Monthly Archives of: Mai 2007

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Neue Regeln für Presseaussendungen?

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Ärgern Sie sich auch immer wieder, dass Ihre Presseaussendungen, die Sie sich mühsam aus den Fingern gesaugt haben, nirgendwo wahrgenommen geschweige denn veröffentlicht werden?

Dann sollten Sie einen Blick in das kostenlose eBook von David Meerman Scott lesen. „The New Rules of PR“ nennt es sich und versteht sich als Kurzfassung eines Buches, das im Juni auf den Markt kommen soll. Scott gibt auf wenigen Seiten ein paar, wie ich finde, sehr hilfreiche Tipps, wie man auch ohne die Hilfe der Printmedien Aufmerksamkeit erregen kann.

Gerade kleine Kunst- und Kultureinrichtungen tun sich schwer, in die Printmedien zu gelangen, weil sie natürlich nicht annähernd das Interesse von irgendwelchen Stars wecken. Aber brauchen wir das eigentlich wirklich noch? Ich denke, man darf nicht verallgemeinern. Bücher finden ihr Publikum wahrscheinlich noch leichter, wenn sie in einer Zeitung oder einem Magazin besprochen werden. Aber ob die Ankündigung einer Theaterpremiere wirklich soviele Leute von zu Hause wegzulocken vermag?

Ich kann natürlich nicht für alle sprechen, aber von Veranstaltungen erfahre ich nur noch über diverse Webseiten und per Email. Ich gestehe: ich schaue mir in der Tageszeitung die Veranstaltungshinweise gar nicht mehr an. Stattdessen habe ich hier und hier Presseaussendungen unter anderem zu den Themen Kunst und Kultur abonniert.

Aber zurück zu Scotts eBook. Wer es kurz und prägnant mag, kommt dort auf seine Kosten. Wenn Sie es lieber etwas ausführlicher mögen, müssen Sie auf sein Buch warten. Das ist übrigens auch eine interessante Marketingstrategie, um das eigene Buch zu bewerben. Deshalb kommt dieser Beitrag in die Kategorien PR und Marketing.

Via Karsten Füllhaas Blog Crossmediale Kommunikation

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Partizipation im Kunst- und Kulturbereich: Brauchen wir dazu das Web?

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Eine interessante Publikation mit dem Titel „Loggin on – culture, participation and the web“ habe ich gestern via ProjectsETC entdeckt. Herausgebracht hat sie Demos, ein Unternehmen, das sich als „Think Tank for everyday Democracy“ bezeichnet und seinen Sitz in London hat.

Autor John Holden beobachtet die Annäherung dreier Trends, die die Grundlage seines Reports darstellen:

  • „technological change
  • the way that people engage with culture
  • the policy aim of increasing democratic participation in culture, with particular regard to audiences described as ‚hard to reach‘.“

Holden sagt dazu:

„What these trends have in common is a movement from passivity to engagement, from uni-directional flows to interactivity, and from the few to the many.“

Während mit dem Aufkommen des Internets vor allem die Digitalisierung der Inhalte und die Verbreitung von Informationen im Vordergrund standen, geht es heute für Kunst- und Kultureinrichtungen mehr und mehr um die Frage, wie sie mit ihrem Publikum interagieren können. Holden sieht den Kunst- und Kulturbereich als Innovationstreiber und fordert daher von ihm nicht nur neue Organisationsformen, sondern auch neue Ausdrucksformen, was die künstlerischen Inhalte angeht.

Wer Holdens Report lesen möchte, kann ihn sich hier kostenlos als PDF downloaden. Empfehlenswert ist neben seinen Aussagen auch der Anhang 2, der jede Menge innovativer Projekte in Kurzform und mit Links vorstellt.

Und um die Frage, die ich in der Überschrift gestellt habe, noch zu beantworten: Holden ist davon überzeugt, dass wir das Web und damit einhergehende technologische Innovationen dafür dringend benötigen.

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Welche Kunst- und Kulturprojekte fördert die EU?

