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Google und seine neue Bildersuche: Keine Links mehr auf die Bildquelle? Martin Mißfeldt im Interview

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urheberrecht, google, bildersuche
© Gerd Altmann ; Pixelio

Wenn Sie Bilder online stellen, kann Google die finden. Je weiter oben sie in der Google-Suche stehen, desto größer die Wahrscheinlichkeit, dass UserInnen darauf aufmerksam werden und das Bild anklicken. Wer das Bild anklickt, landet auf Ihrer Seite und Sie freuen sich über steigende Zugriffszahlen, vielleicht auch über mehr Links oder neue Aufträge.

Mit der neuen Bildersuche könnte sich das ändern und zwar nicht zum Vorteil der FotografInnen. Google möchte vereinfacht gesagt den UserInnen einen besseren Service anbieten, indem es ihnen die Möglichkeit bietet, sich schneller von Bild zu Bild zu bewegen. Der Klick auf die Seiten der UrheberInnen bleibt dadurch aber aus, fürchten diese.

Einer von ihnen ist Martin Mißfeldt, der als Künstler eine Vielzahl von Bildern online gestellt hat und nun die Befürchtung hegt, dass seine Bilder nicht mehr angeklickt werden. Mit „Verteidige Dein Bild“ hat er eine Protestseite eingerichtet und zu einer Unterschriftenaktion aufgerufen. Was verbirgt sich hinter den Änderungen, welche Konsequenzen bringt der Relaunch mit sich und wie können sich KünstlerInnen dagegen wehren? Martin Mißfeldt, der zugleich als SEO-Experte das tagSeoBlog betreibt, beantwortet meine Fragen:

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Kulturmanagement Blog: Google plant ein Redesign seiner Bildersuche und verspricht den UserInnen Erleichterungen bei der Suche nach Bildern. Was genau plant Google?

Martin Mißfeldt: Man kann nicht mehr sagen, dass Google es plant, denn es ist bereits fast in allen Ländern weltweit eingeführt. Lediglich in Deutschland und Frankreich ist die neue Bildersuche noch nicht zu sehen. Der Unterschied zur vorherigen Version ist einfach: wenn man eines der Thumbnails in der Google Ergebnisliste anklickt, öffnet sich nun ein Layer auf der Google-Seite, in dem das Bild in großer Auflösung zu sehen ist. Die Seite, von der das Bild stammt, wird nicht mehr geladen.

Ob es nun die maximale Größe oder eine „Zwischengröße“ ist, spielt keine Rolle. Fakt ist, dass es sich nicht mehr um eine Thumbnail- oder Preview-Version des Bildes handelt. Es ist im Grunde das Bild, dass der Benutzer erwartet.  Damit zeigt Google in seiner Anwendung Bilder an, ohne dass die entsprechenden Nutzungsrechte hierfür vorliegen. Für den User ist es in vielen Fällen nicht mehr erforderlich, auf die Seite des Bildinhabers zu wechseln.

Diese neue Version der Google Bildersuche ist auch im Deutsch-sprachigen Raum bereits online: denn man kann auch mit der Spracheinstellung „deutsch“ bei Google.com suchen.

Entgegen der Google Vorankündigung, dass der Website-Betreiber dadurch eine „höhere Klickrate“ bekämen, zeigt sich bei vielen Webmastern bereits jetzt ein dramatischer Rückgangs der Besucherzahlen und Seitenaufrufe. Google klaut durch die neue Suche den Traffic, der bisher auf die Webseiten von Künstlern oder Bloggern führte. Googles Ziel ist natürlich, mehr Besuchern für längere Zeit auf der eigenen Seite zu halten.

Kulturmanagement Blog: Welche Konsequenzen hat das für Dich und Deine Bilder, die Du online gestellt hast?

Martin Mißfeldt: Ich warte erst einmal ab, um zu schauen, wie sich die Zahlen tatsächlich entwickeln. Und natürlich schaue ich, ob oder wann die neue Bildersuche in Deutschland eingeführt wird. Es scheint mir zur Zeit etwas aussichtslos, gegen google.com zu Felde zu ziehen. Ich bin kein Jurist, und kann das im Einzelnen nicht abschätzen. Für mich sieht es allerdings so aus, als würde Google bei Google.com bereits jetzt Millionenfach Urheberrechtsverletzungen begehen.

In jedem Fall bin ich von Google’s Vorgehen sehr enttäuscht, und ich werde mich, solange es geht, dagegen wehren.

Kulturmanagement Blog: Du hast mit „Verteidige Dein Bild“ eine Protestaktion gestartet. Welche Ziele verfolgst Du damit?

