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44. Treffpunkt KulturManagement: Willkommen auf dem Social Dance Floor

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Bild: LED Dance Floor„; von James Nash (CC BY-SA 2.0) auf Flickr

Ich vergleiche ganz gerne das, was da im Social Web passiert, mit einer Party. Dort werden keine Produkte und Dienstleistungen verkauft, sondern im Vordergrund stehen persönliche Gespräche. Aus diesem Grund gefällt mir auch der Blogbeitrag „Welcome to the Social Dance Floor“ von Celine Schillinger, denn sie greift diese Metapher ebenfalls auf und erklärt, dass es nicht nur auf die Tanzschritte, sondern auch auf das eigene Verhalten ankommt, um auf der Tanzfläche anzukommen.

Überträgt man das auf das eigene Geschäft, brauche es für erfolgreiches Social Business, so Schillinger, nicht nur Social Media Marketing und gute Kundenbeziehungen, sondern auch die entsprechende Unternehmenskultur, denn

„social success doesn’t rely as much on the mastery of specific tools or techniques, as it does with mindsets and social skills“.

Social Business ist mehr als die Facebookseite oder der Twitteraccount. Schillinger listet recht schön auf, was es braucht, um am „social dance floor“ erfolgreich zu sein. Und worauf müssen Kultureinrichtungen achten? Darum geht es im nächsten Treffpunkt KulturManagement, bei dem am 12. März 2014 von 9 bis 10 Uhr Christoph Deeg zu Gast ist. Er beschäftigt sich mit dem Wechselspiel externer Social Media-Aktivitäten und einer sich im Wandel befindenden Unternehmenskultur, die unter anderem auf die Personalführung von Kulturbetrieben Auswirkungen hat. Was das für das Kulturmanagement und die Führung von Kulturbetrieben bedeutet, wird Deeg, der als Social Media-Berater arbeitet und vor kurzem in Berlin die Social Media Academy gegründet hat, in seinem Impulsvortrag erklären.

Über den Treffpunkt KulturManagement

Der Treffpunkt KulturManagement ist das gemeinsame Onlineformat von Projektkompetenz.eu, Kulturmanagement Network und der stARTconference. Die Teilnahme ist kostenlos, die Installation einer Software nicht notwendig. Es ist zwar kein Nachteil, wenn Sie über eine Webcam und ein Headset verfügen, aber da die Adobe Connect-Plattform, die wir für diese Veranstaltung nutzen, über einen gut funktionierenden Chat verfügt, reicht es, am Mittwoch, den 12. März, um 09 Uhr einfach diesen Link anzuklicken und dabei zu sein.

Wenn Sie sich über die bisherigen Veranstaltungen informieren wollen, können Sie das in unserem Treffpunkt KulturManagement-Wiki tun, dort finden Sie die Aufzeichnungen der bisherigen Online-Veranstaltungen. Der Treffpunkt KulturManagement ist darüber hinaus auch auf Facebook vertreten und wenn Sie schon vorab wissen wollen, wer alles am 12. März dabei sein wird, dann können Sie im bereits angelegten Event nachsehen und sich auch gleich selbst dort anmelden.

Hier noch einmal die wichtigsten Infos:

Treffpunkt KulturManagement
Termin: 12.03.2014 von 09:00 bis 10:00
Thema: Wie Social Media als Management-Funktion das Kulturmanagement verändern kann
Gast: Christoph Deeg

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„Creative Europe“: Der Künstler als Entrepreneur

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Bild: Money…What Money„; von stuartpilbrow (CC BY-SA 2.0) auf Flickr

Wenn in der Vergangenheit ein neues EU-Kulturförderprogramm auf den Weg gebracht wurde, änderte sich meist nur der Name. Mit dem neuen Programm „Creative Europe“ ist das anders. Ich denke, wir können durchaus von einem Paradigmenwechsel sprechen, die leeren Taschen werden unter ganz anderen Voraussetzungen gefüllt als früher. Überraschend kommt die kommerzielle Ausrichtung der Kulturförderung allerdings nicht, Jeremy Rifkin hat diese Entwicklung in seinem Buch „Access“ bereits vorweggenommen, in dem er von einer „neuen Ära des kulturellen Kapitalismus“ spricht, in der wir kulturelle Ressourcen in „Erlebnisse und Vergnügungen (verwandeln), die käuflich zu erwerben sind“.

„Stand die Kultur unserer bisherigen Erfahrung nach ‚über‘ dem Markt, (…) wird sie nun auch in die Sphäre der Ökonomie gezogen.“ (Jeremy Rifkin: Access, S.184)

In eine ähnliche Richtung geht Gernot Wolfram, der gemeinsam mit Raphaela Henze das Buch „Exporting Culture“ herausgegeben hat und in seinem darin enthaltenen Beitrag „The Weak and the Strong Term „European Arts Project‘ – Potential and Lack of Self Consciousness within Cultural Structures on the Continent“ erklärt, warum die Europäische Union nun nicht mehr nur Kunst und Kultur fördert, sondern auf die Kreativwirtschaft setzt.

Kreativität ist zum Bindeglied zwischen zwei Bereichen geworden, Wirtschaft und Kultur. Dahinter steckt der Wunsch, die Kreativität der wirtschaftlich agierenden Unternehmen auf die Kunst zu übertragen und die Künstler dazu zu bringen, sich mit dem wirtschaftlichen Potenzial ihrer künstlerischen Ideen zu beschäftigen. Am Ende fließen die dann in wirtschaftliche ausgerichtete Produktionen, von den dabei entstehenden Innovationen profitiert dann wiederum die Wirtschaft. Für Wolfram, der Professor für Kultur- und Eventmanagement in Berlin ist, eine paradoxe Situation, denn auf der einen Seite nutzen Wirtschaft und Politik das Vokabular aus dem Kunst- und Kulturbereich, um neue produktive und effiziente Ansätze zu entwickeln und so die Wirtschaft anzukurbeln. Auf der anderen Seite verliert die künstlerische Tätigkeit an Relevanz, der Künstler wird zum Unternehmer.

