstaltungen informieren wollen, können Sie das in unserem Treffpunkt KulturManagement-Wiki tun, dort finden Sie die Aufzeichnungen der bisherigen Online-Veranstaltungen. Der Treffpunkt KulturManagement ist darüber hinaus auch auf Facebook vertreten und wenn Sie schon vorab wissen wollen, wer alles am 20. März dabei sein wird, dann können Sie im bereits angelegten Event nachsehen und sich auch gleich selbst dort anmelden.

Hier noch einmal die wichtigsten Infos:

Treffpunkt KulturManagement
Termin: 20.03.2013 von 09:00 bis 10:00
Thema: SEO für Kulturbetriebe
Gast: Martin Mißfeldt

Zugang: http://proj.emea.acrobat.com/treffpunktkulturmanagement

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Treffpunkt KulturManagement: Vom Dorf 0.1 zum Dorf 2.0 oder Neue Pläne braucht das Land.

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Wo Wege länger werden, wo eine ausgedünnte Infrastruktur zu einer Behinderung des Daseins wird, müssen vordringlich zwei Aufgaben bewältigt werden: Die Sicherstellung der umfassenden Versorgung der Menschen im ländlichen Bereichen und die Reintegration der „verwaltungstechnisch-verlorenen” Bürger in eine Gesamtsozietät.

Das zart wachsende Pflänzchen im Kulturbereich – die Beschäftigung mit dem demographischen Wandel – wird in den nächsten beiden Jahrzehnten neue Umsetzungs- und Anwendungsfelder vor allem im ländlichen Bereich erschließen (müssen). Während städtische oder stadtnahe Bereiche aufgrund der Urbanisierung wachsen, leidet der ländliche Bereich unter Abwanderung insbesondere junger Menschen mit erheblichen Folgen für das Wirtschaftsleben und das Gemeinwesen. Für die Kulturarbeit bietet sich die Chance zur Entwicklung neuer Modelle für unternehmerische, finanzielle, arbeitsplatzrelevante sowie sozialintegrative Aspekte, um den Ansätzen, Entwicklungen und Herausforderungen des derzeitigen Denkens und Lebens zu begegnen.

Eine funktionierende Infrastruktur öffnet den Menschen vor Ort den Fächer an Angeboten, um Lebens- und Handlungswelten im ländlichen Raum durch Dienstleistungen und durch technische wie auch persönliche Assistenz attraktiv zu gestalten. Damit wird die Voraussetzung geschaffen, personalisierte und gemeinschaftliche Teilhabe am gesellschaftlichen, kulturellen und sozialen Leben in ländlichen Räumen wieder zu ermöglichen, zu verbessern und zu etablieren.

Ein offenes, mitbestimmendes und selbstbestimmtes Zusammenleben ist eine wesentliche Voraussetzung für die Veränderung allgemein. Das gilt verstärkt für die Entwicklung und gelebte Umsetzung in der Community des „Dorf 2.0“, in der die Daseinsvorsorge sozial, wirtschaftlich und technisch unterstützt werden soll. Zusätzlich müssen Synergien gestärkt und genutzt werden, um das Gemeinwesen weiter zu fördern und neue Anreize zu setzen.

Die Entwicklung eines praxisbezogenen und übertragbaren innovativen Sets verschiedener Instrumente und Modelle zur Bewältigung des demographischen Wandels im Bereich der kulturellen Daseinsvorsorge im ländlichen Bereich erfordert neue Modelle in der Bereitstellung individueller und situativer Assistenzen. Am Beispiel eines momentan laufenden Projektes in einer ländlichen Modellregion werden Ideen, Ansprüche und bestehende Bedingungen vorgestellt und mögliche Entwicklungen  einer situativen Assistenz aufgezeigt.

Im 32. Treffpunkt Kulturmanagement spricht Ernst Karosser (Nittendorf bei Regensburg) über die Aspekte kultureller Teilhabe, mögliche Modelle für die Kulturentwicklung im ländlichen Raum und die Herausforderungen in der Umsetzung.

Über den Treffpunkt KulturManagement

Der Treffpunkt KulturManagement ist ein gemeinsames Onlineformat von Projektkompetenz.eu, Kulturmanagement Network und der stARTconference. Die Teilnahme ist kostenlos, die Installation einer Software nicht notwendig. Es ist zwar kein Nachteil, wenn Sie über eine Webcam und ein Headset verfügen, aber da die Adobe Connect-Plattform, die wir für diese Veranstaltung nutzen, über einen gut funktionierenden Chat verfügt, reicht es, am Mittwoch, den 20. Februar, um 16 Uhr (!) einfach diesen Link anzuklicken und dabei zu sein.

Wenn Sie sich über die bisherigen Veranstaltungen informieren wollen, können Sie das in unserem Treffpunkt KulturManagement-Wiki tun, dort finden Sie die Aufzeichnungen der bisherigen Online-Veranstaltungen. Der Treffpunkt KulturManagement ist darüber hinaus auch auf Facebook vertreten und wenn Sie schon vorab wissen wollen, wer alles am 20. Februar dabei sein wird, dann können Sie im bereits angelegten Event nachsehen und sich auch gleich selbst dort anmelden.