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Wenn man selbst gerade dabei ist, einen Antrag auf EU-Förderung zu stellen, ist man häufig unsicher, ob das Projektvorhaben überhaupt Chancen auf Unterstützung hat. Da ist es ganz hilfreich, wenn man weiß, welche Projekte in den letzten Jahren gefördert worden sind. Der deutsche und der österreichische Cultural Contact Point listen auf ihren Websites alle in den letzten Jahren im Rahmen der Kulturförderung unterstützten Projekte auf, ich hatte bereits im Januar darüber geschrieben.

Nun sind die Projekte des letzten Jahres dazugekommen, daher hier noch einmal die Links zum deutschen und zum österreichischen Cultural Contact Point (Button auf der Titelseite).

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Sevenload bietet Themenkanäle an

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Sevenload ist eine Plattform, auf der UserInnen ihre Fotos und Videos online stellen können. Seit gestern bietet das im letzten Jahr gegründete Unternehmen auch verschiedene „Kanäle“ an. Ibrahim Evsan, Gründer und Geschäftsführer der deutschsprachigen Plattform, erzählt in seinem Weblog, wie die Kanäle entstanden sind und beschreibt die Idee, die dahinter steckt.

Eine Liste der derzeit 18 Kanäle gibt es hier. Interessant: Es gibt nicht nur einen Kanal für Kunst und Kultur, sondern unter anderem auch die Bereiche Musik, Kino und Fotografie.

Natürlich ist das Angebot noch nicht besonders groß, aber das, was ich gesehen habe, hat mir gefallen. Mein Favorit: Ein Portrait des Musikers und Komponisten Jan Klare.

In meinen Augen ist das ein interessanter Weg für KünstlerInnen und Kunst- und Kultureinrichtungen, um ihr Publikum anzusprechen. Ich bin gespannt, ob diese Möglichkeit genutzt werden wird.

Via Basic Thinking Blog

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Hörbare Geschichte: Österreich 1900 bis 2000

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Ein akustisches Kompendium österreichischer Geschichte von 1900 bis 2000 hat die Österreichische Mediathek vor ein paar Tagen online gestellt.

„Mit der akustischen Chronik zur österreichischen Geschichte von 1900 – 2000 steht den Internetuser/innen nun eine umfassende multimediale Darstellung zur Zeitgeschichte zur Verfügung. Hunderte, zum Teil erstmals veröffentlichte Töne und Videos aus dem Archiv der Österreichischen Mediathek illustrieren die wechselvollen Jahre von der Monarchie bis zur Jahrtausendwende. Ein Schwerpunkt liegt hier auf den Dokumenten zur Politik des Landes, daneben kommen jedoch auch Kunst, Kultur – und soweit greifbar – auch das Alltagsleben nicht zu kurz, sodass in der Gesamtheit ein facettenreiches Bild eines Jahrhunderts entsteht“,

heißt es in einem der Pressetexte. Nina Gorgus, die das Museumsblog betreibt und der ich diese Entdeckung zu verdanken habe, bemängelt in ihrem Beitrag zu Recht das Fehlen einer Einführung. Wer mehr über das Projekt wissen möchte, findet einige Informationen in der Pressemappe.

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Blogs: Nichts für den Kunst- und Kulturbereich?

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Hannes Treichl hat sich vor einigen Tagen in seinem Blog Anders denken mit den österreichischen Business Blogs beschäftigt. Unter anderem konstatiert er, dass in der aktuellen Ausgabe der Top100Business Blogs nur drei Blogs aus Österreich stammen.

Ich habe mir diese Hitparade der Blogs, die unter anderem vom PR-Blogger Klaus Eck mitherausgegeben wird, mal genauer angeschaut und festgestellt, dass der Kunst- und Kulturbereich dort überhaupt nicht vorkommt.

Nun bin ich nicht der Meinung, dass jede Kunst- und Kultureinrichtung bloggen sollte, aber nachdem dieser Bereich immer wieder darüber klagt, dass er nicht wahrgenommen wird, frage ich mich schon, warum diese Möglichkeit der Kommunikation mit den diversen Zielgruppen nicht wahrgenommen wird?