Es erscheint nachvollziehbar, dass in der Logik von „Creative Europe“ der wirtschaftliche Erfolg höher bewertet wird als künstlerische und ästhetische Aspekte. Der Begriff der Kreativität bekommt eine ganz andere, im Rahmen des Förderprogramms politische Bedeutung, dient er doch nun dazu, zwischen wirtschaftlich erfolgreichen und erfolglosen Vorhaben zu unterscheiden. Damit einher geht die von Rifkin schon angekündigte Kommerzialisierung  kultureller Bereiche, in dem nicht die klassischen Stätten der Hochkultur, sondern die Unternehmen der Kreativwirtschaft an Bedeutung gewinnen, weil sie die Events und emotionalen Erlebnisse anbieten, für die wir uns als Konsumenten mehr interessieren als für die „anstrengende“ Kunst.

Die Frage ist, wie wir als Gesellschaft auf diese Entwicklung reagieren? Vertrauen wir den Kräften des Marktes und den Wünschen der Kunden, wie es in den USA Praxis ist oder soll die Kulturpolitik die „anstrengende“ Kunst unterstützen, weil wir der Überzeugung sind, dass diese einen Wert für uns hat?  Die vielen Förderprogramme beweisen, dass wir uns bis jetzt eher für die zweite Variante entschieden haben. Stiftungen und Kulturpolitik verstanden sich, so schreibt Wolfram, bis jetzt als Partner der Kunst und nicht als Mittler zwischen Kunden und marktrelevanten Produkten.

Treffpunkt KulturManagement: der Künstler als Entrepreneur

Vermutlich werden wir die Entwicklungen der Vergangenheit nicht rückgängig machen, deshalb geht es für Wolfram nicht um ein entweder oder, sondern um ein sowohl als auch. Seiner Meinung nach müssen wir vor allem zwischen der kommerziellen und der nicht-kommerziellen Kunst unterscheiden. War es bis jetzt die Kulturpolitik, die für letzteren Bereich für entsprechende Freiräume gesorgt hat, sieht Wolfram die Künstler nun selbst in der Pflicht, das neue Förderprogramm kann sie dabei unterstützen.

Welche Wege Künstler dabei gehen müssen und wie ihnen „Creative Europe“ dabei hilft, das erklärt Wolfram im nächsten Treffpunkt KulturManagement, der unter der Überschrift „Der Künstler als Entrepreneur“ am 5. Februar von 9 bis 10 Uhr stattfindet. Sie sind wie immer herzlich eingeladen, die Teilnahme daran ist kostenlos. Für den Treffpunkt KulturManagement, das gemeinsame Onlineformat von Projektkompetenz.euKulturmanagement Network und der stARTconference, benötigen Sie keine Software. Es ist zwar kein Nachteil, wenn Sie über eine Webcam und ein Headset verfügen, aber da die Adobe Connect-Plattform, die wir für diese Veranstaltung nutzen, über einen gut funktionierenden Chat verfügt, reicht es, am Mittwoch, den 5. Februar, um 9 Uhr einfach diesen Link anzuklicken und dabei zu sein.

Hier noch einmal die wichtigsten Infos:

Treffpunkt KulturManagement
Termin: 05.02.2014 von 09:00 bis 10:00
Thema: Der Künstler als Entrepreneur
Impulsgeber: Gernot Wolfram

Zugang: http://proj.emea.acrobat.com/treffpunktkulturmanagement

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42. Treffpunkt KulturManagement: das neue EU-Kulturförderprogramm „Creative Europe“

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In der vergangenen Woche wurde der mit Spannung erwartete erste Call im Rahmen des neuen EU-Förderprogramms „Creative Europe“ veröffentlicht. Wer sich an dieser Ausschreibung beteiligen möchte, für den läuft jetzt die Zeit. Je nach Aktionsbereich endet die Einreichfrist zwischen dem 5. und 19. März 2014. Wenn Sie meinen letzten Beitrag über den aktuellen Call gelesen haben (EU-Förderungen: Der erste Call for Proposals im Rahmen des Programms “Kreatives Europa”), dann wissen Sie ja bereits, dass sich einiges geändert hat und sich die inhaltlichen Schwerpunkte ziemlich verschoben haben. Rein künstlerische Projekte haben es viel schwerer, im Vordergrund stehen Vorhaben, bei denen es darum geht, Know-How in den Bereichen Management und Marketing aufzubauen.

Wer darauf gehofft hat, mit Hilfe von Geld aus Brüssel seine künstlerischen Aktivitäten gefördert zu bekommen, der wird mit dieser Entwicklung vermutlich nicht sehr zufrieden sein. Im Vorteil sind die, die sich zum Beispiel mit Audience Development beschäftigen und nun die Chance haben, dieses Thema gemeinsam mit europäischen Partnern weiter zu entwickeln.