Hier noch einmal die wichtigsten Infos:

Treffpunkt KulturManagement
Termin: 20.02.2013 von 16:00 bis 17:00 (Achtung, geänderte Uhrzeit!)
Thema: Vom Dorf 0.1 zum Dorf 2.0 oder Neue Pläne braucht das Land.
Gast: Ernst Karosser

Zugang: http://proj.emea.acrobat.com/treffpunktkulturmanagement

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Treffpunkt KulturManagement am 19. Dezember: Didaktische Konzepte für das Online-Lernen

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© Günter Hommes ; Pixelio

Die Zeit solcher Schulen ist – hoffentlich – vorbei, selbst bei mir, dessen Schulzeit schon einige Jahre zurückliegt, sahen die Klassenzimmer etwas anders aus. Sie waren größer und heller, aber vorne standen, so wie in noch älteren Zeiten, die LehrerInnen und vermittelten uns die jeweiligen Lerninhalte. Oft bekamen wir auf diese Weise die Dinge erklärt und zogen dann nach Hause, um dort das – hoffentlich – Gelernte in Form von Hausaufgaben zu üben.

Dieses Prinzip dominiert unseren Aus- und Weiterbildungsbereich vermutlich heute noch, auf Wikipedia ist vom Anweisungsunterricht die Rede, die wie es dort heißt, „wahrscheinlich mit Abstand am häufigsten praktizierte Unterrichtsform im schulischen Unterrichtsalltag“. Sie entspreche meist keinem geplanten und reflektierten didaktischem Konzept und entstehe aus der Zeitnot der LehrerInnen, kann man auf Wikipedia weiter lesen.

Auch im Onlinebereich, z.B. bei Webinaren findet man diese Form der Wissensvermittlung und da sie hier oft ähnlich unbefriedigend ist wie in einem Klassenzimmer, stellt sich die Frage nach den Alternativen? Eine davon ist „Flipped Classroom“.

„Der Flipped Classroom (auch Inverted Classroom genannt) beschreibt ein Konzept des Unterrichtens mit Hilfe Neuer Medien, bei dem die Inhaltserschließung zu Hause und das Üben, Experimentieren und Analysieren in der Präsenzphase stattfinden“,

schreibt David Röthler in einem Blogbeitrag zu diesem Thema, in dem er mit „Lernen durch Lehren“ noch eine weitere Methode ins Spiel bringt, bei der die Lernenden sich den Stoff gegenseitig vermitteln. Wie genau diese Ansätze funktionieren, wird David Röthler beim nächsten Treffpunkt KulturManagement, der am 19. Dezember 2012 von 9 bis 10 Uhr stattfindet, genauer erklären.

Ich finde dieses Thema in zweierlei Hinsicht interessant. Einerseits interessiert es mich für meine (Offline- und Online)-Seminare und Workshops, aus denen ich des öfteren hinausgehe und mir denke, dass es jetzt eigentlich richtig losgehen müsste. Aber leider ist an diesem Punkt meist Schluss und so werden viele Fragen nicht gestellt und beantwortet.

Andererseits interessiert mich aber auch die Frage, ob, und wenn ja, in welcher Form, sich Webinare für die Kunstvermittlung eignen? Sehr viele Kulturbetriebe, aber auch KünstlerInnen bieten Führungen an und liefern dort Informationen, die sich vielleicht schon vorab vermitteln ließen. Wer dann an einer Führung teilnimmt, hat einen ganz anderen Wissensstand und kann, vereinfacht gesagt, ganz andere Fragen stellen.

Ich freue mich deshalb sehr auf diesen Treffpunkt KulturManagement mit David Röthler, der sich als Jurist, Berater für Social Media und EU-finanzierte Projekte schon länger mit innovativen Modellen der Partizipation beschäftigt. Er ist langjähriger Referent und Lehrbeauftragter bei öffentlichen und privaten Bildungseinrichtungen und steht als Mitgründer und Geschäftsführer dem Beratungsunternehmens Projektkompetenz.eu voran. Wir beide und das Team von Kulturmanagement Network laden Sie ganz herzlich zu diesem 31. Treffpunkt KulturManagement ein, die Teilnahme ist kostenlos.

Über den Treffpunkt KulturManagement

Der Treffpunkt KulturManagement ist ein gemeinsames Onlineformat von Projektkompetenz.eu, Kulturmanagement Network und der stARTconference. Die Teilnahme ist kostenlos, die Installation einer Software nicht notwendig. Es ist zwar kein Nachteil, wenn Sie über eine Webcam und ein Headset verfügen, aber da die Adobe Connect-Plattform, die wir für diese Veranstaltung nutzen, über einen gut funktionierenden Chat verfügt, reicht es, am Mittwoch, den 19. Dezember, einfach diesen Link anzuklicken und dabei zu sein.

Wenn Sie sich über die bisherigen Veranstaltungen informieren wollen, können Sie das in unserem Treffpunkt KulturManagement-Wiki tun, dort finden Sie die Aufzeichnungen der bisherigen Online-Veranstaltungen. Der Treffpunkt KulturManagement ist darüber hinaus auch auf Facebook vertreten und wenn Sie schon vorab wissen wollen, wer alles am 19. Dezember dabei sein wird, dann können Sie im bereits angelegten Event nachsehen und sich auch gleich selbst dort anmelden.