Martin Mißfeldt: Es gibt mehrere Aktionen. Ich habe seinerzeit sehr Zeitnah einen „Protestartikel im tagSeoBlog“ geschrieben. Und auf der Basis eine Protestseite auf der Domain „Bildersuche.org“ ins Leben gerufen (http://www.bildersuche.org/verteidige-deine-bilder.php). Da Google derzeit versucht, mit einer ähnlichen Kampagne gegen das Leistungsschutzrecht Massen zu mobilisieren, habe ich das Design und Wording an der Google-Kampagne „Verteidige Dein Netz“ angelehnt. Diese Seite besteht nur aus drei Social-Media-Buttons, die zeigen sollen, dass man sich einmischen möchte.

Mich haben dann einige Leute angesprochen, ob man nicht eine eigene Domain inkl. Unterschriften-Aktion daraus machen kann. Ich fand die Idee sehr gut, wollte aber nicht mit meinem Namen dahinter stehen.

Kulturmanagement-Blog: Warum nicht?

Martin Mißfeldt: Ich habe einfach befürchtet, dass die Seite durch die Nähe zu meiner Person angreifbar würde. Ich bin zwar in erster Linie Künstler und Kreativer, aber in der Online-Welt nehmen mich doch viele als „Seo“ wahr, da ich mich mit dem Thema „Optimieren von Bildern für Suchmaschinen“ beschäftige.

Daher hat der Düsseldorfer Fotograf Michael Schilling die Seite „verteidige-dein-bild.de“ in Leben gerufen. Vielen Dank an ihn für das Engagement. Über die Unterschriften dort ist es nun natürlich viel  leichter, Kontakt zu Gleichgesinnten herzustellen. Sollte es zu einer (oder mehreren) Klagen kommen, wird es sicherlich ein guter Weg sein, das finanzielle Risiko über Micro-Spenden auf vielen Schultern zu verteilen.

In erster Linie sehe ich jedoch bei allen Aktionen und kritischen Beiträgen vor allem ein Ziel: Schau her, Google, wir sehen genau hin, was da passiert. Und wir sind bereit, für unsere Interessen bzw. Bilder zu kämpfen.

Kulturmanagement Blog: Ist der Protest gegen die neue Bildersuche mit dem gegen das Leistungsschutzrecht vergleichbar?

Martin Mißfeldt: Nein. Beim Leistungsschutzrecht fordern die Verlage, dass sie für das Anzeigen von Snippets bezahlt werden. So ein Snippet ist ein kleiner Ausschnitt aus einem Artikel, es wäre am ehesten noch mit einem Thumbnail vergleichbar. Wir fordern jedoch nicht Geld dafür, dass Google ein Thumbnail anzeigt. Wir fordern, dass Google nicht das gesamte Bild in Vollgröße anzeigt. Das wäre etwas so, als wenn Google einen kompletten Artikel in der Ergebnisseite einbettet. Der Protest gegen die neue Bildersuche bedeutet nicht, dass man damit automatisch das Leistungsschutzrecht unterstützt.

Kulturmanagement Blog: Gibt es eine Möglichkeit, sich gegen die neue Bildersuche zu wehren?

Martin Mißfeldt: Google (und einige Schlaumeier) sagen, man könne die eigenen Bilder doch einfach via robots.txt aus der Googlesuche herausnehmen. Das stimmt, aber: Da Google ein Monopol bei der Suche im Internet hat, bedeutet das für viele Künstler-Homepages ein faktisches Versinken in der Bedeutungslosigkeit. Es ist ein echter Wettbewerbsnachteil, wenn man bei Google nicht gelistet ist. Abgesehen davon kann es doch nicht sein, dass Google von heute auf morgen plötzlich das System ändert, und alle sich überlegen müssen, ob sie nun mitmachen wollen oder nicht. Wenn Google seine Bildersuche komplett neu gestartet hätte, quasi mit einem leeren Bilderindex, dann wäre es OK gewesen, jeden vor die Wahl zu stellen. Aber es galten ja bislang komplett andere Spielregeln.

Zur Zeit sind eine Menge Leute dabei, Wege herauszutüfteln, wie man die neue Bildersuche austricksen kann. Ich sehe einige vielversprechende Ansätze. Zur Zeit teste ich einen, will aber erst mal ein paar Tage abwarten, bevor ich das in meinem tagSeoBlog vorstelle.

Auf jeden Fall ist das Thema noch nicht durch.

Kulturmanagement Blog: Danke für Deine Antworten.

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Abmahnung wegen eines kleinen Vorschaubildes auf Facebook

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© Gerd Altmann ; Pixelio

Es war ja nur eine Frage der Zeit, bis es passiert. Nun berichtet das Blog der Rechtsanwaltskanzlei Weiß & Partner von einer Abmahnung,

„in der einem Facebook- Nutzer vorgeworfen wird, durch die Funktion „Link teilen“ Urheberrechte in Bezug auf das bei Facebook angezeigte Miniaturbild zu verletzen“.

