Monthly Archives of: März 2008

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Selling is just a consequence

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Vor etwa einem halben Jahr habe ich in meinem Beitrag „Die neue Währung heißt Aufmerksamkeit“ auf das Buch „The End of Control“ von Gerd Leonhard hingewiesen.

Nun hat er seine zahlreichen Beiträge der vergangenen Jahre in einem eBook zusammengefasst, welches man hier entweder kaufen oder als PDf kostenlos downloaden (Vorsicht, knapp 8MB)!) kann. Nicht ganz überraschend trägt es den Titel „Music 2.0“ und bietet knapp 230 Seiten Infos und Anregungen über die Zukunft der Musikbranche.

Darin greift er in seinem Beitrag „music sales 2.0: it’s not about getting people to buy, first, but about getting interest – attention is cash!“ (S. 121ff) das Thema Aufmerksamkeit noch einmal auf. Für Leonhard geht es eben nicht um die Frage, wie man die Leute möglichst schnell dazu bringt, für die Musik zu zahlen, sondern darum, das Interesse für die Musik, die SängerIn oder Musikgruppe zu wecken.

Bei Leonhard klingt das dann so:

„Create demand, capture interest, collect attention, and drive exposure – that is the mission.“

Das Verkaufen ist dann erst die Konsequenz davon:

„Focus on getting interest, and then enjoy the results.“

Die Aufmerksamkeit auf sich zu lenken und das Interesse zu wecken, das ist aber die Grundvoraussetzung für den gesamten Kunst- und Kulturbereich. Aufmerksamkeit ist die Währung, um die es geht, sie zu erhalten, ist das Ziel, egal ob es sich um PR, Fundraising oder Marketing handelt. Kunst- und Kultureinrichtungen sollten also ihr Hauptaugenmerk darauf richten, dass ihnen die Menschen ihre Aufmerksamkeit schenken. Die Betonung liegt auf „schenken“!

Wie bringe ich Menschen dazu, dass sie mir ihre Aufmerksamkeit schenken? Ich erzähle ihnen meine Geschichte, meine Visionen und versuche sie davon zu überzeugen, dass es sich lohnt, mir zuzuhören oder gar mit mir zu kommunizieren. Dafür gibt es viele Wege, in der persönlichen Begegnung, aber natürlich auch über das Internet.

Und wenn Sie mit vielen Menschen ins Gespräch gekommen sind, sie für Ihre Arbeit begeistert haben, dann werden Sie sehen, passiert das „Verkaufen“ fast von alleine.

Sehr spannend ist für mich in dieser Hinsicht die „Attention Age Doctrin“ von Rich Schefren. In typisch amerikanischem Stil verfasst, kann sie einen unheimlich motivieren ( so man das will) und liefert viele praktische Anregungen. Infos und die Möglichkeit zum Download gibt es hier.

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Gemeinsam Links zum Thema Kulturmanagement sammeln

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Früher, als es nur die Möglichkeit gab, seine favorisierten Websites im Browser als Lesezeichen abzuspeichern, war das eine mühsame Geschichte. Dazu kam, dass man dort nur abspeichern konnte, was man selbst auch gefunden hatte. Da gehen Social Bookmarking-Plattformen wie Mister Wong oder del.icio.us doch erheblich weiter. Dort kann man seine Links verschlagworten, sie online abspeichern und außerdem schauen, was andere zum gleichen Thema gefunden haben.

Neben den beiden genannten Plattformen nutze ich seit einiger Zeit auch diigo, eine Plattform, die sich durch einige zusätzliche und wie ich finde hilfreiche Angebote auszeichnet. Zum Beispiel kann man einzelne Textpassagen auf jeder beliebigen Website unterstreichen und mit Anmerkungen versehen. Ob das privat oder für alle anderen sichtbar geschieht, kann man selbst bestimmen.

Ich nutze zum Beispiel die Möglichkeit, verschiedene Seiten miteinander zu verknüpfen. Im Hinblick auf Seminararbeiten, Blogbeiträge, etc. ein Weg, um den roten Faden nicht immer wieder neu suchen zu müssen.