Hier noch einmal die wichtigsten Infos:

Treffpunkt KulturManagement
Termin: 19.12.2012 von 09:00 bis 10:00
Thema: Webinare & „Flipped Classroom“ als innovatives didaktisches Format
Gast: David Röthler

Zugang: http://proj.emea.acrobat.com/treffpunktkulturmanagement

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Kulturmanagement: Von alten und neuen Rollenbildern (Treffpunkt KulturManagement)

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Passend zum kleinen Jubiläum haben wir für den 30. Treffpunkt KulturManagement mal wieder ein richtig schönes Kulturmanagement-Thema gefunden. Und mit Birgit Mandel, Professorin für Kulturmanagement und Kulturvermittlung an der Universität Hildesheim konnten wir für den 21. November eine absolute Expertin auf diesem Gebiet gewinnen.

Mandel glaubt, dass sich das Kulturmanagement bzw. das Bild, das wir von diesem Fachgebiet haben, ändern muss, wenn KulturmanagerInnen zur Umgestaltung der Kulturlandschaft in Deutschland beitragen sollen. Schon im Jahrbuch für Kulturmanagement 2009(Affiliate Link) hat sich Mandel mit diesem Thema beschäftigt und spricht in ihrem Beitrag „Kulturmanagementforschung“ von „alten Glaubenssätzen“, die das Bild von Kulturmanagement prägen. Ob das nun die Annahme ist, Kulturmanagement orientiere sich am ökonomischen Prinzip, sei ein Set an Management-Tools oder habe eine dienende Funktion, das Ergebnis ist ihrer Meinung nach „eine verengte Sichtweise auf Kulturmanagement“.

Kulturmanagement ist für Mandel eine Gestaltungs-, aber auch eine unternehmerische Aufgabe und wird durch die Besonderheiten von Kunst und Kultur geprägt: „Diese zeichnen sich“, so schreibt sie, „durch ihren gesellschaftlichen Symbolwert, durch Zweckfreiheit, Unberechenbarkeit, Prozesshaftigkeit, ihren dialogischen Charakter sowie die Notwendigkeit einer aktiven inneren Beteiligung der Rezipienten aus (S.16).“

Das führt natürlich zu einigen Fragen, denn wenn man sich etwa die Angebote der verschiedenen Kulturmanagement-Ausbildungsangeboten anschaut, dominiert dort, so mein Eindruck, eher noch die alte Sichtweise. Welche Entwicklungen haben zum Wandel des Rollenbildes von KulturmanagerInnen beigetragen und in welcher Form haben sie zu der so oft genannten „Professionalisierung des Kulturbetriebs beigetragen? Was muss sich an den Universitäten ändern, um den heutigen Anforderungen gerecht zu werden, wobei ich jetzt gar nicht unbedingt von Social Media sprechen möchte und wie geht der Wandel weiter? Ich freue mich auf alle Fälle auf einen spannenden Treffpunkt KulturManagement und lade Sie alle ganz herzlich dazu ein.

Über den Treffpunkt KulturManagement

Der Treffpunkt KulturManagement ist ein gemeinsames Onlineformat von Projektkompetenz.eu, Kulturmanagement Network und der stARTconference. Die Teilnahme ist kostenlos, die Installation einer Software nicht notwendig. Es ist zwar kein Nachteil, wenn Sie über eine Webcam und ein Headset verfügen, aber da die Adobe Connect-Plattform, die wir für diese Veranstaltung nutzen, über einen gut funktionierenden Chat verfügt, reicht es, am Mittwoch, den 21. November, einfach diesen Link anzuklicken und dabei zu sein.

Wenn Sie sich über die bisherigen Veranstaltungen informieren wollen, können Sie das in unserem Treffpunkt KulturManagement-Wiki tun, dort finden Sie die Aufzeichnungen der bisherigen Online-Veranstaltungen. Der Treffpunkt KulturManagement ist darüber hinaus auch auf Facebook vertreten und wenn Sie schon vorab wissen wollen, wer alles am 21. November dabei sein wird, dann können Sie im bereits angelegten Event nachsehen und sich auch gleich selbst dort registrieren.

Hier noch einmal die wichtigsten Infos:

Treffpunkt KulturManagement
Termin: 21.11.2012 von 09:00 bis 10:00
Thema: Kulturmanagement: Von alten und neuen Rollenbildern
Gast: Prof. Birgit Mandel

Zugang: http://proj.emea.acrobat.com/treffpunktkulturmanagement

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Unterwegs

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© Harald Wanetschka ; Pixelio

Keine acht Wochen sind es mehr, dann gehört das Jahr 2012 der Vergangenheit an und wie jedes Jahr frage ich mich, warum mit dem heranrückenden Jahresende wieder die große Hektik ausbricht. Dabei wurde der Weltuntergang doch verschoben. ;-) Aber egal, Tatsache ist, auf meinem Programm stehen noch jede Menge Veranstaltungen und weil mich immer alle bitten, dass ich diese doch bitte ankündigen möge, mache ich das jetzt in komprimierter Form.