Das heißt konkret, wer ein Blogpost, einen Artikel oder sonstige Inhalte auf Facebook teilen möchte, muss sich sicher sein, dass er das darf. Zum Beispiel, wenn es sich bei dem verlinkten Artikel um den eigenen handelt, den man mit eigens dafür produzierten Bildern ausgestattet hat. Ansonsten drohen erhebliche Kosten, im genannten Beispiel geht es um knapp 1.750 Euro, eine recht hohe Summe für ein so kleines Bild wie etwa das hier:

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Nachdem es ein Bild von mir gewesen ist, droht keine Gefahr. Aber in allen anderen Fällen ist große Vorsicht geboten. Rechtsanwalt Thomas Schwenke rät in seinem Beitrag „Nun ist es soweit: Abmahnung wegen Vorschaubildern bei Facebooks Teilen-Funktion“ dazu, im Zweifelsfall das Häkchen bei „kein Miniaturbild“ zu setzen und ganz auf ein Vorschaubild zu verzichten.

Das muss gar nicht unbedingt ein Nachteil sein, denn vor einiger Zeit schrieb Markus Sekulla in t3n einen sehr interessanten Beitrag, in dem er Tipps gab, wie man die Reichweite der eigenen Postings auf Facebook steigern kann. Den Absatz „Plain Text hilft ungemein“ fand ich besonders spannend, denn darin empfiehlt er, nicht nur auf das Miniaturbild zu verzichten, sondern darauf zu achten, dass der Link gar nicht ausgeklappt wird. Das heißt in der Praxis: den Beitrag nicht mehr direkt verlinken, sondern mit Hilfe eines URL-Shortener (z.B. bit.ly) einen Kurzlink generieren und den dann in das Posting einbauen.

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Ich habe diesen Tipp gleich auf der Facebookseite der stARTconference ausprobiert und damit sehr gute Erfahrungen gemacht. Die Zugriffszahlen liegen um etwa 20 bis 30% über den Werten von Postings mit Bildern. Außerdem lässt sich so auch noch herausfinden, wie oft der Link angeklickt worden ist. So kann man dieser eigentlich völlig unbefriedigenden Situation doch auch etwas Gutes abgewinnen. :-)

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Die Sache mit der Creative Commons-Lizenz

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Ich freue mich, wenn anderen meine Blogbeiträge so gut gefallen, dass sie sie gleich übernehmen wollen. Um es ihnen so leicht wie möglich zu machen, habe ich mein Blog mit einer Creative Commons-Lizenz versehen, unter der jede/r die Blogposts kostenlos nutzen darf, auch zu kommerziellen Zwecken. Ich muss also noch nicht mal gefragt werden, auch wenn der Text bearbeitet und damit verändert wird.

Allerdings gibt es da zwei Einschränkungen, bei denen ich mich schon fast nicht traue, von Einschränkungen zu sprechen. Denn eigentlich ist es ja selbstverständlich, dass man den Namen des Autors erwähnt. Aber ehrlich gesagt, halten sich da auch die meisten daran.

Sehr viel schwieriger ist der zweite Punkt. Die Creative Commons-Lizenz, die ich ausgewählt habe – CC BY-SA 3.0 – verlangt nämlich nicht nur, den Namen zu nennen, sondern das Werk unter den gleichen Bedingungen weiter zu geben. Konkret heißt das: Sie müssen den Text dann auch mit einer CC-Lizenz versehen.

Ich habe gerade wieder mal einen Text von mir auf einem fremden Blog entdeckt. Der Name passt, aber im Impressum heißt es dann:

„Alle Rechte vorbe­hal­ten. Ins­be­sonde­re dürfen Nachdru­ck, Aufn­a­h­me in Online-Die­n­ste und In­te­r­net und Ver­vie­lfält­igung auf Da­ten­träger wie CD-ROM, DVD-ROM etc. nur nach vorhe­riger schrift­lic­her Zu­st­immu­ng der Rechtei­nha­ber erfo­lgen.“

Sorry, das hat mit der Creative Commons-Lizenz relativ wenig zu tun. Es geht mich nichts an, welches Recht auf anderen Blogs gilt. Aber die von mir übernommenen oder bearbeiteten Beiträge fallen nun mal nicht unter das „normale“ Urheberrecht und müssen deshalb entsprechend gekennzeichnet sein. Im Idealfall sieht das dann so aus:

Autor: Christian Henner-Fehr ǀ Kulturmanagement Blog (CC-Lizenz BY-SA 3.0)

Eigentlich ist das ganz einfach, aber um es Ihnen noch einfacher zu machen, habe ich gerade eine eigene Seite eingerichtet, auf der ich noch mal genau erkläre, was Sie beachten müssen. Und was Sie damit tun dürfen. Direkt unter Kulturmanagement Blog finden Sie meine Seiten aufgelistet, z.B. Über mich, Impressum, etc.. Eine dieser Seiten ist mit „Meine Beiträge nutzen“ überschrieben. Sie finden sie also leicht wieder.