Aber ist es wirklich eine Chance und was wird jetzt eigentlich wirklich gefördert? Nach welchen Kriterien werden die Projekte bewertet und wie sieht das Antragsformular aus? Auf diese Fragen versucht der 42. Treffpunkt KulturManagement Antworten zu geben. Da sich David Röthler und ich ganz gut in der Materie auskennen, werden die Inputs von uns selbst kommen. Un wir werden natürlich versuchen, Ihre konkreten Fragen zu beantworten. So wir das können. Wenn Sie sich für das aktuelle Förderprogramm „Kreatives Europa“ interessieren, dann laden wir Sie ganz herzlich zum Treffpunkt KulturManagement am Mittwoch, den 18. Dezember ein. Los geht es dieses Mal eine Stunde später als sonst, nämlich um 10 Uhr. Die Teilnahme ist wie immer kostenlos, eine Software muss nicht installiert werden.

Über den Treffpunkt Kulturmanagement

Der Treffpunkt KulturManagement ist das gemeinsame Onlineformat von Projektkompetenz.euKulturmanagement Network und der stARTconference. Die Teilnahme ist kostenlos, die Installation einer Software nicht notwendig. Es ist zwar kein Nachteil, wenn Sie über eine Webcam und ein Headset verfügen, aber da die Adobe Connect-Plattform, die wir für diese Veranstaltung nutzen, über einen gut funktionierenden Chat verfügt, reicht es, am Mittwoch, den 18. Dezember, um 10 Uhr (!!!) einfach diesen Link anzuklicken und dabei zu sein.

Wenn Sie sich über die bisherigen Veranstaltungen informieren wollen, können Sie das in unserem Treffpunkt KulturManagement-Wiki tun, dort finden Sie die Aufzeichnungen der bisherigen Online-Veranstaltungen. Der Treffpunkt KulturManagement ist darüber hinaus auch auf Facebook vertreten und wenn Sie schon vorab wissen wollen, wer alles am 18. Dezember dabei sein wird, dann können Sie im bereits angelegten Event nachsehen und sich auch gleich selbst dort anmelden.

Hier noch einmal die wichtigsten Infos:

Treffpunkt KulturManagement
Termin: 18.12.2013 von 10:00 bis 11:00
Thema: Das neue EU-Kulturförderprogramm „Kreatives Europa“
Impulsgeber: David Röthler & Christian Henner-Fehr

Zugang: http://proj.emea.acrobat.com/treffpunktkulturmanagement

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41. Treffpunkt KulturManagement: eBooks, eine Chance für die Kultur?

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Erst gestern habe ich das eBook „Open Your Eyes“ von Sebastian Hartmann hier im Blog vorgestellt und darin schon die Fragen angerissen, um die es beim nächsten Treffpunkt Kulturmanagement am 13. November mit Anke von Heyl und Lucas Lüdemann gehen wird. Die  beiden haben den eBook-Verlag 11punkt gegründet und mit dem eBook von Sebastian Hartmann gezeigt, welches Potenzial in diesem Format steckt. Vorbei die Zeiten, wo ein eBook ein besseres PDF war. Das Bild, das ich für diesen Beitrag ausgewählt habe, stammt aus Hartmanns eBook und zeigt, dass man im Unterschied zum klassischen Buch mittlerweile ganze Bildergalerien in das digitale Format einbauen kann.

Welche Möglichkeiten es noch gibt und was das für Kulturbetriebe heißen könnte, das hat Sebastian Hartmann in seinem Blogbeitrag „Museum der Zukunft: interaktive eBooks als die Ausstellungskataloge von Morgen(?)“ bereits anklingen lassen. Beim kommenden Treffpunkt KulturManagement werden uns unsere beiden Gäste aber erst einmal erklären, was es mit diesem Format auf sich hat, worauf man achten muss, wenn man ein eBook produzieren möchte und wie die Bewerbung eines solchen eBooks funktioniert. Anschließend werden wir uns mit der Frage beschäftigen, was die Entwicklung des eBooks für den Kunst- und Kulturbereich bedeutet. Neben den schon erwähnten Bildergalerien lassen sich direkte Links setzen, Videos einbauen und Verbindungen zu den verschiedenen Social Networks, Blogs oder Fotoplattformen herstellen. Das eBook besteht also aus einer Vielzahl verschiedener Formate und fügt sich deshalb wunderbar in die digitale Welt ein.

Aber im Unterschied zu den USA sind die Verkaufszahlen hier noch nicht so berauschend. Zwar steigt die Zahl der verkauften eBooks von Jahr zu Jahr an, aber das passiert noch auf relativ niedrigem Niveau. Ist es also noch zu früh, über eigene eBooks nachzudenken oder ist dem 11punkt Verlag mit „Open Your Eyes“ der große Durchbruch für das eBook gelungen? Für mich ist das schon eine tolle Sache und seitdem ich das eBook auf meinem iPad habe, bin ich mir relativ sicher, dass das eBook großes Potenzial hat. Aber warten wir mal ab, was die beiden ExpertInnen am kommenden Mittwoch sagen. Wenn Sie sich über das Thema eBooks informieren möchten oder herausfinden wollen, ob ein eBook für Sie überhaupt das richtige Format ist, dann sind Sie recht herzlich zum Treffpunkt KulturManagement am 13. November um 9 Uhr eingeladen, der wie immer kostenlos ist.

Über den Treffpunkt KulturManagement

Der Treffpunkt KulturManagement ist das gemeinsame Onlineformat von Projektkompetenz.euKulturmanagement Network und der stARTconference. Die Teilnahme ist kostenlos, die Installation einer Software nicht notwendig. Es ist zwar kein Nachteil, wenn Sie über eine Webcam und ein Headset verfügen, aber da die Adobe Connect-Plattform, die wir für diese Veranstaltung nutzen, über einen gut funktionierenden Chat verfügt, reicht es, am Mittwoch, den 13. November, um 09 Uhr einfach diesen Link anzuklicken und dabei zu sein.