Theater und Social Media in Hamburg

Fangen wir mit dem Theatercamp an, das am kommenden Sonntag im Hamburg stattfinden wird. Ich freue mich, dass das Thalia Theater als erste Bühne im deutschsprachigen Raum ein Barcamp organisiert, denn ich bin der festen Überzeugung, dass so ein Event eine tolle Gelegenheit ist, um sich an der Schnittstelle Kunst, Kultur und Social Media zu positionieren. Das Programm steht zum größten Teil schon fest, mal sehen, ob ich dort noch einen Platz für eine Session ergattern kann. Da es dafür schon seit einiger Zeit keine Tickets mehr gibt, möge der kurze Hinweis darauf genügen. Aber ich freue mich, wieder nach Hamburg zu kommen und jede Menge bekannter (und noch nicht bekannter Gesichter zu treffen.

Crowdfunding in Linz und Graz

Ein paar Tage später, am 15. und 16. November findet in Linz ein zweitägiges Crowdfunding-Symposium statt, das von der Creative Region Linz & Upper Austria veranstaltet und von  Wolfgang Gumpelmaier kuratiert wird. Ich moderiere am  ersten Tag eine Podiumdiskussion, empfehle aber vor allem den zweiten Tag, an dem sich im Rahmen von Workshops all diejenigen informieren können, die selbst eine Crowdfunding-Kampagne planen. Wolfgang geht in einem Blogpost wesentlich ausführlicher auf das Symposium ein, deshalb hier der Link zu den weiterführenden Informationen.

Am Montag, den 19. November geht es dann in Graz mit dem Thema Crowdfunding weiter. Im Rahmen des Förderinformationstags „Kunst & Kohle“ gehe ich in meinem Impulsvortrag der Frage nach, für wen Crowdfunding in Frage kommt, wie es funktioniert und ob es ein Ersatz für öffentliche Förderungen sein kann? Davor gibt es Input zu den Themen EU-Förderungen und Koperationen mit der Wirtschaft. Die Veranstaltung findet an der Grazer Kunstuniversität statt, der Eintritt ist frei.

Der 30. Treffpunkt KulturManagement mit Birgit Mandel

Am 21. November steht um 9 Uhr der 30. Treffpunkt KulturManagement auf dem Programm. Zum Jubiläum haben wir Birgit Mandel zu Gast, die seit 2008 Professorin für Kulturmanagement und Kulturvermittlung an der Universität Hildesheim ist. In ihrem Impulsvortrag beschäftigt sie sich unter der Überschrift „von der Verwaltung in Kunstinstitutionen zur Gestaltung kultureller Kontext“ mit den veränderten Herausforderungen und Rahmenbedingungen des Kulturmanagements. Zu dieser Onlineveranstaltung gibt es dann aber noch eine eigenes Blogpost. ;-)

Alternativen zur Kulturförderung: Symposium und Workshopangebot in Graz

Am 27. und 28. November geht es im Rahmen der Denkfabrik um das Thema Kulturförderung. Das Symposium findet in Graz statt und ist eine Kooperation der Grazer Spielstätten mit dem Netzwerk Junge Ohren und dem ASSITEJ Austria, Junges Theater Österreich. Im Rahmen dieser Veranstaltung soll das Kräfteverhältnis von Kunst und Finanzen thematisiert werden und deshalb freue ich mich, einen Impulsvortrag beisteuern zu dürfen, bei dem ich diese Veränderungen an der Entwicklung des Crowdfunding festmachen darf. Alle Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie auf dieser Seite.

Bleiben wir beim Thema Kulturfinanzierung. Die Kultur Service Gesellschaft mbH des Landes Steiermark (KSG) startet noch vor Weihnachten mit einem ganz interessanten Weiterbildungsangebot, das neben Steuer- und Rechtsberatung auch mehrere Module in den Bereichen Professionelles Texten, Social Media und Kulturfinanzierung umfasst. Unter dem Titel Kulturfinanzierung 2.0 bin ich eingeladen worden, mich mit Alternativen zur klassischen Kulturförderung zu beschäftigen. In drei vierstündigen Workshops geht es um die Themen Sponsoring, Crowdfunding und die Frage nach neuen Geschäfts- und Erlösmodellen für den Kunst- und Kulturbereich. Hier finden Sie den Folder und den Terminplan zu diesem Angebot.

Für mich zeichnet sich eine interessante Entwicklung ab, denn das Thema Kulturfinanzierung scheint an Bedeutung zu gewinnen. Wichtig ist es dabei aufzuzeigen, wer von diesen Entwicklungen profitieren kann, denn eines möchte ich hier schon vorwegnehmen: ich halte wenig davon, dass nun all diejenigen, die keine Förderung erhalten, aus dem Stand heraus eine Crowdfundingkampagne starten oder sich mit der Thematik neuer Erlösmodelle beschäftigen. Alternative Finanzierungsformen werden, so denke ich, nur für die ein Thema sein, die über die entsprechenden Voraussetzungen und jede Menge Know-How verfügen. Aber darüber lässt sich im Rahmen der verschiedenen Veranstaltungen wunderbar diskutieren. Ich freue mich auf Sie.

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Treffpunkt KulturManagement: Social Media und der ROI: Passt das zusammen?