Wenn Ihnen die verschiedenen Kürzel, z.B. BY, wenig bzw. nichts sagen, dann empfehle ich Ihnen außerdem den Beitrag „Creative Commons: Wer kennt die Icons und Abkürzungen [Infografik]?„. Er enthält eine von Martin Mißfeldt erstellte Grafik, in der alle Abkürzungen und Icons erklärt werden.

Falls Sie dazu Fragen haben, freue ich mich über Ihren Kommentar oder eine Mail.

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Creative Commons: Wer kennt die Icons und Abkürzungen [Infografik]?

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Dieses Icon finden Sie ganz unten in der rechten Spalte dieses Blogs. Dass es was mit Creative Commons zu tun hat, werden die meisten wissen. Aber was bedeuten diese einzelnen Symbole jetzt konkret? Was dürfen Sie mit den Inhalten dieses Blogs machen und unter welchen Voraussetzungen dürfen Sie mit den Inhalten etwas machen?

Da es gar nicht so einfach ist, sich die verschiedenen Symbole zu merken, lässt man es dann unter Umständen lieber bleiben und verwendet das Bild oder den Text nicht. Das ist schade, denn wer seine Inhalte mit einer Creative Commons-Lizenz ausstattet, lädt ja ganz bewusst dazu ein, den Content zu nutzen. Aber eben unter bestimmten Bedingungen. Wie die bei den verschiedenen Möglichkeiten einer CC-Lizenz aussehen, hat Martin Mißfeldt in einer Infografik zusammengefasst.

Infografik: Martin Mißfeldt / Bildersuche.org (cc by-sa)

Im dazugehörigen Blogbeitrag „Was ist Creative Commons – und was bedeuten die Kürzel und Icons?“ geht Martin Mißfeldt noch genauer auf das Thema Creative Commons ein, es macht also wenig Sinn, dass ich hier wiederhole, was er bereits dankenswerterweise an Informationen zusammengetragen hat. Seine Infografik beantwortet aber eigentlich die wichtigsten Fragen und zeigt anschaulich, welche Bedingungen mit den einzelnen Lizenzen verbunden sind.

Die Frage, was sich hinter dem Icon oberhalb dieses Beitrags verbirgt, möchte ich aber noch beantworten. Damit erlaube ich Ihnen,

  • „das Werk bzw. den Inhalt zu vervielfältigen, zu verbreiten und öffentlich zugänglich zu machen,
  • Abwandlungen und Bearbeitungen des Werkes bzw. Inhaltes anzufertigen,
  • das Werk kommerziell zu nutzen.“

Und das unter zwei Bedingungen:

  1. Sie müssen meinen Namen nennen.
  2. Sie dürfen das Werk nur unter gleichen Bedingungen nutzen bzw. weitergeben.

Wenn Sie rechts unten (so Sie den Beitrag im Blog und nicht im RSS-Reader lesen) das Icon anklicken, gelangen Sie auf die Zusammenfassung all dieser Bedingungen. Den Namen zu nennen ist dabei der leichtere Teil der Übung. Viel schwieriger ist es, ihn unter den gleichen Bedingungen  zu veröffentlichen. Auf vielen Websites gilt das Urheberrecht, was bedeutet: Wenn dort ein Text erscheint oder ein Bild veröffentlicht wird, dann gilt dort das normale Urheberrecht und nicht Creative Commons. In so einem Fall müssen Sie explizit darauf hinweisen, dass dieser Beitrag unter einer CC-Lizenz veröffentlicht worden ist und auch von anderen genutzt werden darf.

Zugegeben, man braucht anfangs etwas Zeit, um in die Materie reinzukommen, aber heute möchte ich nicht mehr darauf verzichten. Ein von Martin Mißfeldt kritisierter Aspekt gehört allerdings wirklich noch gelöst: es fehlt die Backlink-Pflicht. In den Lizenzbedingungen zu meinem Blog heißt es zwar: „Sie müssen den Namen des Autors/Rechteinhabers in der von ihm festgelegten Weise nennen.“ Aber wo bringen Sie die Bitte, auch auf mein Blog zu verlinken, noch unter? Aber wer mit Creative Commons arbeitet, weiß, welchen Wert so ein Backlink hat und setzt ihn einfach. Auch wenn das nirgends steht. ;-)

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Eine Infografik zeigt, was Sie bei der Nutzung von Bildern beachten müssen

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© iwona golczyk ; Pixelio

Wir alle wissen mittlerweile, dass es sinnvoll ist, Textbeiträge mit dazu passenden Bildern oder Grafiken zu ergänzen. Die Frage ist nur: woher nehme ich diese Bilder, vor allem dann, wenn ich über nur ein geringes Budget verfüge oder gar kein Geld ausgeben möchte? Ich zähle mich nicht unbedingt zu der Riege der Fotokünstler, die die passenden Bilder selbst produzieren. Und mir ist klar, dass das copy & paste-Verfahren, das sich nach wie vor großer Beliebtheit erfreut, nicht der geeignete Weg ist, um an gute Bilder zu kommen.