Wenn Sie sich über die bisherigen Veranstaltungen informieren wollen, können Sie das in unserem Treffpunkt KulturManagement-Wiki tun, dort finden Sie die Aufzeichnungen der bisherigen Online-Veranstaltungen. Der Treffpunkt KulturManagement ist darüber hinaus auch auf Facebook vertreten und wenn Sie schon vorab wissen wollen, wer alles am 13. November dabei sein wird, dann können Sie im bereits angelegten Event nachsehen und sich auch gleich selbst dort anmelden.

Hier noch einmal die wichtigsten Infos:

Treffpunkt KulturManagement
Termin: 13.11.2013 von 09:00 bis 10:00
Thema: eBooks, eine Chance für die Kultur?
Gast: Anke von Heyl & Lucas Lüdemann (11punkt Verlag)

Zugang: http://proj.emea.acrobat.com/treffpunktkulturmanagement

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40. Treffpunkt KulturManagement: Die Herausforderung, ein Festival zu organisieren

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© tpsdave ; Pixabay

Wer schon einmal eine Ausstellung, ein Konzert oder auch eine Theateraufführung organisiert hat, weiß, mit welchen Herausforderungen wir dabei zu kämpfen haben. Die Einmaligkeit des Ereignisses führt dazu, dass wir immer wieder vor Situationen stehen, denen wir noch nie begegnet sind. Was für den einen der reinste Horror ist, macht für andere den Reiz aus, solche Veranstaltungen auf die Beine zu stellen.

Wie aber ist das, wenn es sich um ein regelmäßig stattfindendes Festival handelt? Ein einmal stattfindendes Theaterprojekt ist nach den Aufführungen abgeschlossen. Natürlich wird man von den dabei gemachten Erfahrungen profitieren, wenn weitere Vorhaben folgen, aber sie alle haben, wie es im Projektmanagement heißt, einen Anfang und ein Ende. Wir beginnen also immer wieder bei Null.

Bei Festivals ist das vermutlich etwas anders. Natürlich beginnt die Organisation jedes Jahr aufs Neue. Aber es gibt eine übergeordnete Ebene, eine langfristige Planung, eine übergeordnete Dramaturgie, für die die künstlerische Leitung verantwortlich ist.

Ob es diese übergeordnete Ebene auch im organisatorischen Bereich gibt und wie sich die Erfahrungen der vergangenen Jahre nutzen lassen, das frage ich beim mittlerweile 40. Treffpunkt KulturManagement Walter Delazer, der beim Verein Spielmotor e.V. für die Organisation und das Management zuständig ist. Der von der BMW AG und der Stadt München gegründete Verein initiierte 1979 das Münchner Theaterfestival und ist seit 1995 für die Durchführung von Spielart, einem alle zwei Jahre stattfindenden „Forum für aktuelle Theaterformen aus aller Welt“ zuständig. Dank eines ständig wachsenden Netzwerks und der erfolgreichen Arbeit des Organisationsteams blieb es nicht bei diesem einen Festival, andere Formate kamen dazu, so etwa die Münchener Biennale, die im nächsten Jahr zum bereits 14. Mal stattfinden wird.

Diese Kontinuität verlangt, auf ganz andere Dinge zu achten, schließlich gerät die Veranstaltung nur einmal im Jahr oder im Fall der Biennale sogar nur alle zwei Jahre ins Blickfeld der Öffentlichkeit. Wie mache ich ein solche Marke bekannt und wie bewerbe ich ein Ereignis, das über Monate hinweg nicht wahrgenommen wird, während hinter den Kulissen die Vorbereitungen monatelang auf Hochtouren laufen?

Von Walter Delazer möchte ich wissen, welche Strukturen es braucht, um alle diese Formate realisieren zu können. Und natürlich interessiert mich auch die Geschichte des Theaterfestivals in München und die Zusammearbeit von öffentlicher Hand und Unternehmen aus der Privatwirtschaft. Unser Augenmerk gilt aber am 16. Oktober dem Theaterfestival „Spielart“ und den Fragen, die wohl alle OrganisatorInnen von Festivals beschäftigen: Wie organisiere ich so ein Festival, welche Tools nutze ich dafür und wie sorge ich dafür, dass die BesucherInnen das Festival in zwei Jahren nicht vergessen haben?

Wenn Sie mehr darüber wissen wollen, vielleicht selbst ein Festival organisieren und Fragen haben, dann sind Sie herzlich dazu eingeladen.

Über den Treffpunkt KulturManagement

Der Treffpunkt KulturManagement ist das gemeinsame Onlineformat von Projektkompetenz.euKulturmanagement Network und der stARTconference. Die Teilnahme ist kostenlos, die Installation einer Software nicht notwendig. Es ist zwar kein Nachteil, wenn Sie über eine Webcam und ein Headset verfügen, aber da die Adobe Connect-Plattform, die wir für diese Veranstaltung nutzen, über einen gut funktionierenden Chat verfügt, reicht es, am Mittwoch, den 16. Oktober, um 09 Uhr einfach diesen Link anzuklicken und dabei zu sein.

Wenn Sie sich über die bisherigen Veranstaltungen informieren wollen, können Sie das in unserem Treffpunkt KulturManagement-Wiki tun, dort finden Sie die Aufzeichnungen der bisherigen Online-Veranstaltungen. Der Treffpunkt KulturManagement ist darüber hinaus auch auf Facebook vertreten und wenn Sie schon vorab wissen wollen, wer alles am 16. Oktober dabei sein wird, dann können Sie im bereits angelegten Event nachsehen und sich auch gleich selbst dort anmelden.