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© Daniel Gast ; Pixelio

Im Juni habe ich meinen ersten Beitrag über den Return on Investment (ROI) von Social Media geschrieben und dabei den Standpunkt vertreten, es gebe ihn und er diene dazu, den „Erfolg“ der Social Media-Aktivitäten einzuschätzen bzw. zu bewerten. Stefan Parnreiter-Mathys ist da anderer Ansicht und formulierte seine Bedenken in einem eigenen Blogpost. Zwar sei der Ansatz, den Erfolg von Social Media (monetär) zu bewerten absolut richtig und wichtig, allerdings glaubt er, sei der ROI nicht die passende Kennzahl.

Ich muss ihm mittlerweile Recht geben. Der ROI ist nicht die richtige Kennzahl, um Social Media-Aktivitäten zu bewerten. Allerdings ist er meiner Meinung nach nur dann sinnlos, wenn man sich nur auf die Social Media-Aktivitäten beschränkt. Sehr wohl gibt es aber zum Beispiel im Hinblick auf die Marketingaktivitäten einer Kultureinrichtung so etwas wie einen ROI. Das heißt, der ROI wird dann interessant, wenn ich die Social Media-Aktivitäten in meine Marketingstrategie einbinde. Olivier Blanchard unterscheidet in seinem Buch „Social Media ROI“ (Affiliate Link) zwischen „immateriellen und materiellen Auswirkungen“. Aktivitäten im Social Web haben in der Regel immaterielle Auswirkungen, d.h. für sich alleine betrachtet, lässt sich der ROI nicht bestimmen. Kann ich ihn aber trotzdem nützen und als Argument gegenüber der Chefetage verwenden? Mit dieser Frage werden wir uns im nächsten Treffpunkt KulturManagement beschäftigen, der am 24. Oktober 2012 von 9 bis 10 Uhr stattfindet und von Stefan Parnreiter-Mathys und Christian Henner-Fehr bestritten wird. Wie immer laden wir alle InteressentInnen sehr herzlich ein und freuen uns auf eine hoffentlich spannende und ergiebige Diskussion.

Noch kurz zu Stefan Parnreiter-Mathys: Er ist Kulturarbeiter und Managementgeneralist, sein Schwerpunkt ist das strategische Management in NPOs; Zu diesem Thema hat er auch publiziert und blickt auf 10 Jahre operatives Kulturmanagment in der österreichischen Musikwirtschaft zurück.

Über den Treffpunkt KulturManagement

Der Treffpunkt KulturManagement ist ein gemeinsames Onlineformat von Projektkompetenz.euKulturmanagement Network und der stARTconference. Die Teilnahme ist kostenlos, die Installation einer Software nicht notwendig. Es ist zwar kein Nachteil, wenn Sie über eine Webcam und ein Headset verfügen, aber da die Adobe Connect-Plattform, die wir für diese Veranstaltung nutzen, über einen gut funktionierenden Chat verfügt, reicht es, am Mittwoch, den 8. August, einfach diesen Link anzuklicken und dabei zu sein.

Wenn Sie sich über die bisherigen Veranstaltungen informieren wollen, können Sie das in unserem Treffpunkt KulturManagement-Wiki tun, dort finden Sie die Aufzeichnungen der bisherigen Online-Veranstaltungen. Der Treffpunkt KulturManagement ist darüber hinaus auch auf Facebook vertreten und wenn Sie schon vorab wissen wollen, wer alles am 24.10.12 dabei sein wird, dann können Sie im bereits angelegten Event nachsehen und sich auch gleich selbst dort registrieren.

Hier noch einmal die wichtigsten Infos:

Treffpunkt KulturManagement
Termin: 24.10.2012 von 09:00 bis 10:00
Thema: Social Media und der ROI: Passt das zusammen?
Gast: Stefan Parnreiter-Mathys & Christian Henner-Fehr

Zugang: http://proj.emea.acrobat.com/treffpunktkulturmanagement

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Treffpunkt KulturManagement: KultUp, ein Twitterevent verbindet online- und offline-Welt

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Viele Kunst- und Kultureinrichtungen sind mit Twitter noch nicht wirklich warm geworden. Sehr häufig bekomme ich noch die Frage gestellt, welchen Nutzen dieser Microblogging-Dienst, der vor kurzem die Grenze von 500 Mio. UserInnen überschritten hat, denn habe? Für mich persönlich ist es eine wichtige Informationsquelle, aber auch eine Möglichkeit, um mich mit anderen auszutauschen oder einfach nur zu unterhalten. Natürlich gibt es darüber hinaus noch jede Menge anderer Möglichkeiten, zum Beispiel lassen sich so auch Konferenzen verfolgen, an denen man gar nicht direkt teilnimmt. Oder denken Sie an die schöne Aktion #Operaplot, bei der es darum geht, den Inhalt einer Oper in 140 Zeichen zu fassen.

Aber wie das so ist, viele Kultureinrichtungen haben trotzdem ihre Zweifel, keine Ideen oder vielleicht auch einfach keine Kapazitäten und lassen es deshalb bleiben. Anregungen gibt es immer wieder, zum Beispiel in Form der Tweetups, die im letzten Jahr von den Kulturkonsorten in München initiiert wurden.

Einen Schritt weiter gehen Ulrike Schmid und Tanja Neumann, die seit März im Frankfurter Raum sogenannte KultUps organisieren. Mit ihrem Ansatz versuchen sie, nachhaltiger zu agieren und eine Sichtbarkeit zu schaffen, die über das Twitterevent hinaus geht. Dass diese Idee gut ankommt, zeige das steigende Interesse   von Kultureinrichtungen an diesem Angebot, so Ulrike Schmid, die sich als PR-Expertin schon seit vielen Jahren mit dem Potenzial von Social Media für den Kunst- und Kulturbereich beschäftigt.