Immer wieder höre ich Klagen, dass es vor allem kleinen Kulturbetrieben nicht mehr gelingt, in den Printmedien aufzuscheinen, obwohl man doch brav eine Presseaussendung nach der anderen verschickt. Warum aber nützt niemand die Möglichkeit, über ein Blog in direkten Kontakt mit seinen (potenziellen) BesucherInnen zu treten?

Ich will jetzt nicht behaupten, dass es überhaupt keine Versuche gibt. Da ist zum Beispiel das Blog unkultur oder a painter’s storyboard von Armin Rohr, der auf diesem Weg seine Bilder präsentiert. Hendrik Müller beschäftigt sich auf Act and artist .de mit dem Thema Artist Development und hat unter anderem einen sehr lesenswerten Beitrag zum Thema virales Marketing für Musiker geschrieben. Die Initiative Erhalt Thüringer Kultur versucht über ein Blog auf ihren Kampf gegen die Kürzungen des Kulturhaushalts aufmerksam zu machen. Das eCulture Blog wiederum ist an der Schnittstelle von Kunst und neuen Medien angesiedelt.

Aber das sind alles Einzelbeispiele, die isoliert für sich stehen. Im angelsächsischen Raum schaut die Lage ganz anders aus. Dort gibt es Weblogs, die sich beispielsweise auf Kulturmanagement, Kulturmarketing oder Fundraising spezialisiert haben und auch blogübergreifend Diskussionen führen. Nina Simon führt ein Weblog zum Thema Museum und Web2.0. Museum 2.0 nennt es sich, während wir über Museum 0.2 noch nicht hinausgekommen sind.

Zurück zu den Top100 Business Blogs. Dort findet sich zwar ein Feuerwehr oder ein Feng Shui Blog. Weblogs, die sich mit Kunst und Kultur beschäftigen, sind dort nicht anzutreffen, auch jenseits der Top100 nicht.

So kommt in der deutschsprachigen Blogosphere auch niemand auf die Idee, Blogs, die aus dem Kunst- und Kulturbereich kommen, als Business Blogs anzusehen. Ich verstehe mein Blog selbstverständlich als Corporate Blog, schließlich arbeite ich als Kulturmanager bzw.-berater. Nach außen hin werde ich aber anscheinend nicht so wahrgenommen.

Das spielt zwar für mich persönlich keine Rolle, stellt aber in meinen Augen trotzdem ein Manko dar, denn das heißt: Im Web2.0 existieren Kunst und Kultur eigentlich nicht, beziehungsweise werden nicht als „Business“ wahrgenommen. Für mich ist das nachvollziehbar, wollen doch viele aus diesem Bereich nichts mit „Business“ zu tun haben. Liegt es daran, dass wir deshalb nicht bei den Business-Blogs auftauchen? An den fehlenden Inhalten kann es ja nicht liegen. Schließlich gibt es nur wenig Bereiche, in denen Geschichten eine noch größere Rolle spielen. Blogs sind ein ideales Instrument, um diese Geschichten zu verbreiten, um über sie mit Interessierten ins Gespräch zu kommen.

Warum diese Sprachlosigkeit? Ich habe das Gefühl, dass viele Angst davor haben, zuviel zu „verraten“. Von ihren Ideen, Plänen oder Projekten. Wahrscheinlich gibt es wenig Bereiche, in denen das Einzelkämpfertum so verbreitet ist wie hier. Und das, obwohl in vielen Projekte Netzwerke und Plattformen geschaffen werden sollen. Von denen dann die wenigsten funktionieren.

Mein – wahrscheinlich langfristiges – Ziel ist es, dass in der Branchenübersicht der Top100 Business Blogs auch der Kunst- und Kulturbereich aufscheint. Den Sprung in die Top100 schafft man nur, wenn man entsprechend gut verlinkt ist. Das heißt, das Ziel, als „Branche“ präsent zu sein, ist ein vordergründiges. Denn will man das schaffen, muss es zahllose Blogs geben, die sich mit kunst- und kulturrelevanten Themen beschäftigen. Darum geht es.