Hier noch einmal die wichtigsten Infos:

Treffpunkt KulturManagement
Termin: 16.10.2013 von 09:00 bis 10:00
Thema: Die Herausforderung, ein Festival zu organisieren
Gast: Walter Delazer

Zugang: http://proj.emea.acrobat.com/treffpunktkulturmanagement

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Treffpunkt KulturManagement: Projekte agil planen und durchführen

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© leechonghyun ; Pixabay

Ist das klassische Projektmanagement heute eigentlich noch zeitgemäß? Lassen sich Projekte, die zum Teil über eine Zeitraum von mehreren Jahren geplant und realisiert werden, in ein so enges Korsett wie einen Projektstrukturplan zwängen? Diese Fragen habe ich schon vor drei Jahren in einem Blogpost gestellt und dabei Stefan Hagen zitiert, der in seinem Beitrag „Menschen-zentriertes Design trifft agiles Projektmanagement“ meinte, es gelte, klassisches und agiles Projektmanagement zu integrieren und zu kombinieren.

Alexander Mikula, der in seinem früheren (Arbeits)-Leben als IT-Experte auf den agilen Ansatz setzte und heute als Fotodesigner und Digital Artist im Kunst- und Kulturbereich tätig ist, wird beim nächsten Treffpunkt KulturManagement am 21. August 2013 um 9 Uhr zeigen, wie sich agiles Projektmanagement bei Vorhaben im Kunst- und Kulturbereich anwenden lässt. Vor allem bei kleineren Projekten würden die klassischen Strukturen und Methoden bei der Projektabwicklung von vielen als „unnatürlich“ empfunden und deshalb abgelehnt, meint er. Der agile Ansatz sei unkompliziert, brauche keine aufwändigen Tools und Metriken, und erlaube schnelles Reagieren auf sich ändernde Bedingungen. Dass das nicht heißt, planlos vorzugehen, wird er uns in seinem Impulsvortrag zeigen.

Ich freue mich auf seine Anregungen, da ich der Meinung bin, dass es auch im Kunst- und Kulturbereich an der Zeit ist, sich mit der Forderung von Stefan Hagen zu beschäftigen und den agilen Ansatz in die eigene Projektarbeit zu integrieren. Natürlich ergeben sich da eine Menge Fragen, zum Beispiel im Hinblick auf die Förderbedingungen. Aber genau für solche Fragen und sich daraus ergebende Diskussionen ist der Treffpunkt KulturManagement ja da. Ich freue mich, wenn Sie dabei sind und lade Sie herzlich zu Ausgabe 38 ein.

Über den Treffpunkt KulturManagement

Der Treffpunkt KulturManagement ist ein gemeinsames Onlineformat von Projektkompetenz.euKulturmanagement Network und derstARTconference. Die Teilnahme ist kostenlos, die Installation einer Software nicht notwendig. Es ist zwar kein Nachteil, wenn Sie über eine Webcam und ein Headset verfügen, aber da die Adobe Connect-Plattform, die wir für diese Veranstaltung nutzen, über einen gut funktionierenden Chat verfügt, reicht es, am Mittwoch, den 21. August, um 09 Uhr einfach diesen Link anzuklicken und dabei zu sein.

Wenn Sie sich über die bisherigen Veranstaltungen informieren wollen, können Sie das in unserem Treffpunkt KulturManagement-Wiki tun, dort finden Sie die Aufzeichnungen der bisherigen Online-Veranstaltungen. Der Treffpunkt KulturManagement ist darüber hinaus auch auf Facebook vertreten und wenn Sie schon vorab wissen wollen, wer alles am 21. August dabei sein wird, dann können Sie im bereits angelegten Event nachsehen und sich auch gleich selbst dort anmelden.

Hier noch einmal die wichtigsten Infos:

Treffpunkt KulturManagement
Termin: 21.08.2013 von 09:00 bis 10:00
Thema: Projekte agil planen und durchführen
Gast: Alexander Mikula

Zugang: http://proj.emea.acrobat.com/treffpunktkulturmanagement

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Social Media: Auch wer alleine ist, hat Chancen (Treffpunkt KulturManagement)

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© Rainer Sturm / Pixelio

Auf vielen Konferenzen, in vielen Workshops, aber auch in zahlreichen Gesprächen höre ich oft den Satz: Ich bin alleine, ich habe für Social Media keine Zeit. Klar, Zeit im Überfluss hat von uns keiner, zumindest bin ich bis heute niemandem begegnet, der sich gelangweilt hat und froh war, nun endlich mit Social Media beginnen zu dürfen. ;-)

Ähnliches hört man von den kleineren Kultureinrichtungen, aber auch die „Großen“ stöhnen, denn sie kämpfen mit ähnlichen Problemen. Mit Social Media kommen neue Aufgaben auf die MitarbeiterInnen zu, die Zeitressourcen bleiben aber unverändert. In meinen Augen ist es wichtig, dass die sozialen Medien nicht nur für die externe, sondern auch für die interne Kommunikation eingesetzt werden. Erst dann ergeben sich Synergieeffekte, der daraus resultierende Zeitgewinn lässt sich natürlich für die externe Kommunikation nutzen.

Aber wie viel Zeit braucht man denn nun? Beth Kanter hat vor knapp fünf Jahren diese Grafik veröffentlicht, die zeigt, dass Social Media durchaus als Halbtagsjob gesehen werden kann. Also ist Social Media nur was für große Unternehmen, die über entsprechend große Personalressourcen verfügen? Der Verdacht liegt nahe, aber es gibt Beispiele, die zeigen, dass auch einzelne KünstlerInnen sehr erfolgreich im Social Web unterwegs sein können. Zum nächsten Treffpunkt KulturManagement, der am 24. Juli stattfindet, haben wir mit Susanne Haun und Frank Koebsch zwei KünstlerInnen eingeladen, die ich immer sehr gerne als Gegenbeispiel erwähne, wenn mir jemand erzählt, er hätte keine Zeit für Social Media.