Vermutlich sind es solche Ideen, die Kultureinrichtungen die Angst vor dem Social Web nehmen und sie dazu motivieren, auch eigene Ideen zu entwickeln und umzusetzen. Tanja Neumann, freie Social Media-Beraterin im Museumsbereich, beschäftigt sich in ihrer Dissertation aktuell mit der Frage, wie die deutschen Museen Social Media nutzen und man muss kein Prophet sein, um vorherzusagen, dass da noch Luft nach oben ist.

Beide werden am kommenden Mittwoch das Konzept der KultUps vorstellen und gleichzeitig über ihre Erfahrungen der ersten drei Veranstaltungen berichten. Nach welchen Kriterien suchen sich Ulrike Schmid und Tanja Neumann die Kultureinrichtungen aus und welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein, damit ein solches Event auch ein Erfolg wird? Wenn Sie der Meinung sind, dass das Format der KultUps etwas für Sie ist, dann lade ich Sie ganz herzlich zu unserem nächsten Treffpunkt KulturManagement ein, der am kommenden Mittwoch, den 8. August von 9 bis 10 Uhr online stattfindet.

Über den Treffpunkt KulturManagement

Der Treffpunkt KulturManagement ist ein gemeinsames Onlineformat von Projektkompetenz.euKulturmanagement Network und der stARTconference. Die Teilnahme ist kostenlos, die Installation einer Software nicht notwendig. Es ist zwar kein Nachteil, wenn Sie über eine Webcam und ein Headset verfügen, aber da die Adobe Connect-Plattform, die wir für diese Veranstaltung nutzen, über einen gut funktionierenden Chat verfügt, reicht es, am Mittwoch, den 8. August, einfach diesen Link anzuklicken und dabei zu sein.

Wenn Sie sich über die bisherigen Veranstaltungen informieren wollen, können Sie das in unserem Treffpunkt KulturManagement-Wiki tun, dort finden Sie die Aufzeichnungen der bisherigen Online-Veranstaltungen. Der Treffpunkt KulturManagement ist darüber hinaus auch auf Facebook vertreten und wenn Sie schon vorab wissen wollen, wer alles dabei sein wird, dann können Sie im bereits angelegten Event nachsehen und sich auch gleich selbst dort registrieren.

Hier noch einmal die wichtigsten Infos:

Treffpunkt KulturManagement
Termin: 08.08.2012 von 09:00 bis 10:00
Thema: KultUp – Tweetup your cultural life!
Gast: Ulrike Schmid & Tanja Neumann

Zugang: http://proj.emea.acrobat.com/treffpunktkulturmanagement

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Beim Treffpunkt KulturManagement geht es am 18. Juli um die Kreativwirtschaft

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Mit dem neuen Förderprogramm „Kreatives Europa“ versucht die EU den Spagat zwischen Kunst, Kultur und der Kreativwirtschaft zu schaffen. Dabei sollen „die Kulturschaffenden in Europa (.) das Potenzial des ‚digitalen Zeitalters‘ und der Globalisierung besser nutzen, um damit ihre Wettbewerbsfähigkeit zu stärken und neue Publikumsschichten zu erreichen. Dabei spielen eine verbesserte finanzielle Unterstützung für transnationale Kulturaktivitäten innerhalb und außerhalb der EU und ein vereinfachter Zugang zu Förderinstrumenten und Bankanleihen auch für kleinere Akteure eine wichtige Rolle“, heißt es auf der Website des Cultural Contact Point Germany.

Globalisierung, Wettbewerbsfähigkeit, Bankanleihen, das sind Begriffe, die dem klassischen Kunst- und Kulturbereich eher fremd sind. Wenn nun aber ab 2013 auf europäischer Ebene Kunst und Kreativwirtschaft näher zusammenrücken und Unterstützung aus einem gemeinsamen Förderprogramm erhalten, dann macht es Sinn, sich etwas eingehender mit der Kreativwirtschaft zu beschäftigen und zu lernen, wie sie funktioniert. Schließlich geht es für uns alle darum, ab 2013 ein möglichst großes Stück aus dem Förderkuchen zu schneiden und egal, wie man dazu steht: sich zu informieren ist sicher kein Nachteil.

Deshalb haben wir zu unserem nächsten Treffpunkt KulturManagement am 18. Juli um 9 Uhr Dirk Kiefer, den Leiter der Thüringer Agentur für Kreativwirtschaft (THAK), eingeladen. Die Agentur unterstützt die Kreativwirtschaft als Innovations- und Wachstumsmotor in der mittelständisch geprägten regionalen Wirtschaft Thüringens. Die kreative Szene ist mitnichten auf die strahlkräftigen europäischen Metropolen beschränkt, sondern durch ihre mobile, flexible und netzwerkorientierte Arbeitsweise als Klammer für Wertschöpfung gerade auch zwischen den großen Städten geeignet, so die Idee.