Außerdem lassen sich bei diigo auch Gruppen bilden, in denen die Mitglieder Links zum Thema beisteuern können. Das geht zwar bei anderen Anbietern auch, aber neben der Möglichkeit, Bookmarks zu sammeln, gibt es auch ein Forum. Ich weiß zwar noch nicht, wozu sich das nutzen lässt, aber wer weiß. Vielleicht um Anfragen loszuwerden, wenn man Links oder Literatur zu einem bestimmten Thema sucht.

Ich habe keine Ahnung, ob eine solche Gruppe wirklich funktioniert und ob sie gegenüber dem einfachen Sammeln und Suchen über Tags Vorteile aufweist, aber ich versuche das jetzt einfach mal. Wer Lust hat, kann sich ja einen Account bei diigo zulegen und findet dann dort die Gruppe Kulturmanagement. Einfach beitreten und interessante Links beisteuern, fertig. Wenn sich so etwas wie eine Community mit Anfragen und Austausch daraus entwickelt, dann ist das eine feine Sache. Wenn nicht, dann ist es halt eine Sammlung von Links rund um das Thema Kulturmanagement.

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Outlook: Emails mit Schlagworten versehen

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Stephan List hat eine Anleitung entdeckt, wie man seine Mails in Outlook mit Schlagworten versehen kann. Beim Recherchieren bin ich auf eine in meinen Augen noch interessantere Möglichkeit gestoßen., nämlich Taglocity.

Ich habe mir gerade die Präsentation auf der Website angeschaut und bin ziemlich angetan von der Software. Emails mit Tags zu versehen heißt, nicht mehr auf die Ordnerstruktur von Outlook angewiesen zu sein. Ein paar Haken hat die Sache allerdings schon:

  • die Software scheint etliche MB an Speicherplatz zu benötigen, in den Systemanforderungen ist von 100 MB die Rede und ich fürchte, mein Outlook kapituliert dann endgültig.
  • was mache ich, wenn meine pst-Datei, also die Datei mit allen Outlook-Daten die Obergrenze erreicht und ich archivieren muss? Kann ich die Tags dann mitarchivieren? Oder sind die dann alle weg?

Ich bin eh schon dabei, auf Gmail umzusteigen, meine Zeit mit Outlook wird also irgendwann mal beendet sein. Aber mein Outlook-Archiv mit Tags zu versehen, das wäre schon eine große Hilfe. Daher meine Frage: kennt wer Taglocity und hat schon Erfahrungen damit gesammelt?

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Ich werde nie gefragt

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So lautete die Antwort von BlutspenderInnen in den USA auf die Frage, warum sie eigentlich Blut, aber kein Geld spenden würden. Kann es sein, dass wir diese Antwort auch des öfteren zu hören bekommen würden, wenn wir sie BesucherInnen von Kunst- und Kulturveranstaltungen stellen würden?

Vielleicht fragen Sie ja Ihr Publikum demnächst? Eines der Erfolgsgeheimnisse lernen Sie in der zweiten Ausgabe des neu gestarteten Fundraising-Podcast von Jan Uekermann kennen, nämlich die Begeisterung. Diese Begeisterung ist für mich übrigens mit ein Grund, warum ich Blogs aus dem amerikanischen Raum so gerne lese. Werfen Sie mal einen Blick in dieses Blog und Sie verstehen, was ich meine.

Zurück zu den Podcasts: etwas Musik, eine angenehme Stimme, die richtige Länge und Geschichten, die dazu einladen, es gleich selbst auszuprobieren, das sind die Inkredenzien der Audio-Beiträge, die Jan Uekermann jede Woche veröffentlicht.

Ach ja: wenn Sie wissen wollen, wie ich auf die Geschichte mit den BlutspenderInnen gekommen bin, hören Sie in sein Osterspecial hinein.

via Menschenfischer

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Themenschwerpunkt: Audience Development

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Kulturmanagement Network bietet ja auch einen englischsprachigen Newsletter an, wie die meisten wissen werden. In der aktuellen Märzausgabe dreht sich (fast) alles um das Thema Audience Development. Mein persönliches Highlight ist das Interview mit Donna Walker-Kuhne (Seite 3ff), die der Walker International Communications Group vorsteht und sich dort mit Audience Development und Arts Marketing beschäftigt.