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Tipps für erfolgreiches Fundraising

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Jeff Brooks hat in seinem Donor Power Blog die wichtigsten Tipps für FundraiserInnen zusammengestellt. „The secrets to fundraising“ nennt sich der Beitrag und basiert auf dem Online-Booklet „How to succeed in fundraising by really trying“ von Lewis B. Cullman.

Die größte Herausforderung stellt meiner Meinung nach Punkt eins in Brooks „Liste“ dar: „Make a good case“. Dieser Aspekt wird häufig unterschätzt. Oder?

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Hilfreiche Modelle für ProjektmanagerInnen

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Unsere heutige Veranstaltung zum Thema „Führen von und Leiten in Projekten“ hatte ich hier ja angekündigt. Zwar waren wir nicht sehr viele, aber dafür waren der Input von Philipp Schimek (beraterInnengruppe naschmarkt) und die anschließende Diskussion für mich sehr ergiebig und ich konnte viele neue Gedanken und Ideen mit nach Hause nehmen.

Philipp, dessen Beratungsschwerpunkte Prozessbegleitung, Personalmanagement und Kriseninterventionen sind, stellt am Anfang ein Projektmangement-Modell vor, mit dem er beziehungsweise die beraterInnengruppe naschmarkt arbeitet. Die Leitung eines Projektes , so Philipp, bewegt sich in verschiedenen Spannungsfeldern. Da geht es einerseits um den Aufbau von Leitungsstrukturen, andererseits gilt es aber auch immer die jeweilige Führungskultur (z.B. der beteiligten Organisationen oder Unternehmen) zu berücksichtigen.

Eine ProjektleiterIn hat sich darüber hinaus an den Zielen zu orientieren, muss aber natürlich auch auf die jeweiligen Prozesse achten. Grafisch sieht das dann so aus:

Die Grafik macht auch deutlich, wo Probleme auftreten können. Die Frage nach dem Sinn ist beispielsweise eine, die häufig gar nicht gestellt und daher auch nicht beantwortet wird. Welche Ziele verfolgen Organisationen wirklich, die sich an einem Projekt beteiligen? Sind es inhaltliche Aspekte oder geht es nur um das Geld? Und wie sieht es mit den einzelnen Personen aus, die im Projekt mitarbeiten? Geht es auch hier darum, Geld zu verdienen oder sich vielleicht zu profilieren? Oder ist der Antrieb ein inhaltlicher?

Relevant auch die Umwelteinflüsse, die im Sinne von Akzeptanz oder Unterstützung positiv auf ein Projekt einwirken können. Aber natürlich gibt es auch negative Umwelteinflüsse.

Wertvoll war für mich Philipps Hinweis, dass all die Punkte, die sich in der oberen Hälfte der Grafik befinden, nach außen hin sichtbar sind, während die untere Hälfte im Verborgenen bleibt. Als verantwortliche ProjektmanagerIn verfolge ich daher das Ziel, dass eben nichts im Verborgenen bleibt. Als wir anlässlich des Auftakts zu dieser Veranstaltungsreihe ProjektmanagerInnen zu diesem Thema befragten, war dieser Aspekt einer der meistgenannten Problemverursacher. Nehme ich mir am Anfang die Zeit dafür, habe ich schon mal sehr viel dafür getan, dass das Projektvorhaben zu einem erfolgreichen Abschluss gebracht werden kann.

Für diesen erfolgreichen Abschluss, die erfolgreiche Projektarbeit ist es aber auch nötig, dass alle Mitglieder des Projektteams klar definierte Funktionen ausüben. Diese Funktionen werden entweder erworben, verliehen, vereinbart oder festgelegt, besagt das Funktion-Rolle-Modell von Waldefried Pechtl, das Philipp uns im Anschluss daran vorgestellt hat.