Ich selbst nutze in der Regel Pixelio oder Flickr und bin damit bis jetzt recht gut gefahren. Diese Fotoplattformen haben den Vorteil, dass ich dort neben der großen Auswahl auch klare Regeln vorfinde und so die Gefahr eines Rechtsbruches relativ gering ist. Aber nicht jeder ist mit einer Plattform zufrieden und so sind viele ständig auf der Suche nach gutem Fotomaterial. Es geht also erstens darum, die passenden Plattformen zu finden und dann darauf zu achten, nicht gegen die dortigen Regeln zu verstoßen.

Martin Mißfeld hat sich dankenswerterweise die Mühe gemacht, in einer Infografik die wichtigsten Plattformen für lizenzfreie Bilder aufzulisten und außerdem aufzuzeigen, welche Regeln dort jeweils zu beachten sind. Außerdem erklärt er darin noch einmal den wichtigen Unterschied zwischen Urheber- und Nutzungsrecht.

Wenn Sie also demnächst wieder mal auf der Suche nach dem passenden Bild sind und nicht wissen, wo Sie suchen sollen, finden Sie die wichtigsten Plattformen für lizenzfreie Bilder in Martin Mißfelds Beitrag aufgelistet und können sich einen schnellen Überblick darüber verschaffen, welche Regeln einzuhalten sind.

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Videoeinsatz im Social Web: welche rechtlichen Gefahren drohen? (Treffpunkt KulturManagement)

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Dass Videos sich hervorragend für den Marketingeinsatz eignen, ist nicht wirklich neu. Die von Thomas Urban, Professor für Wirtschaftsinformatik an der FH Schmalkalden, vor knapp zwei Jahren durchgeführte Studie „Videomarketing, eine empirische Studie zur Nutzung und Akzeptanz von
Videomarketing aus Unternehmenssicht“ zeigt, dass vor allem die Auffindbarkeit in den Suchmaschinen und die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten im Social Web das Video so attraktiv machen. Wer sich die ARD/ZDF-Onlinestudie 2011 anschaut, versteht, warum das so ist. Knapp ein Drittel der deutschen Onlinenutzer ab 14 Jahren nutzt regelmäßig Videoportale wie YouTube oder Vimeo, Tendenz steigend.

Auch Kultureinrichtungen haben erkannt, dass sich Videos viel leichter verbreiten lassen als ein Text. Ein eigener YouTube-Kanal gehört heute schon zum guten Ton, immer häufiger werden Ausstellungen, Theaterinszenierungen, aber auch Bücher per Video angekündigt. Interessant dabei: ein aufwendig produziertes Video ist dabei nicht immer erfolgreich. Häufig sind es Schnappschüsse oder „lustige“ Amateurvideos, die zum großen Renner werden und sich viral verbreiten. Was so einfach klingt, hat aber einen Haken: ein Video ist zwar leicht und billig zu produzieren, aber die rechtlichen Rahmenbedingungen bleiben kompliziert.

Beim nächsten Treffpunkt KulturManagement, der am 18. April um 9 Uhr stattfindet, informiert Rechtsanwalt Bernhard Kelz über die möglichen Gefahren, die beim Videoeinsatz im Social Web drohen. Er wird sich dabei vor allem den beiden folgenden Fragen widmen:

  1. Welche juristischen Weichen muss man stellen, um eine legale Verbreitung des eigenen Videomaterials zu ermöglichen?
  2. Welche Lizenzmodelle eignen sich um fremdes Videomaterial für die eigenen Marketingaktivitäten zu nutzen?

Am Beispiel YouTube und Creative Commons Lizenzen zeigt Bernhard Kelz, welche Grenzen aktuell Lizenzmodelle haben und worauf es bei der Lizenzierung eigenen Materials als auch beim „Einkauf“ fremden Materials ankommt. Kelz ist Rechtsanwalt bei der Anwaltskanzlei Arnold (Dresden – Berlin) und leitet dort das Referat IT- & Medienrecht. In diesem Bereich berät er Unternehmen unter anderem zu den rechtlichen Herausforderungen des Online- und insbesondere des Social Media Marketing. Wenn Sie wissen wollen, worauf es beim Einsatz von Videos auf Facebook, Twitter & Co. ankommt, dann sind Sie wie immer herzlich eingeladen.