Dirk Kiefer beleuchtet in diesem Treffpunkt KulturManagement das Thema „Kultur- und Kreativwirtschaft“ aus zwei verschiedenen Blickwinkeln: einerseits beschreibt er die Erwartungen der öffentlichen Stellen, andererseits beschäftigt er sich aber auch mit der Frage, welche Form der Unterstützung die kreativen Unternehmen benötigen? Konkret werden folgende Fragen beleuchtet: Was ist die Kultur- und Kreativwirtschaft in Deutschland? Wie sieht der internationale Kontext dieser – für Deutschland – neuen Branche aus? Woraus leitet sich die Notwendigkeit einer spezifischen Wirtschaftspolitik für diese so heterogene Branche ab? Wie sehen die Potenziale der Kreativwirtschaft im Vergleich Metropolen zu Regionen aus und welche Implikationen ergeben sich für kreative UnternehmerInnen?

Für mich stellt sich darüber hinaus die Frage, in welcher Form der Kunst- und Kulturbereich von dieser Entwicklung profitieren kann? Die Diskussion über das neue Förderprogramm „Kreatives Europa“ ist derzeit voll im Gange, zum Beispiel in den Kulturpolitischen Mitteilungen. Ich weiß nicht, ob es sinnvoll ist, Kreativwirtschaft und den Kunst- und Kulturbereich gegeneinander auszuspielen. In meinen Augen würde letzterem ein klein wenig mehr unternehmerisches Denken und Handeln nicht schaden, schließlich fehlt es an allen Ecken und Enden an Geld. Aber auch die meist kleinen Unternehmen der Kreativwirtschaft leiden unter Geldmangel, die Realität sieht meist etwas trister aus als es uns die Hochglanzbroschüren Glauben machen wollen. Wer kann also von wem lernen? Ich hoffe, am Ende dieses Treffpunkt KulturManagement bin ich etwas klüger. ;-)

Über den Treffpunkt KulturManagement

Der Treffpunkt KulturManagement ist ein gemeinsames Onlineformat von Projektkompetenz.eu, Kulturmanagement Network und der stARTconference. Die Teilnahme ist kostenlos, die Installation einer Software nicht notwendig. Es ist zwar kein Nachteil, wenn Sie über eine Webcam und ein Headset verfügen, aber da die Adobe Connect-Plattform, die wir für diese Veranstaltung nutzen, über einen gut funktionierenden Chat verfügt, reicht es, am Mittwoch, den 18. Juli, einfach diesen Link anzuklicken und dabei zu sein.

Wenn Sie sich über die bisherigen Veranstaltungen informieren wollen, können Sie das in unserem Treffpunkt KulturManagement-Wiki tun, dort finden Sie die Aufzeichnungen der bisherigen Online-Veranstaltungen. Der Treffpunkt KulturManagement ist darüber hinaus auch auf Facebook vertreten und wenn Sie schon vorab wissen wollen, wer alles dabei sein wird, dann können Sie im bereits angelegten Event nachsehen und sich auch gleich selbst dort registrieren.

Hier noch einmal die wichtigsten Infos:

Treffpunkt KulturManagement
Termin: 18.07.2012 von 09:00 bis 10:00
Thema: Kreativwirtschaft in Deutschland – Zwischen Metropolen und regionaler Industrie
Gast: Dirk Kiefer (Thüringer Agentur für die Kreativwirtschaft)

Zugang: http://proj.emea.acrobat.com/treffpunktkulturmanagement

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Treffpunkt KulturManagement am 27. Juni: Musikplattformen im Internet

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Früher war ich ein leidenschaftlicher Sammler von Musik. Ob Schallplatte, Tonband, Kassette oder CD, ich nutzte alle Möglichkeiten, um in den Besitz der Musik zu kommen, die mir gefiel. Und wenn mir etwas gefiel, dann begann die Jagd danach, denn früher gab es kein Internet, wo man jeden Titel dieser Welt über die Eingabemaske der Suchmaschinen in Sekundenschnelle finden kann. Damals musste man, wenn man sich die LP nicht leisten konnte, darauf warten, dass ein Song im Radio gespielt wurde. Ich weiß noch, wie ärgerlich es war, wenn die ModeratorInnen das Lied nicht ausspielten, sondern hineinquatschten. Thomas Gottschalk fürchtete ich in dieser Hinsicht am meisten, kein Song war vor ihm sicher. ;-)

Heute habe ich nur noch ein paar Schallplatten und ein Pinterest Board mit Musikvideos, die mir gefallen. Ansonsten setze ich auf Musikplattformen wie 8Tracks, Mixcloud oder Jamendo. Ich muss Musik nicht mehr besitzen, denn sie ist jederzeit verfügbar. Aber welche Musikplattformen gibt es eigentlich und was zeichnet sie jeweils aus? Um diese Frage geht es beim nächsten Treffpunkt KulturManagement, der am 27. Juni von 9:00 bis 10:00 stattfindet, wie immer natürlich online.

Das Impulsreferat hält Martin Lücke, Professor für Musikmanagement an der Macromedia Fachhochschule in München. Zusammen mit seinen Studierenden wird er aus einem Seminar heraus verschiedene Plattformen präsentieren, deren Vor- und Nachteile vorstellen und der Frage nachgehen, welche Vor- und Nachteile die KünstlerInnen von dieser neuen Vielfalt im Netz eigentlich haben? Das heißt, es geht um Themen wie Urheberrecht und Bezahlung, aber natürlich auch um das Thema Distribution, eröffnen doch solche Plattformen ganz neue Chancen für den Vertrieb.