Rollen hingegen werden frei gewählt und sind flexibel. So sieht das Modell komprimiert aus:

In seinem Inputreferat hat Philipp darauf hingewiesen, dass häufig Funktionen und Rollen durcheinander gebracht werden. Die Funktion ist das, was eigentlich im Vorfeld festgelegt werden sollte. Wer übt welche Tätigkeiten in welcher Funktion aus? Interessant für mich: Häufig ergibt sich eine Diskrepanz zwischen Tätigkeit und Funktion. Zum Beispiel übernehmen Trainees oder PraktikantInnen Aufgaben, die von der Funktion her eigentlich gar nicht zu ihnen passen. Oder in einer Stellenausschreibung stimmen Funktion und Tätigkeit überhaupt nicht überein (Ein Beispiel bietet dieser Beitrag von mir).

Die Rolle ist etwas, was nicht vorgegeben ist. Es liegt an mir, welche Rolle ich in einem Projekt übernehme. Es muss noch nicht mal nur eine sein, ich kann im Laufe des Projektes verschiedene Rollen einnehmen. Als ProjektleiterIn werde ich beispielsweise nicht immer die InitiatorIn sein, sondern auch mal die Rolle der/des Müden einnehmen.

Die sich anschließende Diskussion zeigte dann, wie wichtig es ist, dass diese Aspekte, die Philipp in seinem Vortrag angesprochen hat, zu Projektbeginn geklärt werden. Zu häufig kommt es immer wieder vor, dass die Funktionen in Projekten nicht eindeutig geklärt sind. Oder ProjektmitarbeiterInnen übernehmen Tätigkeiten, die mit der ihnen zugewiesenen Funktion nicht übereinstimmen. Wer mehr dazu wissen möchte, kann dies in Waldefried Pechtls Buch „Zwischen Organismus und Organisation. Wegweiser und Modelle für Berater und Führungskräfte“ nachlesen.

Wer Seminare bevorzugt, für den gibt es auch eine Möglichkeit. Die beraterInnengruppe naschmarkt bietet ein dazu passendes Seminar an. Hier gibt es die Infos dazu.

Update: Nachdem ich ja gerade erst über das Thema Überschriften  geschrieben habe, war noch eine Korrektur nötig.

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Wie lassen sich Dateiformate rasch umwandeln?

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Sicherlich kennen Sie die Situation: Sie haben Ihr Budget in Excel erstellt und müssen es nun in ein PDF-Dokument einpassen. Wer jetzt nicht die richtige Software zur Hand hat, wird einige Zeit brauchen, bis die Datei entsprechend umgewandelt ist.

Wer auf die Schnelle eine Datei in ein PDF umwandeln muss, kann dafür koolwire verwenden, ein Online-Angebot, dass ich im Museum of Modern Betas gefunden habe. Das Angebot verlangt keine Registrierung, sondern fordert Sie nur auf, die entsprechende Datei per Mail an die auf der Website angegebene Emailadresse zu schicken und innerhalb kürzester Zeit bekommen Sie Ihre Datei per Email im PDF-Format zurückgeschickt. Umgewandelt werden Dateien mit den Endungen .doc, .rtf, .txt, .ppt, .xls, .gif und .jpeg. Daten mit brisanten oder gar geheimen Inhalten würde ich allerdings eher nicht auf diese Weise umwandeln.

Noch flexibler ist ein Tool, auf das der ToolBlog aufmerksam macht. Zamzar nennt es sich und steht wie koolwire online zur Verfügung. Hier ist es sogar möglich, ein PDF-Dokument wieder in ein Word-Dokument zu konvertieren.

Die Zahl der möglichen Varianten ist relativ groß und neben Dokumenten lassen sich auch Bilder, Fotos und Videos umwandeln. Auf der Website sind alle Möglichkeiten aufgelistet. Auch hier ist wie bei koolwire keine Registrierung nötig, die umgewandelte kommt auch wieder per Email.

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Überschriften: Die 5 häufigsten Fehler und wie man sie vermeidet

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Es gibt Beiträge, die verursachen bei mir einen Aha-Effekt. Der tritt ein, wenn ich auf Dinge stoße, um die ich mich bis jetzt noch nicht wirklich gekümmert habe und feststelle, dass ich da jede Menge falsch mache.