Beide, Susanne Haun und Frank Koebsch sind künstlerisch sehr aktiv, es kann also niemand behaupten, ihre Aktivitäten im Social Web würden zu Lasten der künstlerischen Arbeit gehen. Wie organisieren sie ihre Arbeit und wie viel Zeit verwenden sie für Social Media? Wenn Sie wissen wollen, wie sich die beiden ihre Zeit einteilen und welche Tipps sie anderen geben, sind Sie herzlich zum nächsten Treffpunkt KulturManagement eingeladen. Die Teilnahme ist wie immer kostenlos, los geht es um 9 Uhr.

Über den Treffpunkt KulturManagement

Der Treffpunkt KulturManagement ist ein gemeinsames Onlineformat von Projektkompetenz.eu, Kulturmanagement Network und der stARTconference. Die Teilnahme ist kostenlos, die Installation einer Software nicht notwendig. Es ist zwar kein Nachteil, wenn Sie über eine Webcam und ein Headset verfügen, aber da die Adobe Connect-Plattform, die wir für diese Veranstaltung nutzen, über einen gut funktionierenden Chat verfügt, reicht es, am Mittwoch, den 24. Juli, um 09 Uhr einfach diesen Link anzuklicken und dabei zu sein.

Wenn Sie sich über die bisherigen Veranstaltungen informieren wollen, können Sie das in unserem Treffpunkt KulturManagement-Wiki tun, dort finden Sie die Aufzeichnungen der bisherigen Online-Veranstaltungen. Der Treffpunkt KulturManagement ist darüber hinaus auch auf Facebook vertreten und wenn Sie schon vorab wissen wollen, wer alles am 24. Juli dabei sein wird, dann können Sie im bereits angelegten Event nachsehen und sich auch gleich selbst dort anmelden.

Hier noch einmal die wichtigsten Infos:

Treffpunkt KulturManagement
Termin: 24.07.2013 von 09:00 bis 10:00
Thema: Erfolgreich im Sopcial Web, auch wenn man alleine ist
Gäste: Susanne Haun, Frank Koebsch

Zugang: http://proj.emea.acrobat.com/treffpunktkulturmanagement

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Das Archiv des Treffpunkt KulturManagement

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© Henrik G. Vogel / Pixelio

Immer wieder mal werde ich nach Präsentationen vom Treffpunkt KulturManagement gefragt und bekomme dann sehr positive Rückmeldungen, wenn ich darauf hinweise, dass wir bis jetzt alle 35 Folgen dieses Online-Events aufgezeichnet haben. Zugegeben, manchmal ist die Qualität nicht wirklich berauschend, aber die meisten kann man sich durchaus anschauen.

Am 1. Oktober 2008 zusammen mit David Röthler als Online-Frühstück und noch ohne Aufzeichnung gestartet, hieß diese Online-Veranstaltung ab Mai 2010 in Kooperation mit Kulturmanagement Network und der stARTconference Treffpunkt KulturManagement. In den vergangenen drei Jahren haben wir von zwei Ausnahmen abgesehen, Monat für Monat ein Thema aus dem Bereich Kulturmanagement behandelt.

Mir gefällt dieses Format, bietet es doch die Möglichkeit, Inhalte in sehr konzentrierter Form zu besprechen. Natürlich ist es häufig von Vorteil, wenn mehr Zeit zur Verfügung steht, aber als Einführung in ein Thema eignet sich der Treffpunkt KulturManagement in meinen Augen ganz gut.

Wenn Sie in die alten Ausgaben reinschauen wollen, können Sie unser Wiki als Ausgangspunkt für Ihre Reise in die Vergangenheit nehmen. Dort finden Sie die Links zu allen Aufzeichnungen, die Sie ohne irgendeine Software in Ihrem Browser anschauen können. Ich selbst schaue auch immer wieder mal rein und finde es spannend zu sehen, wie sich der Treffpunkt über die Jahre entwickelt und verändert hat.

Der nächste Treffpunkt KulturManagement findet übrigens am 26. Juni um 9:00 statt, Dagmar Wittmann wird das Thema „Online-Werbung mit Google AdWords“ vorstellen und erklären, was das ist und wie dieses PPC-Verfahren funktioniert. Falls Sie zukünftige Veranstaltungen nicht verpassen wollen, schauen Sie einfach auf unsere Facebookseite oder beachten Sie auf Twitter den Hashtag #kmtreff. Auf beiden Kanälen – oder auch hier – bekommen Sie rechtzeitig den Link, über den Sie am Treffpunkt KulturManagement – kostenlos – teilnehmen können. Ich freue mich, wenn Sie beim nächsten Mal dabei sind.

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Treffpunkt KulturManagement am 22. Mai 2013: Mobile Marketing im Kunst- und Kulturbereich

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Wenn man etwas über die Entwicklung des mobilen Webs schreiben möchte, fängt man wohl am besten bei sich selbst an und rekapituliert, wie sich das eigene Userverhalten in den letzten Monaten verändert hat. Nicht ganz überraschend komme ich dabei zu dem Ergebnis, dass ich immer häufiger mobil im Internet unterwegs bin. Dabei bin ich kein Einzelfall, wie zum Beispiel die letzten Quartalszahlen von Facebook zeigen. Bei einer monatlichen Nutzerzahl von 1,11 Milliarden weist das Social Network 751 Mio. mobil aktive Nutzer auf, was einer Steigerung von 54 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht.