Der Treffpunkt KulturManagement ist ein gemeinsames Onlineformat von Projektkompetenz.eu, Kulturmanagement Network und der stARTconference. Die Teilnahme ist kostenlos, die Installation einer Software nicht notwendig. Es ist zwar kein Nachteil, wenn Sie über eine Webcam und ein Headset verfügen, aber da die Adobe Connect-Plattform, die wir für diese Veranstaltung nutzen, über einen gut funktionierenden Chat verfügt, reicht es, am Mittwoch, den 18. April, einfach diesen Link anzuklicken und dabei zu sein.

Wenn Sie sich über die bisherigen Veranstaltungen informieren wollen, können Sie das in unserem Treffpunkt KulturManagement-Wiki tun, dort finden Sie die Aufzeichnungen der bisherigen Online-Veranstaltungen. Der Treffpunkt KulturManagement ist darüber hinaus auch auf Facebook vertreten und wenn Sie schon vorab wissen wollen, wer alles dabei sein wird, dann können Sie im bereits angelegten Event nachsehen und sich auch gleich selbst dort registrieren.

Hier noch einmal die wichtigsten Infos:

Treffpunkt KulturManagement
Termin: 18.04.2012 von 9:00 bis 10:00
Thema: Videoeinsatz im Social Web: welche rechtlichen Gefahren drohen?
Impulsvortrag: Bernhard Kelz

Zugang: http://proj.emea.acrobat.com/treffpunktkulturmanagement

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„Kunst hat Recht“: nach vorne schauen ist besser als zurück

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© Manfred Schimmel ; Pixelio

Vielleicht kennen Sie die Geschichte von James Burbage, der 1576 das erste öffentliche Theater in England baute und die Theaterkasse einführte. Der Grund: Theater fand bis dahin auf öffentlichen Plätzen statt, die BesucherInnen konnten kommen und gehen. Bezahlt wurde am Ende und es geschah, was wir heute bei vielen StraßenkünstlerInnen auch erleben können. Wenn am Ende der Hut kreist, sind die Leute weg, Natürlich war das für die Theatergruppen ärgerlich, denn sie hatten nicht nur viel Zeit und Geld in die Produktion gesteckt, sondern mussten außerdem auch davon leben.

So ähnlich fühlen sich heute viele KünstlerInnen. Sie investieren Zeit und Geld in ihre Kunst und bekommen dafür höchstens etwas Anerkennung, aber kein Geld. Und weil sie das als ungerecht empfinden, – und es ist ungerecht – wurde in Österreich die Kampagne „Kunst hat Recht“ ins Leben gerufen. KünstlerInnen können von ihrer originär künstlerischen Arbeit kaum leben, hat eine 2008 veröffentlichte Studie gezeigt, dagegen gilt es etwas zu unternehmen. Aber der Ansatz der Kampagne „Kunst hat Recht“ geht in eine völlig falsche Richtung und schadet den KünstlerInnen mehr als er ihnen nützt. Der Versuch, über das Urheberrecht das finanzielle Überleben zu sichern, ist rückwärtsgewandt. Auf James Burbage gemünzt würde das bedeuten, er hätte den Vorschlag gemacht, im Umkreis von 500 Meter rund um die Theatergruppe einen Zaun zu errichten und alle, die ohne zu zahlen aus diesem Kreis herauswollen, zu bestrafen. Was das für den Theaterbereich bedeutet hätte, kann sich jede/r selbst ausmalen.

Und genau so ein Horrorszenario scheinen die Verantwortlichen von „Kunst hat Recht“ anzustreben. Mit ihrem vor ein paar Tagen veröffentlichten Video bedienen sie die unsäglichsten Klischees und verscherzen es sich mit all denen, auf deren Unterstützung sie eigentlich angewiesen sind.

Zwei Punkte möchte ich hier gerne ansprechen:

  1. Mir ist nicht klar, wer hier eigentlich kritisiert wird? Sind es die jungen KollegInnen des alternden Schriftstellers oder sind es die LeserInnen, die sich, ohne zu zahlen, an den Inhalten seiner Werke erfreuen? In diesem Video werden alle in einen Topf geworfen und als Diebe gezeichnet, die der „Lichtgestalt“ des Künstlers den letzten Schluck Kaffee nicht gönnen. Was um alles in der Welt soll damit erreicht werden? Muss ich mich jetzt schuldig fühlen? Nein, tue ich nicht und vermutlich alle anderen auch nicht. Insofern ist dieses Video sinnlos. Nein, es ist nicht sinnlos, es ist kontraproduktiv.
  2. Besonders rührend ist es, wenn „Kunst hat Recht“ genau dieses Prinzip des Teilens anwendet, gegen das man sich eigentlich zu wehren versucht. Das Video wird kostenlos produziert (klar, dass da alle umsonst mitarbeiten) und nun werden wir aufgefordert, die Inhalte via Facebook & Co. zu teilen. Sorry, merkt denn da niemand, das es spätestens an diesem Punkt völlig absurd wird? Noch nicht mal zu einer Creative Commons-Lizenz hat man sich durchringen können.