Es geht um das Thema Überschriften und die Fehler, die man dabei machen kann. Bis jetzt habe ich die Überschrift, zum Beispiel hier im Blog, eher so nebenbei gefunden. Mal habe ich damit begonnen, mal ist mir erst ganz zum Schluss etwas eingefallen. Mein einziges Kriterium: die Überschriften müssen so formuliert werden, dass WordPress sie nicht komisch darstellt.

Nun bin ich bei copyblogger Brian Clark auf den Beitrag „Five Common Headline Mistakes and How to Avoid Them“ gestoßen, der mir gezeigt hat, welches Potenzial in den Überschriften steckt. Dass sie nicht völlig sinnlos sind, weiß man eh, aber dieses Wissen wandert im Laufe der Zeit in Bereiche des Gehirns, zu denen man nicht immer aktuell Zugang hat.

Was sind nun die häufigsten Fehler?

  1. No Reader Benefit
    Eigentlich logisch. Mit der jetzigen Überschrift weiß man hoffentlich, worum es in diesem Beitrag geht. Hätte ich jetzt zum Beispiel als Überschrift gewählt: „Was sich so alles in meinem Hinterkopf ansammelt, dann hätte das wahrscheinlich niemanden angesprochen.
    Clarks Tipp:
    „Ask yourself ‚what’s in it for them?‘ If the headline doesn’t tell you, it’s missing a benefit.“
  2. Lack of Curiosity
    Der Nutzen alleine reicht noch nicht , meint Clark. Es kommt auch auf die Verpackung an. Er spricht vom gewissen Etwas, mit dem die Vorstellungskraft der LeserIn angeregt werden soll. Wie vermeidet man diesen Fehler?
    Clark schreibt dazu:
    „Does your headline make you have to know what the promised answer is? Use questions, numbers, challenges and statements that compel the prospective reader to explore the beneficial content you’re offering.“
  3. Lack of Specificity
    Meine Überschrift „Soziale Netzwerke“ ist wohl ein Beispiel dafür, wie man es nicht machen sollte. Die Überschrift ist, abgesehen von der Tatsache, dass die LeserInnen auch nicht ihren Nutzen erkennen können, viel zu wenig genau. Es geht darum, die Dinge auf den Punkt zu bringen, was übrigens, so Clark, auch für den Titel eines Weblogs gilt. Ein kryptischer Titel bringt wohl nur eher zufällig neue LeserInnen.
    Wie vermeidet man diesen Fehler? Clark rät, sich in den Überschriften eines Beitrags auch auf den Titel des Weblogs zu beziehen. Und ganz wichtig: mit Fakten und Zahlen zu operieren, wenn das möglich ist.
  4. Lack of Simplicity
    Überschriften sollten, so Clark lediglich als Teaser dienen und die LeserInnen auf die Inhalte neugierig machen. Wer seine Story bereits in die Überschrift packt, wird dies nicht schaffen. Etwas einfach darstellen zu können, ist für Clark eine der größten Herausforderungen im Kommunikationsbereich.
    Sein Tipp:
    „Stick to one concept, eliminate unnecessary words, and use familiar language.“
  5. No Sense of Urgency
    Wir alle kennen das: Ein Artikel interessiert uns, aber der Drang, ihn sofort zu lesen, ist nicht groß genug. In den meisten Fällen werden wir so einen Beitrag später nicht mehr lesen. Wenn wir aber die oben beschriebenen 4 Fehler vermeiden, werden wir, so Clark, bei unseren LeserInnen den Drang erzeugen, den Beitrag sofort zu lesen.
    Clarks Tipp dazu:
    „Check to see that items 1-4 above are truly present. If so, try reworking the headline to make it more compelling without stepping too far into hyperbole. If all else fails, examine the premise of the content itself. Is it really “need to know” information?“

Vor allem der letzte Rat ist für mich ein ganz wichtiger, denn wenn der Text keine relevanten Informationen enthält, wird es mit der Überschrift auch schwierig werden.

Gefunden via FreelanceSwitch.