Für Walker-Kuhne steht beim Thema Audience Development nicht ein bestimmtes Produkt im Vordergrund, das es zu verkaufen gilt, sondern die Beziehung zu Menschen, die einen Zugang zur Kunst finden sollen. In diesem Zusammenhang konstatiert sie, dass Kunst und Kultur bis jetzt einer privilegierten Gruppe vorbehalten waren. Alle anderen haben sich davon abgewandt oder nicht zugewendet und verbringen ihre Zeit mit anderen Dingen. Nun aber seien Kunst und Kultur auf diese Gruppen angewiesen, so Walker-Kuhne.

Diese Menschen lassen sich aber nicht dadurch erreichen, dass man ihnen Folder in die Hand drückt, Emails schickt und dann wartet, bis sie kommen. Nein,

„the strategy is to find out where they are, find what they like, put that information together with the art product and have a dialog“,

ist Walker-Kuhne überzeugt. Wichtig sei es dabei, Brücken zu bauen und über diese Brücken zu den Menschen zu kommen. Wer darauf wartet, dass sie kommen und ärgerlich ist, wenn sie nicht kommen, hat das Prinzip nicht verstanden.

Vielleicht kommt Ihnen das Bild vom Brückenbauen noch bekannt vor? In meinem Beitrag „Kulturmanagement und Innovation: gehört das zusammen?“ hatte ich Sven Gabor Janszky zitiert, der vom “Brückenbauen zwischen den verschiedenen Milieus, Branchen und Welten” sprach und auf die „structural holes“, die Leere zwischen sozialen Gruppen verwiesen hatte.

Walker-Kuhne hat auch ein Buch zu diesem Thema geschrieben, um das es in dem Interview ebenfalls geht. Der Titel „Invitation to the Party: Building Bridges to the Arts, Culture and Community“ gefällt mir persönlich nicht so gut, zumindest der erste Teil nicht. Ich kann ihre Erklärung nachvollziehen, wenn sie schreibt:

„I wrote my book because I see the arts experience as a party. I feel that the arts are celebratory and engaging and that there is an experience. It is not always fun but certainly it is an experience. And that is how the parties are. It is an invitation and for everyone to be able to have this experience and opportunity. That’s why I called it that.“

Aber auf Parties sind die Menschen meist sich selbst überlassen und angesichts der immer größer werdenden Sprachlosigkeit und der Hilflosigkeit, um miteinander ins Gespräch zu kommen, ist mehr nötig als die Einladung zu einer Party. Und zwar im Vorfeld, sonst fühlt sich die Eingeladenen unter Umständen sehr unwohl und auch unwillkommen. Funktioniert die Kommunikation und ist der Dialog eröffnet, dann haben Kunst und Party viele Gemeinsamkeiten. Da stimmt der Begriff für mich dann wieder.

Und noch ein Gedanke fällt mir in diesem Zusammenhang ein: Wenn wir uns überlegen, wie das Social Web funktioniert, dann geht es dort ja auch um Kommunikation und Partizipation. Wer also, so wie Donna Walker-Kuhne, Audience Development vor allem als den Aufbau von Beziehungen begreift, der kann meiner Meinung nach an Blogs, Netzwerken und Communities nicht vorbeigehen.

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Eine Idee hätte ich schon, aber…

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Sie kennen das sicher selbst. Sie haben eine Idee und würden jetzt einen kreativen Schub benötigen, um das Ding auf Schiene zu bringen. Und was passiert? Uns fällt zwar ganz viel ein, aber das sind dann eher Punkte, die uns davon abhalten, unsere Idee umzusetzen.

Ein Glück, dass es Hugh MacLeod gibt. Er hat sich bereits 2004 als „cartoonist and professional blogger“ bezeichnet. Cartoons zu zeichnen, ist nun nicht besonders ungewöhnlich, aber ein Blog zu betreiben, in dem sich Text und Cartoons ergänzen und das man deshalb nicht nur gerne liest, sondern auch anschaut, das ist eher selten. Auf seinem Blog gapingvoid können Sie sehen, was ich meine.

Auch sein Beitrag „How To Be Creative“ stammt aus dem Jahr 2004. MacLeod gibt darin nicht weniger als 36 Tipps, wie wir es schaffen, unsere Ideen umzusetzen.