Diese Entwicklung führt dazu, dass der Anteil der mobilen Anzeigen am Gesamtumsatz des Unternehmens bei mittlerweile rund 30 Prozent liegt. Mobiles Marketing liegt also voll im Trend und wenn ich mir dann noch das Blogpost „Mobile Marketing in internationalen Museen“ auf dem LiveQR-Blog durchlese und dort erfahre, dass QR-Codes das beliebteste Angebot der Museen in den USA und UK sind, dann greifen wir beim nächsten Treffpunkt KulturManagement am 22. Mai 2013 mit dem Thema „Mobile Marketing im Kunst- und Kulturbereich“ vermutlich so etwas wie ein Trendthema auf. ;-)

Wie seinem Vorgänger, dem 1949 erfundenen Strichcode, gelang auch dem QR-Code der Durchbruch erst, als es das passende Lesegerät dazu gab. Im Fall des QR-Codes – QR steht für Quick Response – ist das das Smartphone, dessen Verbreitung dazu geführt hat, dass dieser zweidimensionale Code uns heute nicht mehr ganz unbekannt ist. In Deutschland wurde der erste QR-Code am 16. Oktober 2007 auf der Titelseite des Magazins Spex veröffentlicht (Diese Information habe ich Wikipedia zu verdanken), seitdem ziert er Plattencover, Plakate und viele andere Dinge.

Während der QR-Code früher vor allem in den Bereichen Warenwirtschaft und Logistik eingesetzt wurde, kommt er heute sehr häufig im Marketing zur Anwendung und liefert – hoffentlich – wertvolle Zusatzinformationen, die meist auf einer Website liegen. Mit entsprechenden Apps lässt sich der QR-Code auslesen und der Browser mit den gewünschten Inhalten öffnen.

Bleibt die Frage, wie der Kunst- und Kulturbereich die QR-Codes nutzen kann? Klaus Wolfrum hat schon 2009 auf QR-Codes gesetzt, um die mobile Version seines Veranstaltungsportals Frankentipps zu bewerben (siehe dazu mein Beitrag „Mit QR-Codes den Medienbruch überwinden„) und die Verbindung zwischen Veranstaltungsplakat und Website herzustellen.

Die Entwicklung ist nicht stehengeblieben und dank modernster Technologie gibt es heute sehr viele Möglichkeiten, den QR-Code zu nutzen. Warum ihn Kunst- und Kultureinrichtungen nutzen sollten und wie sie dabei am besten vorgehen, das erklären Jochen Färber, Laura Geissler und Lisa Lietz im nächsten Treffpunkt KulturManagement. Sie haben gemeinsam das Unternehmen LiveQR gegründet, das Leistungen in den Bereichen QR-Code Marketing und Mobile Tagging anbietet.

Der technologische Fortschritt macht natürlich viele Dinge möglich, offen bleibt aber die Frage, ob und wenn ja, in welcher Form die NutzerInnen der kulturellen Angebote den QR-Code verwenden? Mit dieser Frage beschäftigen sich Lisa Lietz und Laura Geissler in ihrer Masterarbeit. Die beiden studieren an der PH Ludwigsburg den Masterstudiengang „Kulturwissenschaft & Kulturmanagement“ und wollen nun herausfinden,  wie die BesucherInnen von Kultureinrichtungen den QR-Code nutzen und welche Inhalte auf diese Weise transportiert werden sollen? Langer Rede kurzer Sinn, Sie sollen, da ich davon ausgehe, dass die große Mehrheit von Ihnen künstlerische und kulturelle Veranstaltungen besucht, bitte einen kurzen Fragebogen ausfüllen. Klar, dass ich Ihnen den Link dorthin in Form eines QR-Codes anbiete. ;-)

Wenn Sie ganz konventionell zur Umfrage gelangen wollen und/oder QR-Codes noch gar nicht nutzen, dann ist hier der Link. Falls Sie den QR-Code einfach mal ausprobieren wollen, empfehlen Ihnen Lisa Lietz und Laura Geissler den QR-Reader i-nigma.

Die Ergebnisse der Arbeit werden zum Abschluss als Handlungsempfehlungen für erfolgreiches QR-Code Marketing im Kulturbetrieb zusammengefasst und im Blog von LiveQR veröffentlicht.

Aber zurück zum Treffpunkt KulturManagement. Mobiles Marketing besteht nicht nur aus QR-Codes, weshalb die beiden am 22. Mai auch auf Augmented Reality und Web Apps eingehen und herausarbeiten, welches Instrument für welche Zwecke am besten geeignet ist. Die Teilnahme ist wie immer kostenlos, Sie sind herzlich dazu eingeladen, wir fangen wie immer um 9 Uhr an.

Über den Treffpunkt KulturManagement

Der Treffpunkt KulturManagement ist ein gemeinsames Onlineformat von Projektkompetenz.euKulturmanagement Network und der stARTconference. Die Teilnahme ist kostenlos, die Installation einer Software nicht notwendig. Es ist zwar kein Nachteil, wenn Sie über eine Webcam und ein Headset verfügen, aber da die Adobe Connect-Plattform, die wir für diese Veranstaltung nutzen, über einen gut funktionierenden Chat verfügt, reicht es, am Mittwoch, den 22. Mai, um 09 Uhr einfach diesen Link anzuklicken und dabei zu sein.