Dass man sich mit dieser Kampagne auf dünnem Eis bewegt, haben die InitiatorInnen der Kampagne vor wenigen Tagen wohl selbst erkannt und ihre Forderungen „präzisiert„, wie es auf der Website heißt. Darin spricht man sich erstens dagegen aus, die Downloads privater UserInnen rechtlich zu verfolgen und diese so zu kriminalisieren. Zweitens möchte man die Möglichkeit haben, „gegen die öffentliche Bereitstellung von urheberrechtlich geschützten Inhalten vorgehen zu können“. Und drittens möchte man „Web-Angebote mit Urheberrechtsverletzungen in gewerblichem Stil“ verhindern können.

In meinen Augen wird es damit völlig absurd, denn gegen wen richtet sich die Kampagne denn eigentlich nun? Wer sind denn eigentlich die jungen Leute aus dem Video? Die MitarbeiterInnen von Pinterest, Facebook, Google & Co.? Oder die KollegInnen? Ich fürchte, man hat mit diesem Video ein ziemliches Eigentor geschossen und sich, was noch schlimmer ist, vor den Karren der Content-Industrie spannen lassen, die nicht erst seit Internetzeiten die UrheberInnen an der kurzen Leine hält. Guy Kirsch und Volker Grossmann bezeichnen in einem Artikel in der FAZ „Künstler und Autoren als menschliche Schutzschilde“ der Unterhaltungsindustrie. Vielleicht sollten sich die vielen KünstlerInnen, die sich als UnterstützerInnen von „Kunst hat Recht“ deklariert haben, mal überlegen, ob ihnen hier gleiches wiederfährt? Immerhin tauchen im Impressum der Website nur eine PR-Agentur und die diversen Verwertungsgesellschaften auf.

Fakt ist, es gehört erstens das Urheberrecht reformiert und zweitens die Lebensgrundlagen von KünstlerInnen und Kreativen verbessert. In meinen Augen macht es Sinn, beide Themen voneinander zu trennen und sich vorrangig mit dem zweiten Thema zu beschäftigen. Dies deshalb, weil ich Pessimist bin, was ein neues Urheberrechtsgesetz betrifft. Ein solches Gesetz muss weltweit gelten, der dazu nötige Prozess dauert vermutlich Jahre, wenn nicht Jahrzehnte, wie die WTO-Verhandlungen zeigen. Viel realistischer ist es vermutlich, auf technologische Lösungen zu setzen, die es einem erlauben, die Nutzung der eigenen Inhalte zu gestatten oder zu unterbinden. Hinzu kommt: wenn die KünstlerInnen sich keine Sorge mehr um ihr Einkommen machen, lässt sich das Thema Urheberrecht sehr viel entspannter angehen.

Kunst ist immer die Reaktion auf Kunst oder mit anderen Worten: Kunst ist Remix. Das folgende Video macht das deutlich. Es ist eine witzige Antwort auf das Video der Kampagne „Kunst hat Recht“ und weist in die Richtung, die auch James Burbage gegangen ist.  Denn letztes Endes können wir uns nicht gegen Weiterentwicklungen wehren und am Status Quo festhalten.

Vielleicht haben Sie sich gefragt, warum ich dieses Bild oben ausgewählt habe? Wir können zwar den Menschen verbieten, die Abkürzung über eine Wiese zu nehmen, aber sie werden trotzdem ihren Weg finden. Und so ähnlich ist es auch beim Urheberrecht. Es macht keinen Sinn, weitere Verbotstafeln aufzustellen, sondern es gilt, sich mit den Gegebenheiten zu arrangieren. Nicht nur ein neues Urheberrechtsgesetz ist gefragt, sondern auch neue Erlösmodelle. Es muss ja einen Grund haben, warum Crowdfunding derzeit so populär ist. ;-)

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Rechtliche Hürden im Social Media-Bereich

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Falls Sie heute morgen keine Zeit hatten, beim Treffpunkt KulturManagement dabei zu sein, haben Sie hier die Möglichkeit, sich die Aufzeichnung der Online-Veranstaltung anzusehen und anzuhören. Zu Gast war Rechtswalt Thomas Schwenke von der Berliner Kanzlei Schwenke & Dramburg, inhaltlich ging es um all die rechtlichen Hürden, die bei unseren Social-Media-Aktivitäten vor uns auftauchen können.