Drei davon möchte ich herausgreifen und Ihnen als Motto für den heutigen Tag mitgeben:

  1. Everyone is born creative; everyone is given a box of crayons in kindergarten.
  2. Everybody has their own private Mount Everest they were put on this earth to climb
  3. Power is never given. Power is taken

Aber auch die restlichen Tipps sind bedenkenswert und vor allem: MacLeod hat sie mit einem Augenzwinkern verfasst. Noch witziger sind aber die Cartoons, die er zu jedem Tipp gemalt hat. Wetten, dass Ihre nächste Idee ein voller Erfolg wird?

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Literatur und das Web 2.0

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We Tell Stories ist ein Gemeinschaftsprojekt von Penguin Books und dem Spieleentwickler Six to Start. Insgesamt werden dort sechs verschiedene Geschichten erzählt und jede von ihnen nutzt Web 2.0-Tools auf unterschiedliche Art und Weise.

Während man in der ersten, bereits abgeschlossenen Geschichte „The 21 Steps“ nicht nur mitlesen, sondern die Orte auf einer virtuellen Karte (Google Maps) verfolgen konnte, scheint es sich bei „Slice“ um eine Story zu handeln, in der die Figuren via Blog erzählen, was sie erleben. Mal sehen, wie es weiter geht, derzeit ist erst Teil 1 online.

Die Idee gefällt mir recht gut, mal sehen, ob auch die Stories entsprechende Qualität besitzen. Wer mehr darüber wissen will, hier gibt es eine Pressemeldung darüber.

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R.E.M. bietet neues Album vorab gratis als Online-Stream an

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Nicht so mutig wie Radiohead ist die Band R.E.M., die ihr neues Album „Accelerate“ im Internet nicht zum Download anbietet, sondern vom 24. bis 26.3. einen kostenlosen Online-Stream zur Verfügung stellt. Danach heißt es warten, bis am 1.4. CD und DVD auf den Markt kommen.

Heute ist also der letzte Tag und wer in das neue Werk reinhören möchte, kann das auf der Social Music Plattform iLike tun. Angeblich soll es auch über Facebook möglich sein, aber da bin ich nicht fündig geworden. Anderen ist es wohl ebenso gegangen, denn die Frage, wo man den Stream finden kann, taucht in verschiedenen Facebook-Gruppen auf.

Es scheint sich also um einen eher zaghaften Versuch zu handeln, das Internet für Marketingzwecke zu nutzen. Ich hatte ja im Februar über eine amerikanische Studie berichtet, die zu dem Ergebnis gekommen ist, dass Blogposts den CD-Verkauf ankurbeln können. Aber einen wirklichen Hype hat die Band, die Anfang der neunziger Jahre den Durchbruch schaffte, nicht erzeugen können. Die Aktion wird zwar in zahlreichen Blogs erwähnt, aber für die großen Blogs hat es nicht gereicht. Irgendwie erinnert mich das an Radiosender, die eine Single vorab spielen dürfen. Nun gibt es das also auch im Internet.

Aber zumindest für die Plattform iLike ist das eine tolle Werbung, schließlich gibt es mittlerweile ziemlich viele Angebote im Netz und mit R.E.M. lässt sich sicher gut werben.

Was mir aber gut gefällt, ist die Tatsache, dass immer mehr MusikerInnen sich mit den Möglichkeiten, die das Internet ihnen bietet, beschäftigen. Was R.E.M. macht, ist nicht wirklich neu, aber es ist wieder eine Band mehr, die einfach mal ausprobiert, was geht und was nicht geht. Und das ist ja kein schlechter Ansatz.

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Die EU fördert die kulturelle Zusammenarbeit mit Brasilien

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Während meines Urlaubs hat die Europäische Kommission einen neuen Call veröffentlicht, in dem Projekte mit brasilianischen Partnern gefördert werden. Diese Ausschreibung ist im EU-Förderprogramm Kultur angesiedelt und zwar im Aktionsbereich 1.3, in dem Projekte mit Drittländern, also Nicht-EU-Ländern unterstützt werden (einen Überblick über die Struktur des gesamten Programms können Sie sich hier verschaffen).

Die Rahmenbedingungen entsprechen denen des letztjährigen Calls, bei dem es um die Unterstützung von Projekten mit China und Indien ging. Gefördert werden diesmal kulturelle Kooperationsprojekte, „die auf den Kulturaustausch zwischen den an dem Programm teilnehmenden Ländern und dem ausgewählten Drittland Brasilien abzielen“, heißt es im Amtsblatt C vom 18.3.2008.