Über den Treffpunkt KulturManagement

Der Treffpunkt KulturManagement ist ein gemeinsames Onlineformat von Projektkompetenz.eu, Kulturmanagement Network und der stARTconference. Die Teilnahme ist kostenlos, die Installation einer Software nicht notwendig. Es ist zwar kein Nachteil, wenn Sie über eine Webcam und ein Headset verfügen, aber da die Adobe Connect-Plattform, die wir für diese Veranstaltung nutzen, über einen gut funktionierenden Chat verfügt, reicht es, am Mittwoch, den 27. Mai, einfach diesen Link anzuklicken und dabei zu sein.

Wenn Sie sich über die bisherigen Veranstaltungen informieren wollen, können Sie das in unserem Treffpunkt KulturManagement-Wiki tun, dort finden Sie die Aufzeichnungen der bisherigen Online-Veranstaltungen. Der Treffpunkt KulturManagement ist darüber hinaus auch auf Facebook vertreten und wenn Sie schon vorab wissen wollen, wer alles dabei sein wird, dann können Sie im bereits angelegten Event nachsehen und sich auch gleich selbst dort registrieren.

Hier noch einmal die wichtigsten Infos:

Treffpunkt KulturManagement
Termin: 27.06.2012 von 09:00 bis 10:00
Thema: Musikplattformen: die Vielfalt des Musikvertriebs
Gast: Prof. Martin Lücke und sein Studententeam

Zugang: http://proj.emea.acrobat.com/treffpunktkulturmanagement

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Ein Treffpunkt KulturManagement zum Thema Crowdfunding am 16. Mai

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Die Frage, was Crowdfunding ist und ob es eine Alternative zur öffentlichen Förderung sein kann, wird derzeit in vielen Medien diskutiert, auch ich selbst beschäftige mich immer wieder mit diesem Thema. Beim nächsten Treffpunkt KulturManagement, der am kommenden Mittwoch, den 16. Mai stattfindet, ausnahmsweise erst um 10 Uhr (!), wollen wir aber einen Schritt weiter gehen. Crowdfunding ist ein wichtige Alternative zur Finanzierung von Kultur geworden – inbesondere im Bereich von Musik und Film. Aber was passiert nach dem erfolgreich gefundeten Musikalbum, was passiert nach dem erfolgreich gefundeten Film?

Karsten Wenzlaff und Karin Blenskens vom Institut für Kommunikation in sozialen Medien (ikosom) wird in diesem ca. 90minütigen Crowdfunding-Special von Treffpunkt Kulturmanagement mit Experten aus der Musik- und Filmbranche darüber sprechen, welche Chance erfolgreiche Crowdfunding-Projekte haben, wenn sie ihre Projekte vermarkten wollen.

Im Gespräch mit Malte Graubner von der Crowdfunding-Plattform Sellaband darüber sprechen, was aus den Musikern geworden ist, die auf seiner Plattform schon erfolgreiche Alben finanziert haben. Sellaband war einer der ersten Crowdfunding-Plattformen überhaupt. Nach turbulenten Jahren wurde es um die Plattform etwas still, doch in den letzten Wochen hat sie wieder mit ein paar sehr spannenden Musik-Projekten von sich reden gemacht.

Im Anschluß steht Oliver Damian von 27Films Rede und Antwort, einem der Produzenten des Films IronSky, der zur Zeit in den Kinos ist. Er wird über seine Erfahrungen berichten, Verleiher zu finden und die Wünsche der Fans nach Ausstrahlung des Films zu berücksichtigen.

Der Treffpunkt KulturManagement ist ein gemeinsames Onlineformat von Projektkompetenz.eu, Kulturmanagement Network und der stARTconference. Die Teilnahme ist kostenlos, die Installation einer Software nicht notwendig. Es ist zwar kein Nachteil, wenn Sie über eine Webcam und ein Headset verfügen, aber da die Adobe Connect-Plattform, die wir für diese Veranstaltung nutzen, über einen gut funktionierenden Chat verfügt, reicht es, am Mittwoch, den 16. Mai, einfach diesen Link anzuklicken und dabei zu sein.

Wenn Sie sich über die bisherigen Veranstaltungen informieren wollen, können Sie das in unserem Treffpunkt KulturManagement-Wiki tun, dort finden Sie die Aufzeichnungen der bisherigen Online-Veranstaltungen. Der Treffpunkt KulturManagement ist darüber hinaus auch auf Facebook vertreten und wenn Sie schon vorab wissen wollen, wer alles dabei sein wird, dann können Sie im bereits angelegten Event nachsehen und sich auch gleich selbst dort registrieren.

Hier noch einmal die wichtigsten Infos:

Treffpunkt KulturManagement
Termin: 16.05.2012 von 10:00 bis 11:30 (!)
Thema: Crowdfunding im Film- und Musikbereich – alles schön und gut, aber wie geht es danach für die Künstler weiter?
Gäste: Karsten Wenzlaff, Karin Blenskens, Malte Graubner, Oliver Damian

Zugang: http://proj.emea.acrobat.com/treffpunktkulturmanagement