Gelernt habe ich unter anderem, dass ich mein persönliches Profil für meine Arbeit eigentlich gar nicht verwenden darf, sondern steng genommen eine „Page“ (früher Fanseite) nutzen müsste. Außerdem weiß ich nun, wie man auf Facebook das Problem mit dem Impressum löst. Und, und, und. Ich bin mir sicher, auch Sie finden hier Informationen, die für Sie wertvoll sind und deshalb möchte ich Ihnen unsere Aufzeichnung ans Herz legen. Sie dauert zwar fast 90 Minuten, aber Sie können den Treffpunkt KulturManagement ja in Etappen anschauen, wenn Sie nicht so viel Zeit am Stück haben. ;-)

Hier ist der Link

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Treffpunkt KulturManagement am 15. Dezember: rechtliche Hürden im Social-Media-Bereich

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© Stephanie Hofschlaeger; Pixelio

Eines der Kennzeichen des Social Web ist die Möglichkeit, Inhalte zu teilen und an anderer Stelle einzubetten. Was technisch durch das Kopieren und Einfügen eines Codeschnipsels einfach zu bewerkstelligen ist, führt auf der rechtlichen Ebene häufig zu Problemen.

Darf ich einzelne Textabschnitte oder auch ein ganzes Blogpost für eigene Zwecke verwenden und wie sieht die Sache bei Videos und Fotos aus? Wen muss man alles fragen, um ein Foto auf Flickr, Facebook oder auch im eigenen Blog zu veröffentlichen? Und welche Risiken gehe ich als Websitebetreiber ein, wenn ich den Like-Button von Facebook auf meiner Seite einbaue?

Wer sich zu diesem Thema informieren möchte und diese oder ähnliche Fragen hat, der ist zu unserem Treffpunkt KulturManagement herzlich eingeladen, der am 15. Dezember von 9 bis 10 Uhr stattfindet. Zu Gast ist diesmal Thomas Schwenke, der zusammen mit seinem Kollegen Sebastian Dramburg eine Rechtsanwaltskanzlei in Berlin führt.

Schwenke hat nicht nur erfolgreich das Studium der Rechtswissenschaften absolviert, sondern darüber hinaus auch eine steuerrechtliche Ausbildung an der Fachhochschule für Finanzen in Nordkirchen als Diplom-Finanzwirt (FH) abgeschlossen. Im letzten Jahr erwarb er außerdem an der University of Auckland in Neuseeland den Grad des Master of Commercial Law und berät heute seine Klienten in den Bereichen Social Marketing, Community Management, Werbung und geistiges Eigentum. Weitere Informationen zu Thomas Schwenke finden Sie auf der Website http://spreerecht.de

Der Treffpunkt KulturManagement ist ein gemeinsames Onlineformat von Projektkompetenz.eu, Kulturmanagement Network und der stARTconference. Die Teilnahme bei der in der Regel monatlich stattfindenden Veranstaltung ist kostenlos, die Installation einer Software ist nicht notwendig. Es ist zwar kein Nachteil, wenn Sie über eine Webcam und ein Headset verfügen, aber da die Adobe Connect-Plattform, die wir für diese Veranstaltung nutzen, über einen gut funktionierenden Chat verfügt, reicht es, am Mittwoch einfach diesen Link anzuklicken und dabei zu sein. Wenn Sie mehr zur Plattform wissen wollen, David Röthler hat auf Slideshare eine Kurzanleitung für Adobe Connect zur Verfügung gestellt.

Wenn Sie sich im Vorfeld auf Facebook anmelden, dann wissen nicht nur wir, sondern auch Sie selbst, mit wem Sie am kommenden Mittwoch diskutieren bzw. chatten und können sich auf Wunsch entsprechend vernetzen.

Hier noch einmal die wichtigsten Infos:

Treffpunkt KulturManagement
Termin: 15.12.2010 von 9:00 bis 10:00
Thema: Rechtliche Hürden im Social-Media-Bereich
Gast: Thomas Schwenke

Zugang: http://proj.emea.acrobat.com/treffpunktkulturmanagement/

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Bericht über die 7. Sitzung der Enquete Internet und digitale Gesellschaft zum Thema Urheberrecht

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Hier nur ein kurzer Hinweis auf die siebte Sitzung der vom Deutschen Bundestag initiierten Enquete Internet und digitale Gesellschaft. Michaela Voigt hat über diese öffentliche Anhörung zum Thema „Entwicklung des Urheberrechts in der digitalen Gesellschaft“ einen sehr ausführlichen Bericht verfasst inkl. vieler nützlicher Links, die unter anderem auf die Vorträge der angehörten ExpertInnen verweisen. Ich muss gestehen, ich bin beeindruckt, wie umfassend solche Veranstaltungen mittlerweile dokumentiert werden. Zu dieser Sitzung existiert nicht nur eine Videoaufzeichnung, sondern es sind, wie schon erwähnt, alle Redebeiträge auch als PDF abrufbar.

Die verschiedenen Expertenbeiträge zeichnen ein sehr detailliertes Bild einer Entwicklung, der unser heute geltendes Urheberrecht immer weniger gerecht wird. Hilfreich ist es auch, dass das Thema aus sehr unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet worden ist. Danke an Michaela Voigt, die mich mit ihrem Bericht erst auf diese Sitzung aufmerksam gemacht hat.