An den Projekten, die nicht länger als zwei Jahre dauern dürfen, müssen mindestens drei Partner aus drei verschiedenen förderfähigen Ländern beteiligt sein. Diese sind

  • die EU-Mitgliedsstaaten,
  • die EWR-Länder Island, Liechtenstein, Norwegen,
  • die Beitrittsländer Kroatien, Türkei und die ehemalige Jugoslawische Republik Mazedonien sowie
  • Serbien.

Dazu kommt mindestens ein assoziierter Partner aus Brasilien, das heißt, es sind insgesamt mindestens vier Partner beteiligt. Geld gibt es nur dann, wenn eine von den europäischen Kulturveranstaltern und assoziierten Partnern in Brasilien unterzeichnete Partnerschaftserklärung vorliegt und mindestens 50 % der im Rahmen des Projektes vorgesehenen Maßnahmen in Brasilien durchgeführt werden.

Apropos Geld: Insgesamt steht eine Million Euro zur Verfügung, pro Projekt gibt es maximal 200.000 Euro, wobei die Fördersumme 50% des Budgets nicht überschreiten darf, das heißt, Ihr Gesamtbudget sollte nicht über 400.000 Euro liegen. Reizen alle Antragsteller die Höchstsumme aus, können lediglich 5 Projekte gefördert werden. Ein Boom in der europäisch-brasilianischen Zusammenarbeit auf kultureller Ebene wird dadurch also nicht ausgelöst.

Wer kann um eine Förderung ansuchen? In der Ausschreibung heißt es:

„Förderfähige Bewerber sind öffentliche oder private Einrichtungen mit Rechtsstatus, deren Hauptaktivität im Kulturbereich angesiedelt ist, und die eine mindestens zweijährige Erfahrung in der Konzeption und Durchführung von kulturellen Projekten auf internationaler Ebene und insbesondere in Brasilien nachweisen können. Diese Organisationen müssen sich an der Konzeption und Durchführung des Projekts beteiligen und einen realen und bedeutenden finanziellen Beitrag zur Projektfinanzierung leisten, nämlich mindestens 50 % der gesamten Finanzmittel für das Projekt.“

Worauf ist bei der Antragstellung zu achten? Vergabekriterien sind wie im letzten Jahr:

  • der europäische Nutzen
  • das Ausmaß der internationalen Kooperation
  • die Qualität der Partnerschaft
  • Innovation und Kreativität
  • die Nachhaltigkeit des Vorhabens und
  • die Sichtbarkeit nach außen (im Hinblick auf die Werbewirksamkeit)

Weitere ausführliche Informationen finden Sie im Leitfaden oder auf der Website der Exekutivagentur, die für die Durchführung des Förderprogramms verantwortlich ist. Sämtliche Formulare, die Sie für die Einreichung benötigen, finden Sie hier.

Nicht ganz unwichtig: Sie haben bis zum 1. Juni 2008 Zeit, Ihre Antragsunterlagen abzugeben. Viel Glück all denen, die um eine Förderung ansuchen wollen. Falls Sie Fragen haben, schreiben Sie mir einfach eine Mail oder nutzen die Kommentarfunktion.

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Ich bin dann mal kurz weg

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Nach neun Monaten ist es mal wieder soweit. Ich darf auf Urlaub fahren und werde in dieser Zeit hier keine Beiträge schreiben. Nach den Osterfeiertagen geht es dann mit aufgetankten Akkus, alten und neuen Ideen weiter. Die ersten Beiträge über Kulturmanagement-Ausbildungsangebote stehen an und ich werde zusammen mit David Röthler die ersten Gehversuche mit Web-Konferenzen bzw. -Vorträgen und -Seminaren unternehmen.

Vielleicht ist meine Schreibpause ja eine Gelegenheit für Sie, in den nächsten Tagen hier in den Archiven herumzustöbern? Ich freue mich auf alle Fälle auf ein Wiederlesen und

wünsche allen ein schönes Wochenende, eine erfolgreiche kommende Woche und ein entspanntes Osterfest.


© delater; Pixelio