Wenn Sie sich über die bisherigen Veranstaltungen informieren wollen, können Sie das in unserem Treffpunkt KulturManagement-Wiki tun, dort finden Sie die Aufzeichnungen der bisherigen Online-Veranstaltungen. Der Treffpunkt KulturManagement ist darüber hinaus auch auf Facebook vertreten und wenn Sie schon vorab wissen wollen, wer alles am 22. Mai dabei sein wird, dann können Sie im bereits angelegten Event nachsehen und sich auch gleich selbst dort anmelden.

Hier noch einmal die wichtigsten Infos:

Treffpunkt KulturManagement
Termin: 22.05.2013 von 09:00 bis 10:00
Thema: Mobile Marketing im Kunst- und Kulturbereich
Gäste: Jochen Färber, Laura Geissler und Lisa Lietz

Zugang: http://proj.emea.acrobat.com/treffpunktkulturmanagement

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Treffpunkt KulturManagement: Demokratisiert livekritik.de die Kulturberichterstattung?

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Für die meisten Kultureinrichtungen ist es immer noch von größter Bedeutung, dass die eigenen Aktivitäten in den klassischen Medien redaktionell erwähnt werden. In den Feuilletons der Zeitungen vorzukommen ist auch sicher erstrebenswert, allerdings verbessert man dadurch eher sein Image als die Besucherzahl. Schon vor einigen Jahren stellte Chad M. Baumann nämlich in seinem Blogpost „The Power of Print Media (or lack thereof)“ fest, dass wir eher durch die Empfehlung von Freunden dazu motiviert werden, eine Ausstellung oder ein Konzert zu besuchen, als durch die Berichterstattung in den Printmedien.

Daher war es nur eine Frage der Zeit, bis im Internet die ersten Plattformen online gingen, die unseren Freunden, aber natürlich auch allen anderen, den entsprechenden Raum für Kritik beziehungsweise Empfehlung boten. Nachtkritik.de wurde bereits 2007 gegründet und bietet vielen Kunst- und Kulturinteressierten Orientierungshilfe in Sachen Theaterbesuch.

Seit knapp einem Jahr gibt es mit livekritik.de eine Plattform, die Besucherrezensionen über Veranstaltungen aller Kunstsparten bündeln möchte und so zu einer Demokratisierung in der Kulturberichterstattung beitragen möchte.

„Wir wollen mit unserer Seite das Forum dafür schaffen, dass zeitgemäß und wertig über Kultur kommuniziert wird und die Kulturbesucher selbst zu Wort kommen“,

sagte der Gründer Rod Schmid beim Launch der Plattform und vertrat in einer Presseaussendung die Ansicht, dass sich Kunst und Kultur  „der kritischen, direkten und offenen Diskussion des Publikums stellen“ sollten. Ohne Vorkenntnisse, Ausbildung oder Titel kann hier jeder Kulturfan seine ganz subjektiven Einschätzungen weitergeben und so einen neuen Diskurs ankurbeln, hofft Schmid.

Aber handelt es sich wirklich um eine Demokratisierung und was bedeutet das für das Feuilleton? Wird es dadurch überflüssig, bekommt es eine neue Rolle und wie sollen Kultureinrichtungen auf diese Entwicklung reagieren? Mit diesen Fragen beschäftigt sich Rod Schmid beim nächsten Treffpunkt KulturManagement, der am 24. April 2013 von 9 bis 10 Uhr stattfinden wird. Bei der 34. Auflage dieses Online-Formats wird es aber auch um das Geschäftsmodell solcher Plattformen gehen. Während zum Beispiel theaterkritik.ch von den Theaterhäusern Geld verlangt, damit ihre Inszenierungen auf der Plattform besprochen werden, ist Schmid einen ganz anderen Weg gegangen. Im Rahmen einer Crowdfundingkampagne konnten mehr als 500 Investoren gewonnen werden, die insgesamt 80.000 Euro einbrachten.

Ist das ein eher symbolisches Investment oder können die Investoren in ein paar Jahren wirklich Gewinne erwarten? Wenn Sie mehr zu diesem Thema wissen wollen oder Fragen haben, lade ich Sie ganz herzlich zum nächsten Treffpunkt KulturManagement ein, die Teilnahme an dieser einstündigen Veranstaltung ist wie immer kostenlos.

Über den Treffpunkt KulturManagement

Der Treffpunkt KulturManagement ist ein gemeinsames Onlineformat von Projektkompetenz.eu, Kulturmanagement Network und der stARTconference. Die Teilnahme ist kostenlos, die Installation einer Software nicht notwendig. Es ist zwar kein Nachteil, wenn Sie über eine Webcam und ein Headset verfügen, aber da die Adobe Connect-Plattform, die wir für diese Veranstaltung nutzen, über einen gut funktionierenden Chat verfügt, reicht es, am Mittwoch, den 24. April, um 09 Uhr einfach diesen Link anzuklicken und dabei zu sein.

Wenn Sie sich über die bisherigen Veranstaltungen informieren wollen, können Sie das in unserem Treffpunkt KulturManagement-Wiki tun, dort finden Sie die Aufzeichnungen der bisherigen Online-Veranstaltungen. Der Treffpunkt KulturManagement ist darüber hinaus auch auf Facebook vertreten und wenn Sie schon vorab wissen wollen, wer alles am 24. April dabei sein wird, dann können Sie im bereits angelegten Event nachsehen und sich auch gleich selbst dort anmelden.

Hier noch einmal die wichtigsten Infos:

Treffpunkt KulturManagement
Termin: 24.04.2013 von 09:00 bis 10:00
Thema: livekritik.de und die Demokratisierung der Kulturberichterstattung
Gast: Rod Schmid

Zugang: http://proj.emea.acrobat.com/treffpunktkulturmanagement